Venedig: Koen Vanmechelen: We thought we were alone

We Thought We Were Alone“ regt dazu an, den Blick von der menschlichen Herrschaft über die Natur abzuwenden und stattdessen anzuerkennen, dass wir nur ein Teil eines riesigen, funktionalen und vernetzten Systems sind und dass es für unser langfristiges Überleben entscheidend ist, dessen Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.

– Kurator James Putnam –

Koen Vanmechelen ist ein renommierter belgischer Konzeptkünstler, dessen Arbeit sich mit Identität, Vielfalt und globaler Interdependenz auseinandersetzt.

Er setzt seine Forschungsergebnisse in Skulpturen und Installationen um, die oft in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Gemeinschaften entstehen. Das Ergebnis ist ein sich ständig weiterentwickelndes Œuvre, das Vielfalt nicht als Thema, sondern als Methode behandelt.

Im Jahr 2010 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Hasselt. Er gewann 2013 die Goldene Nica für Hybridkunst beim Prix Ars Electronica und erhielt den Global Artist’s Award in Venedig.

Seine Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in den Uffizien (Florenz), im V&A (London) und im ZKM (Karlsruhe), und waren Teil bedeutender regelmäßiger Ausstellungen wie der Biennale von Venedig, der dOCUMENTA (13) und der Manifesta 9.

He has also been invited to speak at the World Economic Forum 2008 and at TED events.

Seit 2017 gestaltet Vanmechelen in Genk (Belgien) das LABIOMISTA, einen einzigartigen und sich ständig weiterentwickelnden, 24 Hektar großen Park, in dem Kunst, Wissenschaft und Natur zusammenfließen und der seine Vision von Kunst als Katalysator für Dialog, Artenvielfalt und eine nachhaltige Zukunft verkörpert.

Ausstellungsort: Palazzo Rota Ivancich, Venice (siehe hier)

Ausstellungsdauer: 09.05.2026 – 22.11.2026 (siehe hier)

Koen Vanmechelen Works (siehe hier)

Berlin: Many Shades of Grès Mode wird Kunst

Many Shades of Grès Mode wird Kunst

Im Kulturforum Berlin können Sie bis zum 11. Oktober 2026 die vielen Facetten der hohen Schneiderkunst, der Haute Couture der französischen Modeschöpferin Madame Grès betrachten und kennenlernen.

Das Kunstgewerbemuseum KGM präsentiert erstmals im deutschsprachigen Raum 25 Modelle ihrer Grès-Kollektion und diese Haute Couture ist zugleich Forschungsthema des Fachbereichs „School of Culture and Design“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

Die Sonder-Ausstellung mit dem Titel „Many Shades of Grès Mode wird Kunst” wird von Studierenden der „School of Culture and Design“ mit Skulpturen, Gemälde, Fotografien, Grafiken, Filme und virtuelle Elemente und Modeentwürfe begleitet.

Die Auseinandersetzung mit der hohen Schneiderkunst, Haute Couture der Madame Grès ist ein aufregendes lohnendes Forschungsthema, da diese Künstlerin wundervolle Kleider und Roben entwarf und diese mit höchster Handwerkskunst an der Schneiderpuppe drappiert und realisiert wurden. Diese Kollektionen von Madame Grès sind Ausdruck einer Sculptrice und eine Hommage an die Weiblichkeit des 20 Jahrhunderts. Stilikonen wie Grace Kelly, Greta Garbo und Marlene Dietrich trugen ihre eleganten und raffinierten Modell.

In den 1930er-Jahren gründete Germaine Émilie Krebs alias Madame Grès mit Julie Barton das Modehaus „Alix Barton“ und 1937 gab sich Germaine Émilie Krebs einen neuen Name Alix Grès und daraus entstand die Créatrice de Mode Madame Grès.

