Magdeburg: Einen Workshop der gtkos • Stoffe natürlich färben im März 2023

Die Gesellschaft der Theaterkostümschaffende gtkos veranstaltet an drei Terminen im März 2023 in Magdeburg einen Workshop, in dem Textilien mit natürlichen Pflanzenfarben gefärbt werden können.

Die Anmeldung erfolgt über: vorstand@gtkos.net
Terminauswahl: 11.+12.03., 14.+15.03., 17.+18.03.
Anmeldeschluss ist der: 17.02.2023
Teilnehmerzahl: 4-6
Schnell sein lohnt sich!
Hier die ausführlichen Informationen als PDF

Neu Szenografie Bund = Bund der Szenografen: Weiterbildung und Workshop der AG Kostümbild

Die Arbeitsgruppe Kostümbild des Bundes der Szenografen ist nun die Arbeitsgruppe Kostümbild des Szenografie Bundes und bietet Workshops, Weiterbildungsangebote und einen berufsspezifischen und kreativen Austausch für Kostümbildner/-innen und Kostümschaffende an.

Kostümbild Stammtisch Januar 2023

Rhetorik für KostümbildnerInnen mit Anna Selthofer

Zum Stammtisch am 24. Januar 2023 haben wir Anna Selthofer eingeladen, die parallel zu ihrer Arbeit als Gewandmeisterin/ Kostümbildnerin/ Dozentin ein Masterstudium “Rhetoric Speech Communication” an der Universität Regensburg absolviert hat. In ihrer Masterarbeit hat sie sich mit den rhetorischen Herausforderungen befasst, die KostümbildnerInnen in ihrem Alltag meistern müssen und die vor allem in der Kostümabgabe gefragt sind. Anna Selthofer hat dazu unterstützend eine Umfrage unter KostümleiterInnen durchgeführt und wird von den Ergebnissen berichten.
Aus den Erkenntnissen hat sie ein Workshopkonzept entwickelt, dass sie vorstellen wird. Der Workshop wird im Februar in Berlin (organisiert durch den Szenografie-Bund) stattfinden und alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!

ZOOM Meeting
Thema: Rhetorik für KostümbildnerInnen
Zeit: 24. Januar 2023, 20:00-21:15 Uhr (30 Minuten Vortrag, 45 Minuten offener Austausch)
https://zoom.us/j/91754222373?pwd=aTdTYzNqSkg3ZDBOWUpXY0E1dnh6Zz09
Meeting-ID: 917 5422 2373, Kenncode: 650386

Der Kostümbild Stammtisch ist kostenlos und für alle Interessierte ohne Anmeldung offen.
Wer einfach mal vorbeischauen mag, auch nur für einen Teil des Stammtisches ist herzlich willkommen! Schickt gerne den Link weiter. Wir freuen uns auf das Kennenlernen.

Die AG Kostümbild ist eine Kooperation zwischen der Fachgruppe Kostümbild der GTKos, dem Kostümkollektiv und dem Bund der Szenografen. Kostümkollektiv e.V., Berlin, Kontakt: Muriel Nestler, kontakt@kostuemkollektiv.de. Gtkos, Fachgruppe Kostümbild, Fachsprecherinnen Lisa Bronzkallas und Veronika Kaleja
kostuembildner@gtkos.net

Szenografie-Bund, Arbeitsgruppe Kostümbild, Sprecherin, Mathilde Grebot,
grebot@szenografen-bund.de

Workshop

„Na, dann lassen Sie mal hören…!“ – Kostümabgaben rhetorisch überzeugend meistern

Kostümabgaben gehören für KostümbildnerInnen einfach zum Job dazu! Trotzdem fällt es oftmals schwer, über die eigenen Entwürfe zu sprechen.

Welche Informationen sind eigentlich wichtig für die ZuhörerInnen? Wie wichtig ist Fachsprache? Und wie geht man damit um, wenn das Fachpublikum kritische Nachfragen stellt?

Lampenfieber und begrenzte Redezeit machen das Ganze noch schwerer.

In diesem Workshop erarbeiten KostümbildnerInnen gemeinsam mit der Dozentin Strategien, um Kostümkonzepte logisch, verbindlich und mit Begeisterung zu präsentieren und die ZuhörerInnen zur Mitarbeit zu motivieren. Theoretische Inhalte aus der Rhetorik werden mit praktischen Übungen verbunden.

Dabei geht es nicht darum, die sprecherische Individualität in eine Norm zu pressen, sondern Stärken in den Vordergrund zu stellen, um mit Auftrittsfreude Inhalte überzeugend zu präsentieren.

Der Kurs richtet sich an Berufseinsteiger genauso wie an diejenigen mit langer Berufserfahrung, die den Wunsch haben, das eigene Auftreten in Kostümabgaben zu verbessern und Sicherheit zu gewinnen.

Dozentin: Annkathrin Selthofer ist Gewandmeisterin, Kostümbildnerin und war mehrere Jahre als Kostümdirektorin engagiert. Zusätzlich zu ihrer aktiven Arbeit als Kostümschaffende hat sie ein Masterstudium im Fach „Rhetoric Speech Communication“ an der Universität Regensburg absolviert, ist Mitglied der DGSS (Deutschen Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung) und unterrichtet an der Akademie für Darstellende Kunst Regensburg im Fach „Präsentationstechniken für künstlerische Konzepte“. Bereits in ihrer Masterarbeit hat sie sich mit rhetorischen Kriterien für überzeugende Kostümabgaben auseinandergesetzt.

www.selthofer.de

Termin: Samstag 18. Februar, Zeit: 10-13 + 14 -17.30 Uhr

Kosten: Der Kurs wird vom Szenografie-Bund unterstützt und kostet daher  nur 80 Euro für Mitglieder und 120 Euro für nicht Mitglieder.

