Das Kostümforum ist gut besucht …

Hervorgehoben

Inzwischen ist das Kostümforum seit 2010 mehr als 637.000 Mal aufgerufen worden.

Das Kostümforum ist nun unter https://www.kostuemforum.de zu erreichen. Dies ist eingerichtet worden, um Daten abhörsicher zu übertragen.

Dieser von Andrea Riedel gegründete und geleitete Blog bringt Informationen für Kostümbildner/-innen und andere Bühnenschaffende.

Darüber hinaus bietet das Kostümforum im Bereich Bühne und Film tätigen Menschen die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen.

Wichtige Information für den Registrierungsvorgang 

Um sich an diesem Netzwerk zu beteiligen, ist es notwendig, ein Benutzerkonto zu erstellen indem Sie sich mit Ihrem Benutzername und ihrem Passwort registrieren. Bei der Eingabe des Benutzernamens bitte keinen Bindestrich, kein @ und keinen Punkt verwenden.

Nach Abschluss der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail vom Kostümforum mit einem Link. Diesen müssen Sie anklicken, dann erst ist Ihre Registrierung abgeschlossen. (Die Nachricht vom Kostümforum kann bei Ihnen auch in dem Spam-Ordner Ihres Mail-Programms gelandet sein). Als Administratorin erhalte eine Nachricht, dass Sie sich auf dem Kostümforum registriert haben und ich sende Ihnen eine Einladung als ersten Kontakt für das Forum. Um die Nachricht zu lesen und mir zu antworten, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzername und Ihrem Passwort nun anmelden. Somit kommen Sie auf Ihren persönlichen Account von dem Sie ausgehend aktiv werden können. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. 

Kiew: EMERGENCE Projekt • Workshop Invisibility

EMERGENCE: Lebendiges Erbe / Umgestaltung der Erinnerung steht für ein zeitlich lang angelegtes künstlerisches Programm, veranstaltet vom Kunstinstitut IZOLYATSIA in Kiew mit dem Arts & Theatre Institute /Prager Quadriennale, und sechs weiteren europäischen Kunstinstitutionen, das vom Programm Creative Europe unterstützt und teilweise finanziert werden.

Das Projekt EMERGENCE bietet die Möglichkeit, international zu untersuchen, wie die kulturelle und historische Landschaft den Einzelnen und seine Kreativität beeinflusst. Im Laufe von zwei Jahren wird das Projekt Konferenzen, Ausstellungen, Workshops und Residenzen umfassen.

Die zentrale Aufgabe des Projekts besteht darin, von der gemeinsamen Erfahrung zur individuellen Kreativität überzugehen, das historische Erbe wieder zu beleben und die Erinnerung mit Hilfe von Kunst und Performance neu zu gestalten.

Dieses Projekt wird eine Reihe von Performance-Kreativen aus ganz Europa (Designer, Regisseure, Schauspieler, Tänzer, Musiker, bildende und bildende Künstler, digitale Künstler, Produzenten, Manager) zusammenbringen, um Werke zu schaffen, die auf den spezifischen Kontext ausgewählter Kulturstätten reagieren und ein Programm von Workshops, Meisterkursen, Künstlerresidenzen, Aufführungen und Ausstellungen durchführen, die auch die Entwicklung der nächsten Generation von Performance-Schaffenden unterstützen.

Hier erfahren Sie mehr über das EMERGENCE Programm in Kiew, veranstaltet von dem Kunstinstitut IZOLYATSIA.

In diesem Zusammenhang wurde ich (Andrea Riedel) von dem Institut IZOLYATSIA eingeladen, im April diesen Jahres, in Kiew einen fünftägigen Workshop mit ukrainischen Künstlerinnen mit dem Titel Invisibility zu leiten. Der Workshop fand in der Kreativ-Community IZONE statt.