Modelle der Madame Grès fotografiert in der Ausstellung im Musee-Bourdelle in Paris 2011

Modell 8. 1937 Abendkleid mit Cape von Alix / Madame Grès

Berlin 2024/2025 Florian Schmuck Satin / Satin

Berlin 2025 Yvonne Brunzel Elastan Jersey

Digitale Gallery

Digitale Gallery

Many Shades of Grès Mode wird Kunst (siehe hier)

Zeit: 15.05.2026 bis 11.10.2026

Ort: Kulturforum Johanna-und-Eduard-Arnhold-Platz / Matthäikirchplatz
10785 Berlin

S-Bahn und U-Bahn : Potsdamer Platz
Bus: Potsdamer Brücke, Potsdamer Platz Bhf / Voßstraße, Kulturforum, Philharmonie

Berlin: Ausstellung Marina Abramovic: Balkan Erotic Epic Erster Teil

Marina Abramovic: Balkan Erotic Epic

„All die Energie, die durch unsere Körper fließt, ist sexuelle Energie. Wir können sie für kreative oder spirituelle Zwecke nutzen. Oder wir können sie unterdrücken und dann führt sie zu Aggression, Krieg, Wut und Folter. Es ist interessant zu sehen, wie solche Transformationen in einer anderen Gesellschaft anhand von Ritualen organisiert wurden.“

– Marina Abramovic-

Marina Abramovic setzt sich seit den 70 Jahren mit ihrem Körper und anderen menschlichen Körpern auseinander.

In Ihren Performances und Ausstellungen sind Blut, Wunden, Brüste, nackte Körper und Knochen, für ihre sogenannten erotischen Installationen ihr Medium. Die Präsentationen ihres nackten Körpers und anderer weiblicher Körper, bietet sie den Besuchern und Zuschauer ihrer Performances und Ausstellungen an und bezeichnet dies als ihre Erotic. 

Ich verstehe unter Erotic/Erotik die physische und zugleich psychische Anziehungskraft zwischen zwei beseelten Menschen.

Diese für mich essentielle und existenzielle Berühung mit einem besselten Menschen ist erotisch.

Ich mache mich in der Ausstellung auf die Suche nach dem Gott der Liebe und des Verlangens, dem Gott Eros und kann keine Spuren des Gottes entdecken.

Keine der Installationen und Videos ist erotisch hier. Wieso wird dieses Wort im Titel der Ausstellung benutzt?

In Marina Abramovic Ritualen, Installationen, Videos und Performances komme ich mit einer sinnlichen Erotik nicht in den Kontakt.

Um welche Form der Erotik handlt es sich hier?

Meine Erachtens bietet sie in ihrer Ausstellung Futter für Voyeure, szenische Autoerotik und Selbstverletzung, Blutspuren-Installationen, aufreibende Knochenbürstereien, Performances mit rituell geführtem Feuer, das satanische Symbolen zum Erleuchten bringt, wie das Pentagramm oder der kommunistischer Stern, dass Marina Abramovic immer wieder in ihren Arbeiten zitiert, wie der britishe Okkultist und Sexualmagier Alester Crowley und der Okkultist Anton Szandor LaVey Gründer der Church of Satan.

Welche Transformationen, die hier erwähnt wird, duchlief Marina Abramovic?

In dieser Ausstellung, die das Erotische als essenzielle Kraft begreift, als Energie, die die Grenzen zwischen Leben und Tod, zwischen Individuum und Kollektiv auflösen soll, sind in diesem Zusammenhang für mich, leere Worte. 

Marina Abramovic Erotic berührt nicht die geistig-seelische Seite des Liebeserlebens oder zeigt den Eros in einer rein sinnlichen und sexuellen Vereinigungen.

Wer ist Marina Abramovic, die sich gerne selbst verletzt, sich in einem Feuer-Ritual hingibt, Blut in ihren Performances vergießt und zu elitären Spirit Cooking Dinner einlädt?