Anmeldung unter: kontakt@szenografen-bund.de

Berlin Theaterhaus Mitte: Japanischen Stickerei-Workshop mit Keiko Oboshi

Foto: Keiko Oboshi

Die japanische Textilkünstlerin Keiko Oboshi bietet einen japanischen Stickerei-Workshop Sashiko an. Keiko wird ihre Stickerei-Sammlung mitbringen, um uns die Vielfältigkeit der japanischen Sashiko Stickkunst zu zeigen. Unshin ist der grundlegende Vorstich der Handnäh-Technik und mit diesem Stich werden unterschiedliche Muster gestickt, die in den japanischen Haushalten für Textil-Reparatur und dekorative Textilbearbeitung eingesetzt werden.

In diesem Stickkurs könnt ihr eigene Textilien, Stoffe und Kleidungsstücke, die auch beschädigt sein können, besticken sowie Probe-Materialien von Keiko erwerben.

Es entstehen dabei einzigartige Unikate.

Ort: Theaterhaus Mitte, Berlin.

Zeit: Jeweils an Samstagen im November 2022

12. November 2022 im Theaterhaus Mitte von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

19. November 2022 im Theaterhaus Mitte von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

26. November 2022 im Theaterhaus Mitte von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Kosten: Die Kurse werden vom Bund der Szenografen unterstützt. Für Mitglieder kostet ein Kurs 30 €, für Nicht-Mitglieder 50 €.

Anmeldung : grebot@szenografen-bund.de

Foto: Keiko Oboshi

Dortmund: AUGMENTING COSTUMES // MIT LUISE EHRENWERTH

AUGMENTING COSTUMES // MIT LUISE EHRENWERTH
23.11.–27.11.2022 in Dortmund

Luise Ehrenwerth ist Bühnen- und Kostümbildnerin sowie Alumna der Akademie für Theater und Digitalität. Sie leitet das Labor #6: “Augmenting costumes ? Kostüme als physischer Controller virtueller Welten“ und vermittelt dort den Teilnehmenden, wie ein Kostüm durch die Einarbeitung von kleinsten elektronischen Bauteilen zu einem physischen Steuerungselement von anderen elektronischen (physischen wie virtuellen) Akteuren (z.B. AR-App auf einem Tablet, LEDs usw.) werden kann.

Wann: 23.11. – 27.11.2022

Was: “Augmenting costumes ? Kostüme als physischer Controller virtueller Welten“
Dozent: Luise Ehrenwerth, Bühnen- und Kostümbildnerin, Alumna der Akademie für Theater und Digitalität.

Ort: Theaterkaree 1-3, 44137 Dortmund
Kooperationspartner: Akademie_für_Thetaer_und_Digitalität,

Zeit Einsteiger*innen: 23. und 24.11. 2022
Zeit Fortgeschrittene: 25. – 27.11.2022

Kosten: 120€ Einsteiger*innen, 140€ Fortgeschrittene

anmeldung@labore-fuer-digitale-szenografie.de

PROGRAMM
Beim Einsteiger*innen-Workshop erhalten die Teilnehmenden erlangen ein Grundverständnis von AR&Unity und die Verknüpfung von AR-Kostümbild. Sie erhalten eine Einführung in Augmented Reality (Konzept und Erstellung einer ersten eigenen AR-Anwendung in der Game-Engine Unity) und die Herstellung eines textilen AR-Markers mit unterschiedlichen Handwerkstechniken wie Sticken, Patchworken u.ä., Platzierung virtueller AR-Objekte auf den textilen Marker.

Im Fortgeschrittenen-Workshop erwartet die Teilnehmende eine Kurz-Einführung in AR+Unity (im Grunde der Anfänger-Workshop in kondensierter Form), Vermittlung & Praxis Mikrocontroller und eTextiles (es wird ein eTextiler Sensor/Schalter gebaut und mit einem Mikrocontroller verbunden), Wissensvermittlung & Vorstellen der MQTT-Netzwerktechnologie (dafür arbeiten wir mit einem Raspberry Pi und einem Router).

Ziel des Fortgeschrittenen-Workshops ist es, über MQTT den Mikrocontroller mit der in Unity gebauten AR-App kommunizieren zu lassen. Dabei wird sowohl der Mikrocontroller + Sensor/Schalter als auch der AR-Marker so in Textilien eingearbeitet, dass es sich bei Bedarf auch in ein Kostüm integrieren ließe. Vermittelt werden soll, dass ein Kostüm durch die Einarbeitung von kleinsten elektronischen Bauteilen zu einem physischen Steuerungselement von anderen elektronischen (physischen wie virtuellen) Akteuren (z.B. AR-App auf einem Tablet, LEDs usw.) werden kann.

WELCHES WISSEN SOLLTE MAN MITBRINGEN?
Es wäre hilfreich, wenn die Teilnehmenden des Fortgeschrittenen-Workshops ein wenig Vorerfahrung mit Unity und/oder Arduino (Programmiersprache Mikrocontroller) mitbringen.
Spezifische Kostüm-/Nähvorkenntnisse sind hingegen bei beiden Workshops nicht nötig.

WAS MÜSSEN DIE TEILNEHMER VORBEREITEN?
Einen eigenen Laptop, auf dem Unity vorinstalliert ist (ein Installationsguide wird vorab per Mail verschickt), Computermaus, eigenes Smartphone + Kabel.
(Aussortiertes) Kleidungsstück, auf das der AR-Marker aufgebracht und der Mikrocontroller eingenäht wird.

Hier geht es zu weiteren Informationen zu dem LABOR #6.