Ausschlaggebend für den Inhalt dieses Workshops waren die Demonstrationen auf dem Majdan Nesaleschnosti in Kiew, die am 18. Februar 2014 eskalierten, indem über 100 demonstrierende Personen von Scharfschützen, die sich in den umliegenden Hotels und Gebäuden positioniert hatten, beschossen wurden und zu Tode kamen.

Chaotische und destruktive Situationen, die unser Leben herausfordern, erfordern schnelles und intuitives Handeln. Wenn sich der Kampf als sinnlos erweist, werden wir die Flucht ergreifen, erstarren oder versuchen, unsichtbar zu sein. In gefährlichen Situationen sind wir gezwungen zu entscheiden, welche Strategie unser Leben retten wird.

Diese Überlebensstrategie war die Anreizidee, Kostüme und Körper so zu bemalen, das diese mit dem Stadtbild von Kiew zu verschmelzen scheinen.

Izolyatsia hat den Workshop Invisibility mit der Kamera begleitet und einen kurzen Film veröffentlicht.(siehe hier)

Reminder: Stage|Set|Scenery vom 18. bis 20. Juni 2019 in Berlin

Was hat die Messe StageISetIScenery Berlin für Bühnenbildner/-innen, Set Designer/-innen und  Performance Designer/-innen zu bieten?

Bühne frei für die perfekte Inszenierung

Was sind die Trends im Bereich Licht, Audio und Bühnenmaschinerie? Wie lässt sich Virtual Reality bei Produktionen einsetzen? Was ist bei Arbeiten unter bewegten Lasten zu beachten? Auch die dritte Ausgabe der Stage|Set|Scenery, die vom 18. bis 20. Juni auf dem Berliner Messegelände stattfindet, steht wieder ganz im Zeichen des interdisziplinären Austauschs unter Praktikern.

Von Audio- über Lichttechnologien bis Virtual Reality

Die Stage|Set|Scenery widmet sich einem breiten Themenspektrum – von Audio- und Lichttechnologie bis hin zu Video- und Medientechnik. Zahlreiche Formate wie Round Tables aber auch Sonderflächen wie das LightLab, das SoundLab, die Safety in Action-Bühne und – in diesem Jahr zum ersten Mal – der Immersive Showroom und die EventManufaktur wurden direkt in die Messehallen integriert, um die Nähe zu den ausstellenden Unternehmen zu gewährleisten.

Neu auf der Stage|Set|Scenery ist das Thema Virtual und Augmented Reality:

Im „ImmersiveShowroom ? Where Technology meets Experience“ in Halle 20 steht ein interdisziplinärer Austausch über Technologie, Realitätserweiterung und interaktive Erlebniswelten auf dem Programm. In Zusammenarbeit u.a. mit der Technischen Universität Berlin, dem Fraunhofer Institut und den Cyberräubern geht es in Halle 20 darum, wie diese neuen Entwicklungen im Einklang mit etablierter Technik in der Theaterwelt eingesetzt werden können. Auf dem Programm stehen spannende Impulse zu 3D-Druck im Kostümbereich sowie Erfahrungen aus dem Staatstheater Stuttgart. Am Donnerstag richtet sich der Fokus ganz gezielt auf Immersion in Museen und Ausstellungen.

Das LightLab wird wieder vom Lichtdesigner Manfred „Ollie“ Olma von der Firma mo2 design kuratiert.

Auf dem Programm stehen hier neben dem bewährten Dialog mit Herstellern und der Präsentation von Scheinwerfern in Aktion auch innovative Formate: Eines der Highlights ist das neue Format Lifetime Talks – dabei trifft Ollie Olma bekannte Größen aus der Veranstaltungs- und Lichttechnik, die sich mit ihrem Lebenswerk in der Branche verdient gemacht haben.

Im technisch grundlegend erweiterten SoundLab stehen Livepräsentationen von Unternehmen wie Gerriets, KS Beschallungstechnik, Müller-BBM, DPA, Kling & Freitag auf dem Programm. Abgeschirmt vom übrigen Messegeschehen bietet es den Besuchern die Möglichkeit, sich unter guten akustischen Bedingungen von den neuesten Trends in der Audiotechnologie zu überzeugen.