Hat Marina Abramovic eine sadomasochistische Neigung und inszeniert sie nicht Mißbrauch und Torturen an sich selbst und untermauert ihre lieblosen Inszenierungen mit ihren eigenen Worten, der Unterdrückung ihrer eigenen Sexualität, die dann zum inneren Krieg, zur Wut und zu selbsangewandter Folter auf die Bühne gebracht werden. 

Wieso wird hier ein imaginäres Bild des Balkan aufgezeichent, in dem Marina Abramovic die erotische Energie von Gemeinschaften/Weibergruppen/Männergruppen helfen möchte, den Tod zu begegnen, Fruchtbarkeit zu fördern und das Gleichgewicht der Natur wiederherzustellen.

Marina Abramovic, als Individuum, verortet den Eros oder die Erotik nicht in dem Zusammenhang von sinnlichen beseelten menschlichen Begegnungen. Sie möchte mit dem Erotischen als essentielle Kraft, die Grenzen zwischen Leben und Tod, zwischen Individuum und Kollektiv auflösen.

Ist Marina Abramovic eine Hohepriesterin oder vom Schöpfer beauftragt, Hilfe zu leisten dem Tod zu begegnen?

Die Texte zu den einzelnen Installationen und Räumen in der Ausstellung verwirren mich, da die Worte und deren Bedeutung nicht das transportiert, was ich mit meinen Sinnen wahrnehmen kann.

Für mich war der Besuch der Ausstellung der Marina Abramovic erhellend, da ich die intellektuelle Herangehensweise der Kuratorin Agnes Gryczkowska kennen lernen durfte.

Anlässlich ihres 75-jährigen Jubiläums präsentieren die Berliner Festspiele Balkan Erotic Epic in zwei Teilen: Nach der Ausstellung im Gropius Bau eröffnet im Oktober 2026 die neue mehrstündige Bühnenproduktion Balkan Erotic Epic. The Stage Version die Performing Arts Season im Haus der Berliner Festspiele.

Zeit: 15.4.2026. – 23.8.2026

Ort: Gropius Bau Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Marina Abramovic: Balkan Erotic Epic (siehe hier)

Berlin: Gallery Looks Modeinszenierungen in der Gemäldegalerie

Gallery Looks

Modeinszenierungen in der Gemäldegalerie

In der Ausstellung Gallery Looks Modeinszenierungen in der Gemäldegalerie können Sie bis zum 31.05.2026 handgearbeitete Exponaten von jungen Modedesigner/-innen zwischen Gemälden alter Meister finden.

Als Besucher/-in bewegen Sie sich in Inzenierungen von tragbarer Mode und ausdruckstarken Kostümen von deutschem Modedesign der 55 Modesigner/-innen, die sich hier an der Ausstellung beteiligt haben.

Unter Shooting zwischen Stil und Stoff sehen Sie ausgewählte Entwürfe, die von Modellen präsentiert und vom Fotograf Ralph Mecke in den Sälen der Gemäldegalerie in Szene gesetzt wurden. Florian Azar begleitete mit der Kamera das Shooting und dieser Film wird in einem Loop gezeigt.

 

Ein Ausstellungsbeitrag unter Kunst trifft Couture zeigt Videoaufnahmen der Dior – Summer Show 2026 in Hôtel des Invalides in Paris, die in der Kulisse einer Berliner Gemäldegalerie stattfand. Jonathan Anderson, der neue Kreativdirektor von Dior, ließ sich von der Berliner Gemäldegalerie inspirieren. Die Kulisse seiner Couture-Show war den Sälen der Gemäldegalerie detailgetreu nachempfunden und die Couture traf auf die Kunst Alter Meister.

Malerei und Mode – Spiegel der Zeit zeigt Entwürfe ausgewählter Designer*innen im Dialog mit hochkarätigen Gemälden. Für die Ausstellung entwickelten die Designer*innen Anne Bernecker, Plaid-à-Porter / Estelle Adeline Trasoglu, Karen Jessen und Alexander Gigl neue Arbeiten oder stellten Entwürfe zur Verfügung.