Dresden: LABOR #5 LOOPMACHINE // MIT OLIVER PROSKE

LOOPMACHINE // MIT OLIVER PROSKE
4.11.–8.11.2022 in Dresden

Die Frage, mit welchen künstlerischen und künstlichen Mitteln der Spielraum erweitert werden kann, ist ein ur-szenografisches Thema. Welche Möglichkeiten ergeben sich speziell aus der Nutzung von AR-Brillen von Magic Leap?

Oliver Proske, Leiter des Labors #5, studierte Industriedesign an der Hochschule für bildende Künste Hamburg sowie an der Hochschule der Künste Berlin. Gemeinsam mit Nicola Hümpel gründete er 1998 das Berliner Theaterensemble Nico and the Navigators, für das er seither alle Bühnenbilder entworfen hat. Oliver Proske ist zudem Geschäftsführer von Nico and the Navigators und Technischer Leiter bei Gastspielen.

Wann: 4.11. – 8.11.2022

Was: “Loopmachine“

Dozent: Oliver Proske

Ort: Kraftwerk Mitte 1, 01067 Dresden
Kooperationspartner: tjg. theater junge generation

Zeit Einsteiger*innen: 4. und 5.11.2022
Zeit Fortgeschrittene: 6. – 8.11.2022

Kosten: 120€ Einsteiger*innen, 140€ Fortgeschrittene

anmeldung@labore-fuer-digitale-szenografie.de

PROGRAMM
In dem Workshop werden die Potenziale und Grenzen der Anwendung von AR-Brillen vorgestellt, ausgelotet und erprobt.
Bisher ist es technisch auf unabsehbare Zeit noch nicht möglich, menschengroße Hologramme frei im Raum erscheinen zu lassen. Was aber wäre, wenn dies mit Hilfe einer Brille umsetzbar würde? Sogenannte Motion-Capture-Anzüge können die Biomechanik menschlicher Bewegungen und das muskuläre Spiel digital erfassen. Mittels der AR-Loopmaschine können beide Technologien unkompliziert und flexibel zusammengeführt werden.

Im dem Kurs befassen sich die Teilnehmenden mit der Nutzung von AR-Brillen von Magic Leap und insbesondere damit, wie die Erstellung und der Reansfer von Content auf eine Brille funktionieren. Auch die Aufbereitung der gesammelten Daten sowie deren Nutzbarmachung für die AR-Brille und Übertragung auf einen Server wird erläutert.

WELCHES WISSEN SOLLTE MAN MITBRINGEN?
Ziel ist ein niederschwelliger Zugang für alle, um gemeinsam in einen breiten Diskurs einzutreten.
WAS MÜSSEN DIE TEILNEHMER VORBEREITEN?
Ein Laptop mit Animations-Software, wie z.B. Blender

Hier geht es zu weiteren Informationen zu dem LABOR #5.

München: LABOR #4 DAS METAVERSUM ALS BÜHNENLABOR // MIT MARCEL KARNAPKE

DAS METAVERSUM ALS BÜHNENLABOR // MIT MARCEL KARNAPKE
13.9.–17.9.2022 in München

Können digitale Räume neue Perspektiven für Theater bedeuten? Welche Chancen aber auch Risiken liegen in Ihnen verborgen? Wie komplex ist es eigene Inhalte oder Spielregeln mit diesen neuartigen Werkzeugen zu entwerfen und diese gemeinsam im Labor zu erproben?

Marcel Karnapke von den CyberRäubern leitet das Labor #4: „Das Metaversum als Bühnenlabor“. Ausgehend von der rasanten Entwicklung virtueller und erweiterter Realitäten und der sie umgebenden Technologien, wird der Entwickler und Medienkünstler im Rahmen dieses Labors einige dieser Welten, auch gern als Metaversen bezeichnet, gemeinsam mit den Teilnehmenden untersuchen und deren Nutzen für uns hinterfragen, um völlig neue Fragestellungen zu entwickeln.

Wann: 13.9. – 17.9.2022

Was: Das Metaversum als Bühnenlabor“

Dozent: Marcel Karnapke –  Cyberräuber

Ort:  München Muffathalle, Muffatwerk, Zellstraße 4, 81667 München
Kooperationspartner: XR HUB BAVARIA

Zeit Einsteiger*innen:13. und 14.9.2022
Zeit Fortgeschrittene: 15. – 17.9.2022
Kosten: 120€ Einsteiger*innen, 140€ Fortgeschrittene

anmeldung@labore-fuer-digitale-szenografie.de

PROGRAMM
In dem fünftägigen Workshop stellt Marcel Karnapke die Grundlagen der Modellierung in 3D in VR vor. Die Teilnehmenden erarbeiten allein oder gemeinsam unter Einsatz von VR- Brillen virtuelle Bühnen (die praktischerweise keinen physischen Gesetzen mehr gehorchen müssen) oder auch gleich ganze Szenenabfolgen und Installationen. Mit dem Export in andere Programme können die geschaffenen Elemente weiterverwendet werden: für Ideenskizzen, Konzepte, Bühnenbilder oder für den Modellbau, als Rendering für Videos, und letztlich als Grundlagen für interaktive oder narrative Experiences.

WELCHES WISSEN SOLLTE MAN MITBRINGEN?

Ziel ist ein niederschwelliger Zugang für alle, um gemeinsam in einen breiten Diskurs einzutreten.

WAS MÜSSEN DIE TEILNEHMER VORBEREITEN?

Die Teilnehmenden benötigen einen eigenen Laptop oder Tablet Computer.

Hier geht es zu weiteren Informationen zu dem LABOR #4.

