Umfrage zur Berufswirklichkeit der Szenografen • Ihr Beitrag zählt!

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Liebe Szenografen, Bühnen- und Kostümbildnerinnen

Für alle Kollegen, die an den Bühnen Deutschlands arbeiten und nicht persönlich von der Universität Potsdam angeschrieben wurden, besteht nun die Möglichkeit bis einschließlich den 31. August 2016 an der Umfrage zur Berufswirklichkeit der Bühnen- und Kostümbildnerinnen und deren Veränderungen im Wandel Zeit teilzunehmen.

Umfrage

Hier geht es zum offenen Bereich für die Beteiligung an der der Umfrage – freigeschaltet von der Universität Potsdam bis 31. August 2016.

Hintergrund, Zielsetzung und ausführliche Darstellung zum Datenschutz

Hier finden Sie ausführliche Hinweise zu Hintergrund und Zielsetzung der Umfrage. Darin enthalten sind auch technische und methodische Aspekte und eine ausführliche Darstellung zum Datenschutz.

Auch Ihr Beitrag zählt, um wirksame Schritte vor allem auch im Verbund mit anderen Akteuren der Kulturszene an die Verantwortlichen aus Politik und Kulturbetrieb herantragen zu können. Das das Erfolge bringen kann, zeigt nicht zuletzt die Initiative art but fair und die Aktivitäten des enseble-netzwerk in jüngster Zeit. Und wenn im Tagesspiegel vom 5. Juni 2016 unter der Überschrift “Bühnenverein: Gagen sind zufriedenstellend” von der Jahreshauptversammlung des Bühnenvereins berichtet und Herr Bolwin (geschäftsführender Direktor des Bühnenvereins) mit zufriedenstellenden Gagen zwischen 2700 und 3100 Euro brutto monatlich zitiert wird, ist es doch an der Zeit, dem entschieden mit fundierten Daten entgegen treten zu können.

Damit wir fundierte Ergebnisse präsentieren können genügt es leider nicht, nur die Gagenhöhe zu erheben. Daher werden auch einige darüber hinausgehende Fragen erhoben, die ein insgesamt besseres Bild “unserer” Berufswirklichkeit ergeben. Wir bitte deshalb, sich nicht durch den ersten Eindruck scheinbar zu vieler Fragen von der Beantwortung abschrecken zu lassen. Zumal nicht alle Fragen beim ersten Aufruf beantwortet werden müssen. Die Beantwortung kann jederzeit unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden.

Gleichwohl ist uns auch bewusst, dass ein standardisierter Fragebogen wie hier gegeben, nicht allen Situationen gerecht werden kann. Das wird – wie wir aus vorliegenden Reaktionen wissen – vor allem die überwiegend in der freien Szene tätigen Kolleginnen betreffen. Beantworten Sie in diesen Fällen den Fragebogen so gut Sie können und nutzen Sie das Textfeld am Ende, um uns zusätzliche Hinweise zu geben.

Eine letzte Bitte: wir wollten die Umfrage bis 31. August beenden um möglichst schnell Ergebnisse präsentieren zu können. Wir bitten Sie bis dahin die Befragung abzuschließen.

Mit Dank und kollegialen Grüßen
Bund der Szenografen – Vorstand
Kostümforum – Andrea Riedel

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art but fair: Umfrage für faire Arbeitsbedingungen in der darstellenden Kunst!

Die Umfrage ist bis zum 18. Februar 2015 freigeschaltet. Macht mit, damit „art but fair” ausreichende Informationen über die prekären Arbeitsbedingungen in der darstellenden Kunst und der Musik erhält.

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„art but fair“ Newsletter – 23.01.2015

art but fair? Die große UMFRAGE!

Liebe Mitstreiter*innen!
Was müssen wir unternehmen, damit faire Arbeitsbedingungen in der darstellenden Kunst und der Musik zu einer Selbstverständlichkeit werden?
Zu dieser Frage wird gerade von der Kulturpolitischen Gesellschaft unter Mitwirkung von art but fair und mit Unterstützung der HANS-BÖCKLER-STIFTUNG eine Studie durchgeführt. Sie soll uns helfen unsere Selbstverpflichtung und das Gütesiegel weiterzuentwickeln. Kernstück der Untersuchung ist eine große Umfrage, die ab sofort bis zum 18. Februar online ist.
Jeder kann also mitbestimmen! Besucht bitte hierfür die folgende Seite und nehmt an der Umfrage teil. Es dauert nur 10 Minuten!
Herzliche Grüße des gesamten Teams!
UND HIER GEHT ES DIREKT ZUR UMFRAGE:
P.S. Bei Fragen zur Umfrage oder zur Studie allgemein, wendet Euch bitte direkt an unser Team-Mitglied Maximilian Norz unter kontakt@mnorz.de

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Teilnahme an der Prager Quadriennale leicht gemacht!!!