 

 

 

 

Fashion x Craft: Echoes of Tomorrow

Die Ausstellung zeigt, wie fünf junge Designer*innen Aleksander Kudrischow, Laura De Sousa, Lennart Bohle, Jon Liesenfeld, Melanie Parzenczewki vom V-Collective traditionelle Handwerkskunst in zeitgenössische Mode übersetzen: Die Ausstellung präsentiert aufwendige Modeentwürfe, gibt Einblicke in deren Entstehungsprozess und regt dazu an, Handwerk als generationsübergreifenden Dialog zu begreifen und fortzuführen.

Vom 3. bis 22. Februar 2026 zeigte zudem Der Berliner Salon Modeentwürfe junger Designer*innen im Dialog mit der Dauerausstellung der Gemäldegalerie.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Katja Kleinert und das Modekonzept wurde von Christiane Arp geplant und realisiert.

Gallery Looks Modeinszenierungen in der Gemäldegalerie (siehe hier)

Zeit: Vom 30.01.2026 bis 31.05.2026

Ort: Eingang Gemäldegalerie Johanna und Eduard Arnhold Platz (ehem. Matthäikirchplatz) in 10785 Berlin

 

 

 

 

München: From Mystic to Plastic im Museum fünf Kontinente

Fotografien von Stéphan Gladieu From Mystic to Plastic. Afrikanische Masken

Fotografien von Stéphan Gladieu
From Mystic to Plastic. Afrikanische Masken

04. Juni 2023

Meine Empfehlung für eine beeindruckende Ausstellung From Mystic To Plastic in München im Museum Fünf Kontinente. Maskenkostüme aus der Republik Bénin und aus Kinshasa (DR Kongo) porträtiert in zwei Serien von dem französischen Fotografen Stéphan Gladieu. Eine Serie von der Ganzkörper-Masken, die Serie Egungun (2028-2020) sind aus traditionellen Materialien hergestellt und Vermittler zwischen den Lebenden und den Toten. Es sind Auftritte und Zeremonien einer westafrikanischen Geheimgesellschaft, die Kontakt zu den Ahnen aufnimmt, um Unterstüzunung und Rat in allen Lebenslagen und Lebensübergänge bittet, um den Segen für die Gemeinschaft zu erhalten.

Fotografien von Stéphan Gladieu From Mystic to Plastic. Afrikanische Masken

Fotografien von Stéphan Gladieu
From Mystic to Plastic. Afrikanische Masken

Die zweite Serie Homo Détritus (2020-2021) ist im Zusammnehang eines Aufenthalts des Fotografen Stéphan Gladieu mit Eddy Ekete und dem multidisziplinären Küntler/-innen-Kollektiv Ndaku ya, la vie est belle (Das Leben ist schön) in Kinshasa entstanden.

Fotografien von Stéphan Gladieu From Mystic to Plastic. Afrikanische Masken

Fotografien von Stéphan Gladieu
From Mystic to Plastic. Afrikanische Masken

Diese beeindruckenden Ganzkörper-Maskenkostüme sind aus Materialien der westlichen Konsum- und Wegwerfgesellschaft entstanden. Einwegprodukte, Kabel, Radio- und Autoteile, Zahnbürsten, Badelatschen, Flaschendeckel und Textilien, die aus unseren Müllladungen stammen, landen in die Wohngebiete und in die Infrastruktur von Kinshasa. Aus diesen Gegenstände ist die Serie Homo Détritus entstanden, um auf ökologische Missstände aufmerksam zu machen. Der medizinische Begriff détritus bezeichent den Zerfall von Zellen und Gewebe zu einer fauligen strukturlosen Masse. Die Künstler/-innen von Kinshasa organisieren ihre künstlerischen Auftritte im öffentlichen Raum, um auf ihren vermüllten Lebensraum hinzuweisen.