Hamburg: LABOR #3 “VIRTUELLE PRODUKTIONS- UND BELEUCHTUNGSPLANUNG FÜR SZENISCHE RÄUME“

LABORE FÜR DIGITALE SZENOGRAFIE

Von Juli bis November 2022 erprobt der Bund der Szenografen in sechs temporären Laboren in den sechs Städten Frankfurt, Berlin, Hamburg, München, Dresden und Dortmund unter dem Leitbegriff „Digitale Räume“ neue Ansätze, Perspektiven und Techniken der Verbindung von analoger, digitaler und performativer Raumbildung.

Die Labore bestehen jeweils aus 2 Labortagen für Einsteiger*innen, gefolgt von 3 Labortagen für Fortgeschrittene. Jedes der 12 Labore hat einen Schwerpunkt mit eigenen künstlerisch-technologischen Forschungsfragen. Am jeweils letzten Tag werden die Labore für Interessierte geöffnet, die den Teilnehmenden über die Schulter schauen wollen.

An den Laboren können Mitglieder des BdS und Szenografen*innen/Kostümbildner*innen teilnehmen, die Interesse an den digitalen Technologien haben.

Kosten:  120 € Einsteiger*innen, 140 € Fortgeschrittene

PROGRAMM

Anke von der Heide und Vincent Kaufmann leiten das Labor #3: “Virtuelle Produktions- und Beleuchtungsplanung für szenische Räume“ im Lichthof Theater in Hamburg. Anke von der Heide ist Kuratorin und Medienkünstlerin. Sie studierte Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar, Architektur und Urban-Design an der TU Berlin und Tongji Universität Shanghai. Vincent Kaufmann studierte Theatertechnik an der Beuth Hochschule für Technik Berlin und absolvierte 2019 ein Praxissemester in der technischen Leitung am Burgtheater Wien. Seither ist er als Lichtdesigner und technischer Leiter in mehreren Produktionen tätig und setzt bereits virtuelle Realität im Theater ein. Als VR-Coach der digital.DTHG schult er Theater im Umgang und Einsatz mit VR und optimiert und verbessert so Arbeitsabläufe am Theater.

Wann: 8.8. – 12.8.2022
Was: “Virtuelle Produktions- und Beleuchtungsplanung für szenische Räume“
Dozent*innen: Anke von der Heide (Medienkünstlerin und Dozentin an der HAW Hamburg) und Vincent Kaufmann (Projektassistenz digital.DTHG, VR-Konstruktionsspezialist)
Ort: Mendelssohnstraße 15, 22761 Hamburg
Kooperationspartner: Lichthof Theater
Zeit Einsteiger*innen: 8. – 9. 8.2022
Zeit Fortgeschrittene: 10.-12.8.2022
Kosten:  120€ Einsteiger*innen, 140€ Fortgeschrittene
Anmeldeschluss: 1.8.2022
Anmeldung: anmeldung@labore-fuer-digitale-szenografie.de

PROGRAMM

In dem Grundkurs werden Grundlagen zum Thema VR-Produktion und virtuellen Kulturräumen erläutert und der Umgang praxisnah erfahrbar gemacht. Wir diskutieren die Herausforderungen und Möglichkeiten die virtuelle und Cross-Reality Räume bieten.
Im Fortgeschrittenenkurs werden immersive Räume Hands-On gestaltet und verschiedene VR-Werkzeuge ausprobiert. Themenschwerpunkte sind: 3D Modellerstellung, Optimierung von 3D Objekten für VR, Greenscreen Produktion, Bedienung der Tools. Ziel ist es eine eigene Live-Performance im virtuellen Raum zu Gestaltung und umzusetzen. Optional kann virtuelles Publikum eingeladen werden.
Die Teilnehmer nehmen fundiertes Wissen zur Produktion und Gestaltung von Live-Performances im virtuellen Raum mit. Dazu zählen das Kennenlernen verschiedener Werkzeuge sowie Tipps zur Umsetzung und Gestaltung von immersiven und interaktiven Räumen für das Metaversum (nicht das der Firma Meta).

Welches Wissen sollte man mitbringen?
Vorausgesetzt wird ein neugieriger Blick auf die Möglichkeiten der Verbindung von Räumen aller Realitäten miteinander. Für den Grundkurs ist kein weiteres Vorwissen notwendig. Für den Fortgeschrittenenkurs ist Vorwissen im Bereich 3D-Modellierung wünschenswert.

Die “Labore für Digitale Szenografie” sind gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Berlin: LABOR #2 “MOTIONTRACKING – KÖRPER UND BEWEGUNG AUF DER BÜHNE“

LABORE FÜR DIGITALE SZENOGRAFIE

Von Juli bis November 2022 erprobt der Bund der Szenografen in sechs temporären Laboren in den sechs Städten Frankfurt, Berlin, Hamburg, München, Dresden und Dortmund unter dem Leitbegriff „Digitale Räume“ neue Ansätze, Perspektiven und Techniken der Verbindung von analoger, digitaler und performativer Raumbildung.

Die Labore bestehen jeweils aus 2 Labortagen für Einsteiger*innen, gefolgt von 3 Labortagen für Fortgeschrittene. Jedes der 12 Labore hat einen Schwerpunkt mit eigenen künstlerisch-technologischen Forschungsfragen. Am jeweils letzten Tag werden die Labore für Interessierte geöffnet, die den Teilnehmenden über die Schulter schauen wollen.

An den Laboren können Mitglieder des BdS und Szenografen*innen/Kostümbildner*innen teilnehmen, die Interesse an den digitalen Technologien haben.