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EINSENDESCHLUSS IST DER 25. JANUAR 2015

SEI AUCH DU DABEI!

EURE ENTWÜRFE IN EINER RAUMINSTALLATION! MIT ALMANACH!

DAS GRÖSSTE SAMMELWERK DES SZENOGRAFISCHEN SCHAFFENS!

WELTAUSSTELLUNG FÜR BÜHNE / KOSTÜM / SZENOGRAFIE!
60 LÄNDER – 50 000 BESUCHER – PRAGER QUADRIENNALE 2015
PRAG 18. – 28. JUNI 2015

DANK UNSERES NEUEN UPLOAD-TOOLS, IST DAS EINREICHEN JETZT NOCH LEICHTER!

BILDMATERIAL HOCHLADEN

INFOS UNTER: pq@szenografen-bund.de

 

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Prager Quadriennale 2015: Bühnen- und Kostümbildentwürfe für die Installation „The Cloud“

Der Bund der Szenografen e.V. kuratiert den deutschen Beitrag bei der Prager Quadriennale 2015, dem Weltgipfeltreffen der Bühnen- und Kostümbildner.

Wir rufen Euch dazu auf, ein Teil dieser Ausstellung zu werden!

Jeder Bühnen-oder Kostümbildner, der in den letzten 6 Jahren tätig war, kann sich beteiligen!

Unser Konzept zielt darauf ab, den Anteil der Szenografie an der Vielfalt der deutschen Theaterlandschaft in einer sozialen und skulpturalen Plastik im Kafka-Haus in Prag auszustellen. Die Installation „The Cloud“ besteht aus ca. 3000 Arbeitsproben in Postkartenformat, die zu einer Wolke zusammengefügt werden und einem Almanach, indem alle Beteiligten mit einer Originalarbeit und in Kurzportraits vorgestellt werden.

Hierfür benötigen wir Arbeitsproben von Bühnen- und KostümbildnerInnen, die den Entwurfsprozess in den Fokus rücken.

Einsendeschluss ist der 06. Januar 2015.

Einzureichen an:
Digital: pq-ausschreibung@szenografen-bund.de
Postalisch: Bund der Szenografen e.V.
im Theaterhaus Mitte
Wallstraße 32, Haus C
10179 Berlin

Kontakt bei Fragen: pq@szenografen-bund.de

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Niccolò Machiavelli: „Der größte Feind der neuen Ordnung ist, wer aus der alten seine Vorteile zog“

Berlin: Bund der Szenografen – Vollversammlung am 13. September 2014

Hiermit lade ich Euch zur Mitglieder-Vollversammlung am Samstag, den 13. September, um 14:00 Uhr im Theaterhaus Mitte ein. Interessierte Kolleginnen und Kollegen, die sich über unsere Verbandsarbeit in den Bereichen Bühnen- und Kostümbild, Videokunst und Puppenspiel informieren wollen, sind herzlich willkommen.

Wir werden darüber sprechen, wie wir unseren Berufsstand weiter stärken und unsere Arbeitsbedingungen verbessern können.

Wie wichtig es ist, sich in diesem Sinn zu organisieren, hat sich unlängst daran erwiesen, dass der Bund der Szenografen für unsere künstlerische Arbeit eine verbindliche Festsetzung der Umsatzsteuer auf 7% erwirken konnte.

Eines der Themen, die nun anstehen, ist der Mindestlohn von 8,50 €.

Dankenswerterweise sieht der entsprechende Gesetzentwurf vor, dass Praktika, die länger als sechs Wochen dauern, mit mindestens 8,50 € pro Stunde vergütet werden müssen. Etliche Stimmen aus der Kultur- und Medienbranche drohen nun, dass sie unter derartigen Voraussetzungen keine Praktikumsplätze mehr anbieten könnten.

Meine Meinung hierzu ist:

  • Es darf nichts mehr – wie leider üblich – als Praktikum deklariert werden, was keines ist!
  • Ein Praktikum darf in einem künstlerischen Bereich nicht schlechter bezahlt werden als in einem anderen!
  • Auch unsere Gagen müssen allerwenigstens einem Mindestlohn von 8,50 € gleichkommen!