Fotografien von Stéphan Gladieu From Mystic to Plastic. Afrikanische Masken

Fotografien von Stéphan Gladieu
From Mystic to Plastic. Afrikanische Masken

Die Ausstellung wird mit Texten – Homo Détritus 2022 von dem Schriftsteller Wilfried N’Sonde literarisch begleitet. Wilfried N’Sondes Erstlingroman Le Coeurdes enfants léopards (Das Herz der Leopradenkinder) erschien im Jahr 2007, für den er mit dem Prix Senghor de la Création Littéraire und dem Prix des cinq continents de la francophonie ausgezeichnet worden ist. 2018 erhielt er für sein schriftstellerisches Werk den renomierten Prix Ahmadou-Kourouma.

Die Ausstellung From Mystic to Plastic – Afrikanische Masken Fotografien von Stéphan Gladieu ist in München im Museum Fünf Kontinente vom 31. März 2023 – 06. August 2023 zu sehen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9:30 – 17:30 Uhr

Ort: Museum Fünf Kontinente, Maximilianstraße 42 in 80538 München

Hier erfahren Sie mehr über das Begleitprogramm zur Sonderausstellung.

London V&A Museum: HALLYU! THE KOREAN WAVE – HALLYU! DIE KOREANISCHE WELLE

Foto: Parasite poster. Image courtesy Curzon Film

Ab sofort bis Sonntag, 25. Juni 2023

HALLYU! DIE KOREANISCHE WELLE

Hallyu! Die koreanische Welle zeigt die farbenfrohe und dynamische Populärkultur Südkoreas und erforscht die Entstehung der koreanischen Welle und ihren globalen Einfluss auf die Kreativbranche in den Bereichen Kino, Drama, Musik, Fandom, Schönheit und Mode. (siehe hier)

HALLYU! THE KOREAN WAVE

Hallyu! The Korean Wave showcases the colourful and dynamic popular culture of South Korea, exploring the makings of the Korean Wave and its global impact on the creative industries of cinema, drama, music, fandom, beauty and fashion.

Dokumentation auf dem Internetportal des V&A Museums London: About the Africa Fashion exhibition

The-Trench-designed-by-Maison-ArtC-Morocco-2021.-©-Image-courtesy-@M.A.Roock-model-Abdul

Ab sofort bis Sonntag, 16 April 2023

About the Africa Fashion exhibition

Über die Ausstellung Africa Fashion

Africa Fashion bedeutet Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart zugleich. Die Lebensfreude und die Freude an der Farbe sind völlig unterschiedlich und für den Kontinent sehr charakteristisch. Es ist eine Sprache des Erbes, eine Sprache der DNA, eine Sprache der Erinnerungen.
Artsi, Modedesignerin, Maison ArtC
Die unwiderstehliche Kreativität, der Einfallsreichtum und der unaufhaltsame globale Einfluss der zeitgenössischen afrikanischen Mode werden in dieser Ausstellung durch eine umfangreiche Präsentation von Kleidungsstücken, Textilien, persönlichen Zeugnissen, Fotografien, Skizzen, Filmen und Laufstegmaterial gefeiert. Viele der gezeigten Kleidungsstücke stammen aus den Archiven berühmter afrikanischer Designer aus der Mitte des 20. Jahrhunderts – Shade Thomas-Fahm, Chris Seydou, Kofi Ansah und Alphadi. Daneben gibt es persönliche Einblicke von einflussreichen afrikanischen Modeschöpfern der Gegenwart, darunter Imane Ayissi, IAMISIGO, Moshions, Thebe Magugu und Sindiso Khumalo, sowie erstmals gezeigte Highlights der damaligen Modetrends. (siehe hier)