Kosten:  120 € Einsteiger*innen, 140 € Fortgeschrittene

PROGRAMM

Das LABOR #2 “Motiontracking – Körper und Bewegung auf der Bühne“ wird Chris Ziegler, Regisseur, Performer und Künstler leiten. Chris Ziegler unterrichtete von 2013 – 2021 interaktive Medien an der Arizona State University (USA) und arbeitet seit 2021 wieder in Europa an mehreren neuen digitalen Theaterproduktionen. Seit 2022 ist er Mitglied des DOCKdigital Motiontracking Lab Berlin und arbeitet an “ANA”, einer neuen KI-Theaterproduktion, die von der VW-Kulturstiftung und anderen Projekten unterstützt wird.

LABOR #2 Berlin
Wann: 1.8. – 7.8.2022
Was: “Motiontracking – Körper und Bewegung auf der Bühne“
Dozent: Christian Ziegler (Medienkünstler, Szenograf für immersive Räume)
Ort: Berlin, Kastanienallee 79
Kooperationspartner: DOCKdigital
Zeit Einsteiger*innen: 1. – 2.8.2022
Zeit Fortgeschrittene: 3. – 5.8.2022
Kosten:  120€ Einsteiger*innen, 140€ Fortgeschrittene
Anmeldeschluss: 25.7.2022
Anmeldung: anmeldung@labore-fuer-digitale-szenografie.de

PROGRAMM

Von Motionsensing zu Positiontracking zu Motiontracking auf der Bühne.
Für Einsteiger*innen gibt es eine Grundeinführung in die Software ISADORA mit ersten Übungen zu Tracking. Fortgeschrittene arbeiten mit dem Motionsensing System CORPUS und lernen wie Bewegung auf der Bühne Bild, Ton und Licht verändern. Am letzten Tag bauen die Teilnehmenden einen 3D Avatar und lernen diesen in sogenannter “Echzeit” zu bewegen.

Welches Wissen sollte man mitbringen?

Einsteiger*innen: Computer Grundwissen.
Fortgeschrittene: Erste Erfahrungen mit professioneller Video- oder 3D Software.

Was müssen die Teilnehmenden vorbereiten?

Bringt alles selber mit, fragt temporären Lizenzen von ISADORA an.

Die “Labore für Digitale Szenografie” sind gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Frankfurt: LABOR #1 “E-Textiles Labor” Yvonne Dicketmüller 12.7. – 16.7.2022

LABORE FÜR DIGITALE SZENOGRAFIE

Von Juli bis November 2022 erprobt der Bund der Szenografen in sechs temporären Laboren in den sechs Städten Frankfurt, Berlin, Hamburg, München, Dresden und Dortmund unter dem Leitbegriff „Digitale Räume“ neue Ansätze, Perspektiven und Techniken der Verbindung von analoger, digitaler und performativer Raumbildung.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden sowie Expert*innen aus Kunst, Theater, Wissenschaft und Technik testen und überprüfen wir digitale Techniken auf ihre künstlerische Verwendbarkeit. In unseren Diskursveranstaltungen reflektieren wir die tiefgreifende Transformation in unserer Theaterlandschaft. Beim KICK-OFF am 6. Juli 2022 eröffnen wir den Diskurs über den gegenwärtigen Stand der Digitalen Szenografie in Bezug auf Diskursgeschichte, Herausforderung und Perspektiven mit einem Vortrag der Theaterwissenschaftlerin Birgit Wiens. Beim FINALE reflektieren und diskutieren wir die Forschungsergebnisse der „Labore für Digitale Szenografie“.

Die Labore bestehen jeweils aus 2 Labortagen für Einsteiger*innen, gefolgt von 3 Labortagen für Fortgeschrittene. Jedes der 12 Labore hat einen Schwerpunkt mit eigenen künstlerisch-technologischen Forschungsfragen. Am jeweils letzten Tag werden die Labore für Interessierte geöffnet, die den Teilnehmenden über die Schulter schauen wollen.

An den Laboren können Mitglieder des BdS teilnehmen und Szenografen*innen/Kostümbildner*innen die Interesse an den digitalen Technologien haben.

Kosten:  120 € Einsteiger*innen, 140 € Fortgeschrittene

PROGRAMM

In diesem Labor beschäftigen sich die Teilnehmenden mit leitenden Stoffen und Garnen, sogenannten E-Textiles und lernen verschiedene elektronische Bauteile kennen, die man zusammen mit textilen Materialien und Techniken verwenden kann. Außerdem lernen die Teilnehmenden ein speziell für den Einsatz mit textilen Materialien konzipiertes Mikrocontroller-Board und die Programmierung des Mikrocontrollers über die Arduino IDE z.B. für die Arbeit im Bereich Kostüm kennen. Gemeinsam gestalten und nähen sie in diesem Workshop erste Samples als Anregung für die weitere Arbeit.

Die Workshops für Anfänger- und Fortgeschrittene sind ähnlich aufgebaut, die Schwerpunkte werden je nach Kenntnisstand und Interesse gemeinsam im Workshop festgelegt.Einführung in die E-Textiles.

(PowerPoint-Präsi)
Meet the Materials
Physik 1: einfacher Stromkreis
Bauteilkunde: LEDs
DIY: Stromkreis sticken
Physik 2: Reihen- und Parallelschaltung
DIY: Reihen- und Parallelschaltung in Textil
Textile Schalter
DIY: textile (Um-)Schalter/Taster
Bauteilkunde: Sensoren
Physik 3: Spannungsteiler
DIY: textiler Spannungsteiler/Sensor
Auslesen von Sensoren mit Microcontrollern
Adafruit Flora
Basics der Programmierung
Input/Output: E-textiles Projekt mit Sensor und MicrocontrollerMehr über den genauen Ablauf das Workshops und darüber, was mitzubringen ist, erfahrt ihr bei der Anmeldung.Sie können sich 11.07.2022 anmelden.