Die Safety in Action-Bühne steht in diesem Jahr unter dem Motto „Up in the air“ – hier geht es um Themen wie Obermaschinerie, geflogene Kamerasysteme und Arbeiten unter bewegten Lasten. Darüber hinaus stehen auch die Themen Brandschutz bei Veranstaltungen, Sicherheits- Integritätslevel (SIL 3) sowie die Fallsicherung am Schwungtrapez auf dem Programm.

Das Kongressprogramm finden Sie hier.

Textile Art Berlin: „Flying Colors–Tausend Expressionen“

Textilkünstlerin Silke Bosbach

Zeitgenössische Textilkunst – Messe, Ausstellungen, Workshops, Modenschauen

Auch in diesem Sommer findet die zeitgenössische Textilkunst-Messe auf dem Phorms-Campus Berlin Mitte statt. Schirmherrin ist Frau Prof. Dr. Elisabeth Tietmeyer, Direktorin des MEK (Museum Europäischer Kulturen) in Berlin-Dahlem

Unter dem diesjährigen Thema „Flying Colors–Tausend Expressionen“ können sie vom Samstag den 15. Juni bis Sonntag den 16. Juni 2019 die Vielfalt der Textilkunst in Ausstellungen, Workshops, und Mitmachaktionen erkunden.

Hier erhalten sie einen Überblick über die

Teilnehmer/-innen

Ausstellungen

Workshops

Öffnungszeiten der Messe:
Samstag den 15. Juni von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Sonntag den 16. Juni von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Modenschauen: Samstag 15.6., 19–21 Uhr

Eintrittspreise Messe und Ausstellungen
Tageskarte: 13 Euro
Dauerkarte: 19 Euro
ALG II-Empfänger, Schüler ab 16 Jahre und Studenten zahlen die Hälfte (nur mit Nachweis!)
Begleitende Kinder unter 16 Jahren haben freien Eintritt
Sonderpreis für Gruppen (nur im Vorverkauf)
Kartenvorverkauf über: info@textile-art-berlin.de bis 10. Juni
Eintrittspreis für die Moden-Show: 10 Euro

Veranstaltungsort
„Phorms Campus Berlin-Mitte“
Ackerstraße 76, 13355 Berlin-Mitte
nahe S-Bahnhof Nordbahnhof
Bus 247 vor der Tür (Gartenplatz)
gebührenfreie Parkzone

Berlin: Symposium über Szenografie an der Akademie der Künste

Wichtige Veranstaltung für Szenografen/-innen an der Akademie der Künste Berlin

Der Bund der Szenografen veranstaltet mit der Akademie der Künste Berlin am Samstag den 30. März ab 13:30 Uhr das Kolloquium mit dem Thema Raum als Dramaturgie.

Alle freischaffenden Künstler der Darstellende Kunst sind dazu eingeladen an dieser Vortrags- und Diskussionsveranstaltung über Szenografie teilzunehmen.

Programm

Vortrag: Theaterwissenschaftlerin Dr. Birgit Wiens

Panels mit Michel Bataillon, Jana Findeklee, Jürgen Flimm, Dorte Lena Eilers, Herbert Fritsch, Sebastian Hannak, Ulrike Haß, Jean Jourdhueil, Katharina Kromminga, Annette Kurz, Mark Lammert, Kathrin Mädler, Jan Pappelbaum, Gregor Sturm, Joki Tewes, Valery Tscheplanova, Sabrina Zwach u.a

In deutscher Sprache

Eintritt frei, um Reservierung wird gebeten

Akademie der Künste
Kartenreservierung

Tel. 030 200 57-1000 • ticket@adk.de

Zeit: Ab 13:30 Uhr bis 20:00 Uhr

Ort: Akademie der Künste, Hanseatemweg 10 in 10557 Berlin

StageISetIScenery Berlin: Programmpunkte für Szenografen/-innen

Der Bund der Szenografen wird auf der Messe im Verbandsbereich Halle 22 vertreten sein bzw. seine (offene) Mitgliederversammlung bei uns durchführen.