Africa Fashion means the past, the future and the present at the same time. The joy of life and the joy of colour is completely different and very particular to the continent. It’s a language of heritage, it’s a language of DNA, it’s a language of memories.
Artsi, Fashion Designer, Maison ArtC
The irresistible creativity, ingenuity and unstoppable global impact of contemporary African fashions are celebrated in an extensive display of garments, textiles, personal testimonies, photographs, sketches, film and catwalk footage in this exhibition. Many of the garments on show hail from the archives of iconic mid-twentieth century African designers – Shade Thomas-Fahm, Chris Seydou, Kofi Ansah and Alphadi. Alongside these are personal insights from influential contemporary African fashion creatives, including Imane Ayissi, IAMISIGO, Moshions, Thebe Magugu and Sindiso Khumalo, as well as highlights from fashion trends of the day, which are on display for the first time.

Foto Copyright Kadara Enyeasi

Sammlung des V&A in London: Paper peepshows

Papierguckkästen

Das V&A Museum hatte nur eine Handvoll Papier-Peepshows, bis es 2016 die große Sammlung von Jacqueline und Jonathan Gestetner erhielt. Sie wurde über einen Zeitraum von 30 Jahren zusammengetragen und umfasst über 400 Papierguckkästen und andere optische Geräte aus dem 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. (siehe hier)

The V&A only held a handful of paper peepshows until, in 2016, it received the large collection assembled by Jacqueline and Jonathan Gestetner. Gathered over a period of 30 years, it consists of over 400 paper peepshows and other optical devices dating from the 19th century to the present day.

Berlin: Führung durch die Theatersammlung des Stadtmuseums am 10. November 2021

Kommt mit und entdeckt die Vielfalt der Kostümfigurinen!

Am 10. November lädt Frau Bärbel Reissmann, Betreuerin der Theatersammlung des Stadtmuseums, zu einem zweistündigen Rundgang zum Thema Kostümbild ein.

Die Kostümbildnerin Mathilde Grebot hat diese Führung organisiert und nimmt auch die Anmeldungen unter mathilde.grebot@gmail.com entgegen.

Das Archiv der Theatersammlung ist im Lagerhaus des Stadtmuseums in dem von Hans Poelzig entworfenen ehemaligen Kabelwerk in Spandau.

Die Theatersammlung besteht aus rund 300 000 Objekte zur Berliner Theatergeschichte.

Die Teilnahme ist kostenlos und auf 10 Personen begrenzt.

Es gelten 3G-Bedingungen.

Zeit: Am Mittwoch 10. November vom 14 bis 16 Uhr

Ort: Stadtmuseum Hans-Poelzig-Straße 20 in 13587 Berlin

Anfahrt mit dem Bus M36

Berlin Gropius Bau: Yayoi Kusama Retrospektive

23.April 2021 – 15.August 2021

Digitale Eröffnung der Retrospektive für Yayoi Kusama.

Hier das Eröffnungsprogramm mit einem Ausstellungsrundgang und Eröffnungsreden der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, der Direktorin des Gropius Bau, Stephanie Rosenthal, dem Intendanten der Berliner Festspiele, Thomas Oberender, und internationalen Gästen.

Europa: Online Museen – virtuelle Ausstellungsbesuche

Seit diesem Jahr 2020 veröffentlichen Museen und Galerien ergänzende online Präsentationsformate von Ausstellungen und 3D Museums-Rundgänge. Diese Entwicklung haben wir den europaweiten Lockdowns der Covid-19-Pandemie zu verdanken.

Folgende Formate könnten Sie interessieren:

Madrid: Museo del Traje

Virtuelle 3D Tour durch die Ausstellung Extra Moda im Museo del Traje (siehe hier)

Online Präsentation Video zur Ausstellung Extra Moda (siehe hier)

Unter dem Titel EXTRA, MODA! erhalten Sie einen Einblick in die Entstehung der Modezeitschrift in Spanien (siehe hier)

Scotland: National Museums of Scotland

In der Ausstellung Mode können Sie 30 Objekte aus der Welt der Mode aufrufen. Jedes Artefakt erzählt seine eigene faszinierende Geschichte (siehe hier)

Paris 2017: Musée des Arts décoratifs

Dieser Film ist eine Dokumentation über die Ausstellung mit dem Titel Christian Dior, Designer of Dreams, die 2017 im Pariser Musée des Arts décoratifs anlässlich des 70. Geburtstags des Maison Dior stattfand.