Diese Wünsch werden allerdings kaum von selbst in Erfüllung gehen …

Ich würde mich also freuen, viele Mitglieder des Kostümforums auf unserer Vollversammlung begrüßen zu können.

Hier mehr Informationen über den Bund der Szenografen e.V.

Ort:
Das Zelt im Garten vom Theaterhaus Mitte
Wallstr. 32, Haus C
10179 Berlin

Zeit:
Samstag, den 13. September, 14:00 Uhr

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Gute Nachrichten aus den Finanzministerien Sachsen und Berlin

Aus der Newsletter des Bundes der Szenografen vom 18.12.2013:

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer des Bund der Szenografen e.V., sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Euch und Sie darüber informieren, dass wir erneut einen großen Erfolg in der Umsatzsteuerproblematik gemacht haben!

In den Finanzministerien Sachsen und Berlin haben sich die Referatsleiter der Ministerien Ende November darauf verständigt, im Fall von Verträgen zwischen Bühnen- oder Kostümbildnern und Theatern als Regelfall anzunehmen, dass es dabei auf “die schöpferische Leistung des beauftragten Bühnen- oder Kostümbildners ankommt” und Vertragsinhalt die Übertragung von Urheberrechten ist. Das bedeutet, dass eindeutig der ermäßigte Umsatzsteuersatz anzuwenden ist. In Kürze soll dazu ein Schreiben im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht werden.

Gleichzeitig weisen beide Ministerien darauf hin, dass “Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung von Rechten” den wesentlichen Vertragsinhalt ausmachen sollen – und geben damit einen Teil der Verantwortung für die angemessene Besteuerung an die Theater zurück.

Hoffen wir, dass weitere Bundesländer bald nachziehen!

Bund der Szenografen e.V.

 

Zumal als Vorstandsmitglied des Bundes der Szenografen freue ich mich sehr über diese Entwicklung.

Ich hoffe ebenfalls, dass hiermit ein entscheidender Schritt für mehr Rechtssicherheit bezüglich der Besteuerung unserer künstlerischen Leistung nach ermäßigtem Umsatzsteuersatz getan ist.

Es wäre nur folgerichtig, wenn die von den genannten Finanzministerien vertretene Sicht der Dinge dann auch in unseren Werkverträgen mit Schauspielhäusern umgesetzt würde. Der Bund der Szenografen entwickelt derzeit gemeinsam mit Rechtsanwalt Oliver Kummer einen entsprechenden Mustervertrag, der in naher Zukunft mit Vertretern des Deutschen Bühnenvereins erörtert werden soll.

Wie gesehen hat der Bund der Szenografen in diesem Jahr schon sehr viel für uns erreicht. Damit unser Berufsverband im kommenden Jahr mit noch größerer Durchsetzungskraft arbeiten kann, möchte ich allen Kolleginnen und Kollegen, die noch nicht Mitglied sind, einen Beitritt nahelegen.

 

Werde Mitglied beim Bund der Szenografen!

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Berlin: Es kommt, was kommen musste …

Herausgegeben von Anna Eiermann am 5. Juli 2013

Es kommt, was kommen musste…
und man kann sich über die Kurzsichtigkeit aller Verantwortlichen nur wundern!
Wie schön wäre es, mal wieder mit Lust und Freude seine Arbeit machen zu können, ohne vor existenzvernichtender Finanzamtspost Angst haben zu müssen.

Schon seit Veröffentlichung des geplanten Jahressteuergesetzes 2013 häuften sich bei Kostüm- und Bühnenbildnern Umsatzsteuernachforderungen zum 19% Satz. Die Begründungen sind umständlich, angreifbar und ganz sicherlich ehrabschneidend für unseren künstlerischen Beruf.

Im Rahmen der Planungen des Jahressteuergesetzes 2013 wurde durch politischen Eingriff die Inkraftsetzung des BFH Urteils ( XI R 44/08) durch Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt verhindert. Dieses BFH Urteil, das sogenannte „Steckelurteil”,  wäre es denn veröffentlicht worden, hätte bedeutet, dass alle Regisseure und Choreographen künftig, und auch für die Vergangenheit, 19% Umsatzsteuer zu zahlen bzw. nachzuzahlen hätten. Für sie, aber auch für die Theaterlandschaft eine Katastrophe.

Daher das Jahressteuergesetz 2013, eine Notrettungshilfe der Politik, die Regisseure und Choreographen künftig komplett von der Umsatzsteuer befreit, aber Bühnen- und Kostümbildner ausdrücklich ausschließt.
Niemand, der sich im Theater auskennt, versteht’s!
Aber die Finanzämter verstehen das sehr wohl: dieses BFH Urteil in höchster Instanz existiert ja, es ist keinesfalls ungültig.