Folgende Programmpunkte stehen im Kongressprogramm fest:

20.6. 2019 von 10:30 – 12:45 am RoundTable 23

MITGLIEDERVERSAMMLUNG DES BUNDES DER SZENOGRAFEN

Besucher und Interessierte sind willkommen!

 

Am 20.6. 2019 von 14:00-14:45 am RoundTable 23 ein Podiumsgespräch:

NA! WART IHR WIEDER SHOPPEN?

Ein Gespräch über die Wertschätzung der Arbeit von Kostümbildnerinnen
Referentin: Katharina Kromminga

Kooperation: Die Messe Berlin führte ein Interview mit dem Kostümforum

 

Im Zusammenhang der internationale Fachmesse für Theater-, Film- und Veranstaltungstechnik Stage|Set|Scenery, die in Berlin vom 18. – 20. Juni 2019 stattfinden wird, traf sich die Messe Berlin in einem Interview mit der Administratorin des Kostümforums. Das Interview ist der Auftakt zu einer Kooperation und einem fachlichen Austausch.

1. Wie kamen Sie auf die Idee, mit Ihrer Website www.kostuemforum.de ein Forum speziell für Kostümbildner/-innen und Kostümschaffende zu schaffen?
Die Idee ein Forum und einen Blog für Kostümbildner/-innen und Kostümschaffende aufzubauen, entwickelte sich, als ich Dozentin im Studiengang Kostümbild an der UdK Berlin war. In der Zeit von 2005 bis 2011 gehörte ich zu dem Gremium, das sowohl die eingereichten Mappen von Studienbewerber/-innen sichtete, um eine Auswahl für die Aufnahmeprüfung zu treffen als auch die Diplomausstellungen der Absolventen/-innen zu beurteilen. Mich hat es sehr beeindruckt, mit wie viel Begeisterung und Krafteinsatz junge Menschen in dieses künstlerische und anspruchsvolle Kostümbild-Studium einstiegen, parallel auch schon am Theater und beim Film/TV arbeiteten und ich den Eindruck hatte, dass nach diesem fünf-jährigen Studium die Studierenden befähigt waren, ihre ersten Kostümbilder für die Bühnen Deutschlands zu realisieren.

Doch die Aussichten mit diesem abgeschlossenen Hochschulstudium eine tragfähige Existenz aufzubauen, sind bis heute nicht gegeben. Arbeit für einen Kostümbildner gibt es ausreichend, nur schwirrt in den Köpfen der Auftraggeber und Produktionsfirmen immer noch der ausbeuterische Slogan ”No Budget, Low Budget” und dies macht sich ganz besonders bei den künstlerischen Berufen bemerkbar und leider immer noch bei den hochqualifizierten Kostümbildner/-innen. Somit sollten auf dem Blog bezahlte Arbeitsangebote für Kostüm-bildner/-innen und Kostümschaffende veröffentlicht werden und mein Anliegen war, meine Leserschaft für kulturpolitische Themen zu sensibilisieren.

Während der Studienzeit erlernt ein Kostümbild-Student sein künstlerisches und textil-verarbeitendes Handwerk, um seine Kostümentwürfe realisieren zu können. Dies ist die Voraussetzung mit den Kostümschaffenden der Kostümabteilungen an den Theatern kreative Arbeitsprozesse in Gang zu setzen. Ich persönlich freue mich immer auf die Zusammenarbeit mit den Werkstätten und schätze alle handwerklichen Abteilungen, die an der Realisierung meiner Kostümbild-Entwürfe beteiligt sind.

Mit Kostümschaffenden zusammen zu arbeiten, ist für mich ein Geschenk und ich empfinde eine großen Wertschätzung für ihr Können und ihre Erfahrung. Ein Kostümbildner muss diese Synergie im Produktionsprozess mit den Kostümschaffenden herstellen und dies ist der Grund, warum das Kostümforum auch alle Gewerke der Kostümherstellung anspricht und sie dazu einlädt, Mitglied zu werden.