LABOR #1 Frankfurt

Wann: 12.7. – 16.7.2022
Was: “E-Textiles Labor“
Dozentin: Yvonne Dicketmüller (Puppenspielerin, Figurenbauerin, Kostümtechnikerin, Alumna der Akademie für Theater und Digitalität)
Ort: Schmidtstrasse 12, 60326 Frankfurt am Main
Kooperationspartner: Dresden Frankfurt Dance Company
Zeit Anfänger: 12. und 13. 07.2022
Zeit Fortgeschrittene: 14. 15. 16. 07.2022
Kosten: 120 € Anfänger, 140 € Fortgeschrittene
Anmeldung unter: anmeldung@szenografen-bund.de

Die “Labore für Digitale Szenografie” sind gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Berlin Theaterhaus Mitte: Kostüm AG macht blau

Copyright Fotograf Davide di Palo • Pop-Up Teahouse Berlin – Initiative Transcultural Space for Asia Berlin.

Indigo-Workshop

Wir machen blau

Die Kostümbild AG freut sich, im September 2022 einen zweitägigen Workshop mit den japanischen Textilkünstlerinnen Ayumi Yamamoto und Keiko Oboshi anbieten zu können. Sie geben eine Einführung in die chemischen Vorgänge des Indigo-Färbens und der Shibori Technik.

Am Samstag den 03. und Sonntag den 04. September 2022 wird dafür auf dem Hof vor dem Theaterhaus Mitte eine Indigo-Färbeküche eingerichtet. Wir werden uns pro Tag sechs Stunden mit der traditionellen japanischen Indigofärberei und der Shibori Technik beschäftigen und eine Stunde Mittagspause machen.

Ayumi Yamamoto studierte Modedesign in Japan und reiste später nach Südamerika, Lateinamerika und Asien, wo sie ethnische Kostüme entdeckte. Sie erlernte das Handweben in Guatemala. Während ihres Studiums des Textil- und Flächendesigns an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin interessierte sie sich für die Beziehung zwischen Mensch und Natur und begann mit Pflanzen- und Baumbestandteilen zu färben. Seit 2016 veranstaltet sie Indigo-Workshops, um die Erfahrung des Färbens und der Handarbeit mit Pflanzen mit anderen zu teilen.

https://www.instagram.com/indigo_studio_lem/

Keiko Oboshi hat an der HFK in Bremen Freie Kunst studiert und eine Ausbildung zur Textil- und Modeschneiderin am BWK Bildungswerk in Berlin Kreuzberg gemacht. Sie arbeitet als freie Künstlerin und Textildesignerin in Berlin mit diversen Techniken wie Sashikostickerei (japanische Methode), Siebdruck, Indigofärberei und Scherenschnitt.

Instagram

https://www.instagram.com/keiko_oboshi

https://www.instagram.com/kombu_kobo

https://www.instagram.com/tohoboshi2506

Die Inhalte und der Ablauf des Indigo-Workshops

Mit diesem Workshop habt Ihr die Möglichkeit, Materialien und Kleidung für Euch oder für ein Kostümbild zu färben (bis 1 kg Textilien pro Person).

Erster Tag: Samstag 03. September von 11:00 – 18:00 Uhr plus eine Stunde Mittagspause

  • Einführung in Indigo-Materialien, Geschichte und Herstellung der Farbe.
  • Grundlagen der Färbetechniken
  • Einübung verschiedener japanischer Färbetechniken (Shibori und Itajime).
  • Experimentieren mit verschiedenen Musterherstellungen.
  • Die Teilnehmer*innen bekommen drei unterschiedlich große Stoffproben aus natürlichem Material in unterschiedlicher Qualität

Zweiter Tag: Sonntag 04. September 11:00 -18:00 Uhr plus eine Stunde Mittagspause

  • Ausführliche Beratung über die mitgebrachten Stoffe und Kostüme und über die kreative Nutzung der traditionellen Muster und des Färbebades.
  • Färben der eigenen Stoffe und Kleidungstücke.
  • Bei ausreichender Zeit können alle Teilnehmer*innen noch Schals und Taschen färben. Bei Ayumi Yamamoto können Baumwoll-Taschen für 2 € oder Baumwoll-Schals für 5 € erworben werden.

Wir freuen uns auf diese gemeinsame Aktion im Hof vom Theaterhaus Mitte!

Der Workshop wird vom Bund der Szenografen unterstützt und kostet daher inbegriffen Logistik und Indigo Farbe nur 100 Euro für Mitglieder und 145 Euro für nicht Mitglieder.

Anmeldung zu dem Workshop  mit vollständiger Name und Angabe, ob ihr Mitglied vom Bund der Szenografen seid, bei Teresa unter: kontakt@szenografen-bund.de

Die Plätze werden nach Eingang der Teilnahmegebühr reserviert. 

Copyright Andrea Elisabeth Riedel

Alina Gause: „Der rote Faden – das bin ich.“

Finden Sie Ihren persönlichen Modus Vivendi mit dem kreativen Beruf

Alina Gause –  Diplompsychologin, Autorin, Sängerin, Schauspielerin

Ich wurde in Berlin geboren und absolvierte dort meine Ausbildung in Tanz, Gesang und Schauspiel. Es folgten Engagements – u.a. mit eigenen Texten und Kompositionen – z.B. am Maxim Gorki Theater, Theater des Westens, Hebbeltheater, in Stuttgart und Freiburg sowie beim Film und Fernsehen. Neben meiner Tätigkeit als Künstlerin absolvierte ich ein Psychologiestudium und spezialisierte mich auf die Lebens- und Arbeitsumstände von Kreativen, weil mich diese Fragen nicht losließen:

Warum schaffen es manche Künstler, ihr Talent zu etablieren und andere nicht?Warum verzweifeln so viele an der Berufsrealität? Wie kann man Kreativen helfen, ihr eigener Stratege und Unterstützer zu werden?