In einem thematischen und chronologischen Rundgang erhalten Sie Einblicke in die Haute Couture Schauen des Maison Dior der letzten Jahrzehnte – sowie wertvolle Archivfotos, Skizzen von Monsieur Dior und seinen Nachfolgern.

Hier geht es zu dem Film, der auf YouTube zu sehen ist.

Online Ausstellung: LOCAL INTERNATIONAL IV – social design + crafts

Online seit 3.9.2020

Eine Gruppenausstellung mit 20 Nachwuchsdesigner/-innen aus Deutschland und Bangladesch.

Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse des bilateralen Modedesign-Austauschprojektes gefördert vom Auswärtigen Amt und in Partnerschaft mit dem Goethe-Institut Bangladesch, der Weißensee Kunsthochschule Berlin, der BGMEA University of Fashion & Technology und des National Crafts Council of Bangladesh.
Inhaltliche Projektleitung, Planung und Konzeption, sowie Betreuung der Teilnehmer/-innen: Heike Selmer, Professorin der Weißensee Kunsthochschule Berlin im Fachgebiet Mode-Design.

LOCAL INTERNATIONAL thematisiert Nachhaltigkeit in der Mode, Partizipation, Fairen Handel und Sozialstandards im Textil- und Bekleidungssektor. Nachwuchs-Mode-Designer/-innen aus Berlin und Dhaka wurden eingeladen, gemeinsam an dem internationalen und digitalen Projekt teilzunehmen, das im Sommersemester 2020 stattfand.

LOCAL INTERNATIONAL motiviert Designer/-innen verantwortungsvoll mit Material und Arbeitskräften umzugehen und im Entwurf das gesamte Produktleben zu bedenken.

Das Projekt schafft ein Bewusstsein für die große Spannbreite der Entscheidungsmöglichkeiten, die Designer/-innen in ihrem zukünftigen Arbeitsleben offen stehen und für die Verantwortung, die sie mit ihrer Arbeit übernehmen.

Hier geht es zu der Ausstellung.

Kunst Kapelle Remplin: Ausstellung Spurensuche von Jakob Knapp

Am 13. Juni um 19.00 Uhr eröffnet die Ausstellung Spurensuche.

Über drei Etagen der kleinen barocken Kapelle zeigt Jakob Knapp ihre Arbeiten aus verschiedenen Jahren, Malerei, Grafik, Kleinplastik, Theaterarbeiten und Skizzen.

Mich hat dieser Ort extrem beeindruckt. Hier lebte die Enkelin eines russischen Zaren,
nach St. Petersburg war es nur ein Sprung. Auch Versailles, London, Berlin sind nur
einen Wimpernschlag entfernt. Die Handschriften großer Persönlichkeiten ziehen sich
durch die Landschaft Mecklenburgs wie ein geheimes Netz.
Er hat mich beeindruckt durch die übrig gebliebene Schönheit und durch die krassen und
hässlichen Wunden, die die jüngere Vergangenheit hier geschlagen hat.
Selbst das, was an Substanz überlebt hat schwindet so schnell, dass man fast zusehen kann.

Die Ausstellung wird eine Art Installation, die versucht, den Blick und die Gedanken auf die Schönheit und Eigenheit der Kapelle selbst zu lenken und auf den Ort, in den sie eingebunden ist.

Zeit: Die Ausstellung läuft vom 14. Juni bis 12. September von 11:00 – 18:00 Uhr

Ort: Kunst Kapelle Remplin, Schloßstraße 15 in 17139 Remplin

Hier mehr Informationen zu der Kunstkapelle Remplin und dem Kulturprogramm.