2. www.kostuemforum.de bietet zahlreiche Möglichkeiten für den Gedanken- und Informationsaustausch rund um das Thema Kostüm an. Welches sind die Themen, die Ihre 370 Mitglieder aktuell am meisten beschäftigen?
Als Administratorin des Kostümforums kann ich im Backend eine statistische Auswertung der Aktivitäten meiner Besucher einsehen. Das Kostümforum wird durchschnittlich 300 mal am Tag besucht und es zeigt sich, dass auf dem Blog zum einen das Register mit den veröffentlichten Blog-Einträgen und alle Links zu Hochschulen, zu Kostüm- und Modegeschichte, zu Medien und Messen und zu Museen etc. eingesehen werden zum anderen die aktuellen Termine, die auf interessante Ausstellungen für Kostümbildner/-innen hinweisen und die Arbeitsangebote für Kostümbild-Assistenten/-innen.
Der meist gelesene Artikel auf dem Blog ist Niccolò Machiavelli: „Der größte Feind der neuen Ordnung ist, wer aus der alten seine Vorteile zog“
In diesem Artikel geht es um die Bezahlung von Praktikanten an den Bühnen Deutschlands für einen Mindestlohn, der 2015 festgesetzt wurde. (siehe hier)

3. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Mitglied Ihres Forums zu werden?
Es gibt eine IT-technische Voraussetzung und damit verbundene inhaltliche Voraussetzung, um Mitglied auf dem Kostümforum zu werden. Die IT-technische Voraussetzung ist die Registrierung mit kurzen Angaben zu dem eigenen Berufsprofil. Dies ist wichtig, um Spammer/Spammails auszuschließen. Durch die Registrierung erhält das Mitglied ein eigenes Benutzerkonto, dass er/sie selbst verwalten kann. Als Administratorin kann ich das Berufsprofil einsehen und das Mitglied in die jeweilige dafür eingerichtete Berufsgruppe einladen. Jedes Mitglied kann Nachrichten in seinem Benutzerkonto veröffentlichen und Kontakte zu Kollegen oder Kostümschaffende aufnehmen, in dem er eine private Nachricht versendet. Auch besteht die Möglichkeit eine eigene Gruppe für ein spezielles Thema zu gründen und zum Wissensaustausch einzuladen.

4. Die Stage|Set|Scenery kooperiert seit 2017 auch mit der Gesellschaft der Theaterkostümschaffenden e.V. (GTKos) und dem Bund der Szenografen e.V. Wo sehen Sie hier Schnittmengen, wo Unterschiede zu Ihrer Arbeit?
Die GTKos e.V. und das Kostümforum hatten sich in etwa zeitgleich aufgestellt und auf der Messe in Berlin 2011 fanden die ersten Kooperationsgespräche zwischen Kostümbildner/-innen und den Kostümschaffenden statt. Aus den Gesprächen hatte sich ergeben, dass viele festangestellte Kostümschaffende auch als freischaffende Kostümbildner/-innen arbeiten. Die Initiative für den fachlichen Austausch der GTKos e.V. mit allen Kostüm-Gewerke, die an den Theatern angesiedelt sind, ist in vielerlei Hinsicht zukunftsweisend und intelligent. Bemerkenswert finde ich die Wissensvermittlung und den Erfahrungsaustausch innerhalb der Netzwerkstruktur und den Austausch und die Weitergabe von Ressourcen.

Viele meiner veröffentlichten Arbeitsangebote für Kostümassistenten/-innen auf dem Blog des Kostümforums kommen von der GTKos e.V. und ich habe eine Anlaufstelle für fachliche Fragen, die sich aus Produktions-zusammenhängen ergeben.