Und kaum ist besagtes Jahressteuergesetz 2013 endlich und endgültig Anfang Juni verabschiedet, passiert logischerweise Folgendes: In der Einspruchsentscheidung des Finanzamtes Detmold Mitte Juni gegen Bühnenbildnerin A.D. wird das BFH Urteil zitiert, als hätten sie darauf gewartet:

„Im BHF Urteil vom 04.05.2011 (XI R 44/08) wurde die Anwendung des Regelsteuersatzes auf Umsätze im Zusammenhang mit der Inszenierung einer Oper durch einen selbstständig tätigen Regisseur entschieden. Daraus ergibt sich eine analoge Anwendung auf die Tätigkeit als selbstständige Bühnenbildnerin.”

Die Kurzsichtigkeit der Politik, aber auch der Standesvertretung „Bühnenverein” ist wahrhaft beklagenswert und unverständlich. Unsere wesentlichen Theaterberufe wurden im Regen stehen gelassen.
Aber alle am Jahressteuergesetz 2013 Beteiligten haben sich gefreut und sich selber heftig gelobt und gefeiert.

Bühnenbildnerin A. D. wird jetzt klagen müssen. Es könnte sein, dass diese Klage für uns alle maßgeblich sein wird. Vielleicht wird sie durch alle Instanzen hindurch müssen – und wenn nicht sie, dann jemand anderes.
In der Vergangenheit haben uns weder Politik noch Standesvertretungen unterstützt. Möge es bald anders werden. Bis dahin müssen wir selbst etwas tun!

Ein Rechtsanwaltsanderkonto des „Rechtshilfefonds Umsatzsteuer für Bühnen- und Kostümbildner” ist unter folgender Kontoverbindung ab sofort eingerichtet:

Rechtsanwältin Werra Katharina von Swieykowsi-Trzaska
Konto Nr. 105784303  bei der Deutschen Bank Berlin
BLZ 10070024
IBAN: DE 89 1007 0024 0105 7843 03
BIC ( SWIFT-CODE ) DEUTDEDBBER

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Berlin: Einladung „auftauchen und Szene zeigen“

Im Anschluss an die ShowTech, die vom 18. bis 20. Juni in Berlin stattfindet, ist ein großes Treffen der Kostüm- und Bühnenbildner/-innen geplant:

Samstag, den 22. Juni 2013, 15:00 Uhr
TU Berlin, Bühnenbild – Szenischer Raum
Ackerstr. 71-76, 13355 Berlin
Hof 3, Treppe H, 4. Etage
Fahrverbindung: U8 – Voltastraße, S1 – Nordbahnhof, Bus 247 – Gartenplatz

 

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Protestaufruf: Die Unterschriftensammlung geht weiter

Wenn Sie den Protestaufruf von Anna Eiermann unterschreiben wollen, melden Sie sich bei der Steuerkampftruppe an. Ihre Anmeldung gilt als Unterschrift.

Eine Mitgliedschaft im Kostümforum ist kostenfrei, es entstehen dadurch keinerlei Verpflichtungen, ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und Sie können Ihren Account einfach wieder löschen.

Erster Schritt – ein Benutzerkonto erstellen, um sein Berufs-Profil anzugeben mit Benutzername und Passwort.
Nachdem Sie ein Benutzerkonto eingerichtet haben, können Sie Mitglied in der öffentliche Steuerkampftruppe werden.
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Umsatzsteuer: Flugblatt-Aktion

Wie hier in der Gruppe mit dem schönen Namen „Steuerkampftruppe“ zu lesen, haben eine Kollegin und ein Kollege in NRW derzeit mit ihren örtlichen Finanzämtern zu kämpfen, weil diese eine Umsatzsteuer in Höhe von 19 % auf ihre Gagen verlangen und entsprechend hohe Nachforderungen über Jahre zurück stellen.

Zwei Anlässe mehr, aktiv zu werden!

Zu diesem Zweck veröffentlichen wir ein Flugblatt, das Anna Paterok vom Bund der Szenografen formuliert hat und das wie von diesem auch von der gtkos und vom Kostümforum unterzeichnet ist. Wir rufen alle Kolleginnen und Kollegen herzlich dazu auf, diesen Text herunterzuladen und in ihrem beruflichen Umfeld zu verbreiten!

Download (PDF, 765KB)

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Aktuell: Aufruf zur Änderung des Entwurfs zum Jahressteuergesetz 2013

Hier die aktuelle Fassung des Aufrufs zur Änderung des Entwurfs zum Jahressteuergesetz 2013.