Ich entwickelte ein auf Kreative zugeschnittenes Beratungskonzept, das ich seit 2009 für Künstler aller Sparten in meiner Berliner Beratungspraxis sowohl als Einzelberatung als auch für Gruppen anbiete. Ich wurde Redaktionsmitglied des Schauspielermagazins ca:stmag, veröffentlichte 2011 mein erstes Buch („Warum Künstler die glücklicheren Menschen sein könnten“) und 2016 mein zweites  („Kompass für Künstler – ein persönlicher Wegbegleiter für Kreative“ , Springer Verlag). 2014 erhielt ich einen Lehrauftrag an der Universität der Künste in Berlin („Psychologisches Kompetenztraining für Künstler“) und wurde Referentin im Institut für Coaching und Achtsamkeit (ICA) in Berlin.

Innerhalb der verschiedenen Tätigkeiten verfolge ich dasselbe Ziel: Kreative Persönlichkeiten darin zu unterstützen, ihren persönlichen Modus Vivendi zu entwickeln.

Die unterschiedlichen Genres haben unterschiedliche Anforderungen zu bewältigen. Auf dem Jour Fixe des Bundes der Szenografen z.B. gab ich ein Seminar zum Thema „Wie können Szenografen Ihre Arbeit erfolgreicher vertreten?“. Dort wurde deutlich, dass die Bedeutung szenografischer Arbeit für eine Inszenierung häufig nachrangig bewertet wird, was sich auch in den Budgets widerspiegelt, dass die Mehrheit lieber in der Werkstatt arbeitet, als öffentlich für sich zu sprechen oder Akquise zu betreiben und das Spannungsfeld zwischen Beruf und Berufung, das die meisten Kreativen kennen, auch hier ein großes Thema ist, wie mir eine Szenografin berichtete: „Man nimmt, was man kriegen kann und der Traum von der Oper wird hinten angestellt.“

Meine Beratung basiert auf psychologischer Qualifikation und Kenntnis der Berufsrealität. Diese Voraussetzungen ermöglichen Kreativen einen Austausch auf Augenhöhe über ihren bisherigen Lebensweg und die Einschätzung und Entwicklung zukünftiger Ziele und notwendiger Mittel.

So gehen wir vor

Zunächst telefonieren wir unverbindlich und kostenfrei miteinander, um Ihr Anliegen zu besprechen. Daraus entwickeln wir eine auf Sie persönlich zugeschnittene Vorgehensweise. Hier reicht die Bandbreite von einem einzelnen Beratungsgespräch über einen mittelfristigen Zielprozess bis hin zu einer langfristigen Unterstützung. Häufige Themenbereiche sind:

  • Selbstorganisation und Projektrealisierung
  • Persönliche Standortbestimmung und Neuausrichtung
  • Selbstzweifel, Ängste und Blockaden
  • Akquise-Strategien und Gagenverhandlungen

Sollten wir uns zu einer Zusammenarbeit entscheiden, nehme ich Sie unbefristet in meine Kartei auf. Das ist kostenfrei und bietet Ihnen die Möglichkeit

  • mich bei kurzen Fragen zu kontaktieren
  • mein Netzwerk zu nutzen
  • von mir über für Sie interessante Angebote oder Kontakte informiert zu werden

Rufen Sie mich jederzeit gerne unverbindlich an oder schreiben Sie mir, um mehr zu erfahren!

030 – 707 64 684 oder info@artists-way.de

iSFF Berlin: Fortbildung für Kostümbildner/-innen

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Kostümbild für Filmproduktionen

Das Institut für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe iSFF bietet in einem schöpferischen Lehrgang eine gezielte Fortbildung für die Tätigkeit als Kostümbildner/-in und die Tätigkeit als Kostümassistent/-in für Kino, TV – Film, Werbeproduktionen und den neuen Internet-Formaten an.

Die umfangreichen Inhalte werden von Filmkostümbildner/-innen und Experten/-innen der Filmbranche vermittelt.

Der Fokus liegt auf dramaturgische Analyse aktueller Drehbücher, zu denen eigene Kostümentwürfe und Kostümauszüge erstellt werden.

Im mehrtägigen Patinierunterricht können die Teilnehmer unter professioneller Anleitung ihre Erfahrungen mit SFX-Kostümen und verschiedenen Kostümbearbeitungen machen.

Im gemeinsamen Unterricht mit dem Lehrgang Szenenbild werden die verschiedenen Berufsbilder bei Film- und Fernsehproduktionen im nationalen und internationalen Raum vorgestellt. Auch in diesem Lehrgang werden neben ästhetischen Grundlagenkenntnissen strukturelle und organisatorische Themen wie Projektrealisierung, Kalkulation, Erstellen von Auszügen, Arbeitsplanung, der Umgang mit Arbeits- und Urheberrecht vermittelt. Strukturen, Arbeitsabläufe und Prozesse werden analysiert.

Dieser Lehrgang kann von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden.

Fortbildungszeitraum: 30.10.2017 – 18.01.2018 | Mo – Fr 10.00-17.45 Uhr
Ort: Studio 2, Oudenarder Str. 16, 13347 Berlin

iSFF Berlin: Fortbildung für Szenenbildner/-innen

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Szenenbild für Filmproduktionen

Das Institut für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe iSFF bietet den Lehrgang für das schöpferische Arbeitsfeld des Szenenbildner/-in und des Szenenbildassistenten/-in für Kino, TV-Film- und Werbeproduktionen an

Die umfangreichen Inhalte werden von Szenenbildner//-innen und Experten/-innen der Filmbranche vermittelt.