Der Bund der Szenografen e.V. hatte sich 2013 in seiner Vorstandsbesetzung neu formiert, um dem damals aufkommenden Umsatzsteuer-Wirrwarr der Finanzämter von 7% auf 19% für freischaffende Bühnen- und Kostümbildner entgegenzuwirken. Dieser Anlass war der zündende Funke, sich mit allen Theaterschaffenden und ihren Verbänden zu vernetzten und zu solidarisieren, um sich für angemessene Arbeitsbedingungen und Honorierung einzusetzen und gemeinsam die deutsche Theaterlandschaft zu reformieren.

5. Inwieweit kann eine Messe wie die Stage|Set|Scenery aus Ihrer Sicht dazu beitragen, die Interessen der Kostümbildner/innen und Kostümschaffenden in der Öffentlichkeit bekannt zu machen?
Da die GTKos e.V. regelmäßig ihre Kostümschaffendentagung auf der StageISetIScenery veranstaltet und der Bund der Szenografen e.V. mit einem Informationsstand für Bühnen- und Kostümbildner/-innen präsent sein wird, wäre dies ja die beste Voraussetzung miteinander ins Gespräch zu kommen, um diese Frage zu erörtern.

Mein Gedanke zu einer öffentlich wirksamen Aktion wäre eine im Vorfeld der Messe stattfindenden Forschungslaboratorium für professionelle Kostümbildner/-innen und Kostümschaffende. Eingaben für eine kreative Zusammenarbeit wären neue Materialien und Technologien, die von den Händlern und Firmen auf der Messe zur Verfügung gestellt werden. Gemeinsame Forschung, Wissensvermittlung, Experimente und improvisatorische Lösungsfindung könnte man audiovisuell begleiten. Die Ergebnisse in einer Präsentation zusammenfassen und auf der kommenden Messe vorstellen.
Dies wäre für mich ein Ansatz die künstlerischen und kreativen Arbeitsprozesse zwischen den Kostümbildner/-innen und den Kostümschaffenden mit neuen Materialien und Technologien auf der Messe der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Dieses Interview ist auf der Internetseite der Stage|Set|Scenery unter Fachbesucher erschienen. (siehe hier)

arte.tv: Let’s dance!

Die fünf Dokumentarfilme Let’s dance! zeigen die Entwicklung und die Besonderheiten des Tanzes vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis heute.
Tänzer und Choreographen aus aller Welt kommen zu Wort.

27.12.2018 – 21.02.2019: Let’s dance! Das ist spitze! Die Geschichte des Tanzes aus Sicht der Füße (siehe hier)

27.12.2018 – 21.02.2019: Let’s dance! Nackt!. Diese Folge setzt sich mit nackter Haut als künstlerischem Ausdrucksmittel im Tanz auseinander (siehe hier)

27.12.2018 – 21.02.2019: Let’s dance! Mein Körper gehört mir. Im zeitgenössischen Tanz sind oft auch beleibte, alte, missgestaltete oder transsexuelle Körper Teil der Inszenierung.(siehe hier)

27.12.2018 – 21.02.2019: Let’s dance! – Solo (siehe hier)

27.12.2018 – 21.02.2019: Let’s dance! – Zu zweit (siehe hier)

27.12.2018 – 21.02.2019: Let’s dance! – Alle auf die Bühne! (siehe hier)

arte.tv: Harris Tweed – Rückkehr einer Legende

15.12.2018 – 13.01.2019: Harris Tweed – Rückkehr einer Legende

Clò-Mòr, das große Tuch, wie Harris Tweed auf Gälisch heißt

Der Harris Tweed wird seit Jahrhunderten auf den Hebriden vor der Nordwestküste Schottlands in den Farben der Landschaft von Hand gewebt.

Clò-Mòr ist der Aristokrat unter den Tweed-Stoffen.