Berlin: HAUTNAH – Die Filmkostüme von Barbara Baum

Die Ausstellung HAUTNAH – On Tour

Die Ausstellung HAUTNAH – Die Filmkostüme von Barbara Baum wurde zum ersten Mal Ende Oktober 2018 in Frankfurt am Main im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum gezeigt. (siehe hier) und wird nun vom 01. Oktober 2020 bis 03. Mai 2021 in der Deutschen Kinemathek Museum für Film und Fernsehen Berlin zu sehen sein. (siehe hier)

Barbara Baum arbeitet seit fast 50 Jahren als Kostümbildnerin für nationale und internationale Filme. Ihre Kostümbilder sind in den deutschen Filmen DIE EHE DER MARIA BRAUN 1978, LILI MARLEEN 1980, LOLA 1981 und QUERELLE 1982 von Rainer Werner Fassbinder zu sehen.

In ihrem langjährigen Schaffen kleidete Barbara Baum unter anderem Schauspielgrößen wie Meryl Streep, Catherine Zeta-Jones, Jeanne Moreau oder Burt Lancaster ein.

Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche nationale und internationale Preise, zuletzt 2015 die „Ehren-Lola“ beim Deutschen Filmpreis.

HAUTNAH ist auch eine Ausstellung „zum Anfassen“, die mit taktilem Ausstellungskonzept blinden und sehgeschädigten Menschen ein multisensorisches Erlebnis bietet. Kostümentwürfe wurden als taktile Grafiken in Reliefdruck übersetzt. Mit den Fingerspitzen lassen sich Form und Schnitt, Faltenwürfe oder Details wie Pailletten erspüren. Barbara Baums Anmerkungen für die Schneider/innen finden sich als Legende auch in Brailleschrift wieder. Eine originale Stoffprobe vermittelt die haptische Beschaffenheit des verwendeten Materials.

Ergänzt wird die taktile Vermittlung durch Audiodeskription. Sie macht Ausstellungsraum und -inhalte über den Hörsinn zugänglich und lässt so mentale Bilder entstehen. Eine weitere, sinnliche Komponente stellen neuartige, digitale Leinwände dar, die hinter den Originalkostümen positioniert sind.

In einem Ausstellungsfilm stellt der Kurator Hans-Peter Reichmann und die Kuratorin Isabelle Louise Bastian das Konzept der Ausstellung HAUTNAH vor. (sieh hier)

Berlin: Ausstellung MIT EIGENEM BLICK Kunsthaus der Achim Freyer Stiftung

Die Ausstellungseröffnung ist am Sonntag den 2. Februar 2020 um 17:00 Uhr.

MIT EIGENEM BLICK

Von 1976 bis 1999 war Achim Freyer an der damaligen HdK und heutigen Universität der Künste Berlin Professor des Studiengangs Bühnen- und Kostümbild.

Mit dieser Ausstellung MIT EIGENEM BLICK eröffnet sich ein Zugang in das künstlerische Schaffen der ehemaligen Studierenden, die in den letzten 40 Jahre ihren eigenen künstlerischen Weg gegangen sind.

Zu der Ausstellungseröffnung spricht Achim Freyer.

Zeit: Diese Ausstellung können Sie ab 3. Februar besuchen.

Seite Mitte März 2020 ist die Ausstellung wegen des Corona-Shutdown geschlossen.

Bitte auf die Internetseite der ACHIM FREYER STIFTUNG gehen und sich über die aktuellen Öffnungszeiten und die verlängerte Laufzeit der Ausstellung informieren.

Ort: Kunsthaus ACHIM FREYER STIFTUNG, Kadettenweg 53 in 12205 Berlin

Hier mehr Informationen über die ACHIM FREYER STIFTUNG Berlin.

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