Nachdem der erste Aufruf von Anna Eiermann und Martin Kohler von 400 Kollegen- und Kolleginnen unterzeichnet wurde, erscheint hier nochmals eine Zusammenfassung.

Der Aufruf beinhaltet Forderungen und Begründungen und zeigt Erfahrungsberichte von Betroffenen auf.

Download (PDF, 141KB)

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Steuerkampftruppe

Die letzten Einträge unseres Blogs haben verdeutlicht, dass viele Kolleginnen und Kollegen derzeit große Schwierigkeiten mit ihrer Besteuerung haben.

Wir möchten dazu beitragen, entsprechende Informationen untereinander auszutauschen, gemeinsam Lösungswege zu suchen und Aktionen vorzubereiten.

Zu diesem Zweck haben Anna Eiermann und Martin Kohler eine Gruppe mit dem Namen Steuerkampftruppe der Kostüm- und Bühnenbildner angelegt.

Wir möchten alle Kolleginnen und Kollegen dazu aufrufen, sich bei dieser Gruppe zu beteiligen. (Wer noch nicht Mitglied des Kostümforums ist, müsste hierfür beitreten. Was eigentlich nicht schwierig ist!)

Im Rahmen der Steuerkampftruppe hat Martin Kohler folgende drei Foren eröffnet:

Neues aus dem Land der Steuerwillkür

Bei wem hat das Finanzamt zweimal geklingelt?

Jetzt geht’s ans Eingemachte – Wer will, muss klagen…?!!!

Bitte über das Menü oben in diese Foren gehen, um zu sehen, was jeweils Thema ist – und um mitzumachen …

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Protestaufruf heute: Kostümbildner/-innen werden von Finanzämtern rückwirkend zur Kasse gebeten!

Protestaktion heute: 23. September 2012 bis 18:00 Uhr

Unterzeichnet den Aufruf!

Ab diesem Jahr erlauben sich einige Finanzämter, die Honorare für die künstlerische Arbeit der Kostümbildner/-innen und der Bühnenbildner/-innen anstatt mit 7% mit 19% Mehrwertsteuer zu belegen.

Dadurch wird die künstlerische Arbeit dieser Berufssparten unter Dienstleistungen eingeordnet.

Zudem fordern die betreffenden Finanzämter für die vorausgegangenen Jahre rückwirkend eine Nachentrichtung der Umsatzsteuer zum Satz von 19%.

Zeitgleich gibt es einen Entwurf des Jahressteuergesetzes 2013, der vorsieht, Regisseure und Choreographen von der Umsatzsteuer gänzlich freizustellen. Angemessen wäre es, die künstlerische Arbeit der Kostüm- und Bühnenbildner/-innen gleich zu behandeln!

Nachdem in den letzten Jahren kaum eine Erhöhung von Gagen durchsetzen war, würde eine Besteuerung mit 19% in den allermeisten Fällen einen einschneidenden Einkommensverlust mit sich bringen, da die zusätzlichen 12% sicherlich nur selten von den Auftraggebern übernommen würden.

Zum gegenwärtigen Stand der Dinge hat sich RA Friedhelm Unverdorben von der Kanzlei Peter Raue gegenüber der Kollegin Anna Eiermann kürzlich wie folgt geäußert:

Die einzige Chance, die ich sehe, um hier für die Vergangenheit eine befriedigende und vor allem positive Lösung für alle Regisseure/Bühnenbildner und Kostümbildner zu finden, ist auf politischem Wege Druck auf das Bundesfinanzministerium auszuüben, damit dieses einen sog. Nichtanwendungserlass veröffentlicht mit der Maßgabe, dass das BFH-Urteil vom 4. Mai 2011 über den entschiedenen Einzelfall hinaus in ALLEN noch offenen Fällen NICHT angewendet wird.

Anna Eiermann, die ihrerseits von der Neuregelung und den Nachzahlungsforderungen der Finanzbehörden betroffen ist, hat einen Aufruf formuliert und fordert alle Kolleginnen und Kollegen dazu auf, ihr diesen mit einer E-Mail bis heute, 23. September 2012, 18:00 Uhr, wie folgt zu übermitteln.

Unter Betreff bitte schreiben:

Ich unterzeichne den Aufruf

Dann als Text:

Name und Adresse

Die E-Mail an: ……Die E-Mail Adresse wurde nach Ablauf des Aufrufs entfernt.

Hier der Aufruf:

Download (PDF, 110KB)

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