Save the date: 18.-20. Juni 2019

Stage|Set|Scenery in Berlin

Was sind die neuesten Trends im Bereich Kostüm und wie können die Gewerke hinter den Kulissen besser zusammenarbeiten? Fragen wie diesen geht die Stage|Set|Scenery vom 18. bis 20. Juni 2019 auf dem Berliner Messegelände nach. Die internationale Fachmesse und Kongress für Theater-, Film- und Veranstaltungstechnik wird von der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG) zusammen mit der Messe Berlin organisiert und widmet sich sämtlichen Bereichen, die eine Produktion zum Erfolg führen – von Ausstattung, Kostüm und Maske über Licht und Ton bis hin zu Bühnentechnik und Architektur. Zum Thema Kostüm erwartet die Besucher im Rahmen der Messe ein eigener Ausstellungsbereich sowie eine Vielzahl an interaktiven Formaten wie Round Tables und Workshops. Dabei wird die GTKos (Gesellschaft der Theaterkostümschaffenden) wieder an allen drei Messetagen eine Kostümschaffendentagung abhalten. Erstmalig kooperiert die Stage|Set|Scenery auch mit der Prager Quadriennale: Deren Besucher erhalten die Möglichkeit, im Anschluss in Berlin die internationale Fachmesse und Kongress für Theater-, Film- und Veranstaltungstechnik zu besuchen.

Hier erfahren Sie mehr über das Programm der StagISetIScenery 2019.

Bildrechte Messe Berlin GmbH

Bildrechte Messe Berlin GmbH

arte: Fashion Geek

Zehn Beiträge auf arte.tv über Kleidung, die mit dem 3-D-Drucker konzipiert oder von Mikroorganismen gewebt werden.
Designer und Ingenieure gehen ihren Visionen nach und zeigen zukunftsweisende Trends in der Mode.

Die Beiträge sind bis zum 4. September 2020 abrufbar.

01. Licht-Stickerei: Clara Daguin, Modedesignerin Paris (siehe hier)

02. Interaktive Tattoos: Cindy Hsin-Liu Kao, Forscherin Boston (siehe hier)

03. Virtuelle Silhouetten: Jacob Kok, Modedesigner Amsterdam (siehe hier)

04. Bio-Inspiriation: Ade Gil, Designerin New York (siehe hier)

05. Textile Hacker: Alice Gordant, Ingenieurin Paris (siehe hier)

06. Undisziplinierte Kleider: Gib Gao, Modedesignerin Montreal (siehe hier)

07. Ship im Schuh: Karim Oumnia, Unternehmer Nancy (siehe hier)

08. Bakterien-Designer: Jérémie Blache, Unternehmer Toulouse (siehe hier)

09. 100 % Menschenleder: Tina Gorjanc, Designerin London (siehe hier)

10. Interaktive Mode: Ade Gil, Designerin New York (siehe hier)

Berlin: -MODE Thema MODE- Vortragsreihe am Kulturforum

In diesem Herbst findet in der Kunstbibliothek Berlin in Kooperation mit dem netzwerk mode textil e.V. die Vortragsreihe -MODE Thema MODE- ein weiteres Mal statt.

  • Der erste Vortrag: Mode und Öffentlichkeit im Strukturwandel Cathérine Hug, Zürich.

Zeit: Mittwoch 17.10.2018 um 18:00 Uhr

  • Der zweite Vortrag: Kunst und Mode: Schnitt, Naht und Knoten Monika Wagner, Hamburg.

Zeit: Mittwoch 21.11.2018 um 18:00 Uhr

  • Der dritte Vortrag: Travestie – Kleidertausch der Geschlechter Gerrit Berenike Heiter, Leipzig.

Zeit: Donnerstag 12.12.2018 um 18:00 Uhr

Ort: Der Veranstalter und der Ort ist die Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin Vortragssaal im Kulturforum, Staatliche Museen zu Berlin Matthäikirchplatz ?10785 Berlin.

Eintritt frei

Oberhausen: Planungstreffen Frauen*streik

Am 29. September treffen sich im Theater Oberhausen die Mitglieder des Bündnis Frauen*streik 2019. Bei diesem Planungs- und Vernetzungstreffen sind viele feministische Verbände vertreten, um den existenziellen Forderungen von uns Frauen wieder und immer wieder Nachdruck zu verleihen.