Der Fokus liegt auf die dramaturgische Analyse aktueller Drehbücher zu denen eigene Szenenbilder Sets entwickelt werden. Dabei werden Themen der Drehortgestaltung, wie On Location, Studiobau und CGI (digitale Seterweiterung) erörtert. Begriffe wie ”Filmische Realität ” und ”Raum im Film” werden anhand von Beispielen untersucht und die Gestaltungsmöglichkeiten des filmischen Lichts im Raum vermittelt.

Die Teilnehmer suchen Drehorte und besuchen die in Berlin ansässigen Fundi, um ihre Sets auszustatten. Verschiedene Techniken, von der Zeichnung bis zum computergenerierten Entwurf, werden vorgestellt und angewendet.

Im gemeinsamen Unterricht mit dem Lehrgang Kostümbild werden die verschiedenen Berufsbilder bei Film- und Fernsehproduktionen im nationalen und internationalen Raum vorgestellt. Neben ästhetischen Grundlagenkenntnissen werden strukturelle und organisatorische Themen wie Projektrealisierung, Kalkulation, Erstellen von Auszügen, Arbeitsplanung, der Umgang mit Arbeits- und Urheberrecht vermittelt.
Strukturen, Arbeitsabläufe und Prozesse werden analysiert.

Dieser Lehrgang kann von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden.

Fortbildungszeitraum: 30.10.2017 – 18.01.2018 | Mo – Fr 10.00-17.45 Uhr
Ort: Studio 1,Seestraße 64, 13347 Berlin

Berlin: Projekttag des Bundes der Szenografen am 21. Mai 2016

Katharina Becklas hat an unserem ersten Jour Fixe teilgenommen und einen Kommentar hinterlassen (siehe hier)

Der Bund der Szenografen lädt am 21. Mai 2016 zu vier spannende Vorträgen ein.

 

10.00 – 11.30

Andreas Gause / Gerriets GmbH
Projektionsleinwände – Anwendung, Einsatz und Qualitätsmerkmale
Andreas Gause leitet die Abteilungen Marketing & Key Account Management der Firma Gerriets GmbH. Zudem ist er Spezialist im Bereich Projektionsleinwände. Im Rahmen seines Vortrages erläutert Herr Gause die Anwendungsbereiche und Einsatzmöglichkeiten von Projektionsleinwänden. Des Weiteren setzt er sich mit den wichtigsten Qualitätsmerkmalen, die ein optimales Projektionsbild gewährleisten, auseinander.

Andreas Främke / Gerriets GmbH
Bühnenausstattung – Materialien und Techniken sowie deren Einsatz im szenografischen Bereich
Andreas Främke ist als Senior Projektleiter für die Gerriets GmbH tätig. Er ist spezialisiert auf Design- und Schmuckvorhänge und arbeitet gemeinsam mit Architekten und Designern an diversen Großprojekten wie der Elbphilharmonie Hamburg. In seinem Vortrag stellt Herr Främke diverse Gerriets-Materialien und Techniken vor und zeigt deren Anwendungsmöglichkeiten im szenografischen Bereich auf.

Kurze Pause

11.45 – 12.15

Olaf Karsten / Digitaldruckfirma Stoffschmiede
Möglichkeiten und Grenzen des digitalen Stoffdrucks
Digitaler Stoffdruck als Meterware auf verschiedenen Materialien. Es werden interessante Stoff- und Fallbeispiele aus dem Bereich Theater und Kostümbild gezeigt. Möglichkeiten, Fallstricke, was geht, was geht nicht….

Pause mit Snacks und Kaffee

13.00 – 16.00

Jürgen Knoll / Firma Patin-A
Patinierung von Kostümen an verschiedenen Beispielen. Vorher-nachher…
Jürgen Knoll arbeitet seit 20 Jahren als Kostümbildner für Film und Fernsehen. Eines seiner Fachgebiete ist die Patinierung von Filmkostümen. Zusammen mit Mitarbeitern seiner im Jahr 2006 gegründeten Firma PATIN-A in Berlin, die speziell auf die Bedürfnisse von Kostümabteilungen beim Film ausgerichtet ist, entwickelt er auch Patinierprodukte, die leicht zu benutzen sind und sich aus den meisten Geweben wieder auswaschen lassen.

Pause mit Snacks und Kaffee

16.30 -19.30

Oliver Fabian Kummer Vertragsrecht und -praxis der Kostüm- und Bühnenbildverträge, Vertragsschulung
Rechtsanwalt Oliver Fabian Kummer berät nach seiner Zeit als Künstlerischer Betriebsdirektor am Schauspielhaus Zürich schwerpunktmäßig Bühnenschaffende in rechtlichen und praktischen Fragen und übernimmt insbesondere deren Vertragsverhandlungen. Er berät den Bund der Szenografen seit einigen Jahren ehrenamtlich und ist Mitglied der Vertragsgruppe.

Ab 19:30 Uhr fließender Übergang zur Frühlingsgrillparty auf dem Hof. Hierzu sind alle Teilnehmer und auch später dazu kommende Kollegen herzlich eingeladen!

Ort: Theaterhaus Mitte Raum 202, Wallstraße 32 • Haus C • 10179 Berlin

Zeit: Samstag den 21. Mai 2016 von 10:00 Uhr bis 19:30 Uhr anschließend Frühlingsfest im Hof des Theaterhauses

Teilnahme: Für Mitglieder des Bundes der Szenografen e.V. ist die Teilnahme kostenlos. Für Nichtmitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 20 €. Zahlbar vor Ort und bitte in bar. Kartenzahlung ist leider nicht möglich.

Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht unter: weiterbildung@szenografen-bund.de