Unsere gesellschaftlichen Strukturen sind auch jetzt im 21. Jahrhundert immer noch androzentrisch ausgerichtet, d.h. unser Leben als Frau wird umfangreich von beschränktem maskulinem Denken und Handeln in der Politik, in der Bildung, in der Kultur und in der Wirtschaft geprägt und durch offene und auch versteckte Wiederstände für Reformen wird der Status Quo der Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen mehr oder weniger gehalten.

Auch wenn unsere Kanzlerin Angela Merkel, eine Quotenfrau, sich für einen Welt-Fonds für Frauen stark macht, täuscht es nicht darüber hinweg, dass in Deutschland dringend Handlungsbedarf bezüglich der Gleichstellung der Frau im Arbeitsleben, der Entlohnung und der Mitverantwortung von Arbeitszusammenhängen und ihrer Ziele besteht.

Ich halte nicht viel von Frauenförderung und Fonds für Frauen, weil mit diesen Instrumentarien wieder einmal aufgezeigt wird, das man den Frauen eine gesonderte Rolle in der Wirtschaft und Gesellschaft zuweisen möchte. Es gibt ja meines Wissens explizit keine Fonds für Männer und auch explizit keine Männerförderung. Für mich sind diese Förderprogramme eine politische Augenwischerei. Wie in einer Erhebung mit Daten von 2013 nachgewiesen wurde, verdienen Frauen mit einem Hochschulabschluss durchschnittlich 21,6 % weniger als Männer. Das Entlohnungsgefälle zwischen Männern und Frauen wird weiterhin in unserer Gesellschaft, in der Wirtschaft, in der Bildung, in der Kultur und im Sozialen kalkuliert und implementiert. Fordern wir dann gleichen Lohn für gleiche Arbeit, dürfen wir uns um eine Frauenförderung bewerben und in den Gremien, die über die Förderung entscheiden, sitzen mehr Männer als Frauen.

Wir haben hier in Berlin fast 90.000 alleinerziehende Mütter, die ihre Kinder ernähren müssen. Alleine diese Tatsache fordert Reformen, da viele Frauen jetzt die Ernährer ihrer Familien sind.

Ein Paradebeispiel von Androzentrik des 20. Jahrhundert sind die Handlungen des amerikanische Präsident Donald Trump, der nicht unerheblich auf Europa Einfluss nimmt, weil er aufzeigt, dass sein betrügerisches, verleumderisches, sexistisches, rassistisches und gieriges Verhalten keinerlei politische Konsequenzen für sein Präsidentenamt hat. Die einzigen seiner Handlungen, die dem 21. Jahrhundert entsprechen, sind sein Teenager-GeTwittere von Kurznachrichten und ich hoffe, dass dieser unzulängliche Führungsstil des amerikanischen Präsidenten ein auslaufendes Modell ist.

Den Aufruf zu diesem Planungstreffen kann ich nur unterstützen und es wäre wunderbar, wenn nicht nur in NRW sondern bundesweit viele Frauen am 8. März 2019 ihre Arbeit an ihren Arbeitsplätzen und im gesellschaftlichen Leben niederlegen. Auch wäre es großartig, wenn wir Frauen im Jahr 2019 mehrmals streiken und zwar immer dann, wenn mit einer Arbeitsniederlegung eine große Wirkung erzielt werden kann, wie z.B. vor einer Premiere, zu einem verkaufsoffenen Sonntag und während des Weihnachtsgeschäfts.

Hier mehr Informationen zu Frauen*streik 2019

29. September 2018 NRW Planungs- und Vernetzungstreffen für einen Frauen*streik

Zeit: 29. September 2018 von 12.00 – 20.00 Uhr

Ort: Im Saal 2 des Theater Oberhausen, Will-Quadflieg-Platz 1, 46045 Oberhausen

Um Anmeldung wird gebeten unter ortmann@theater-oberhausen.de