Prager Quadriennale: Das internationale Schaufenster für „Performance Design und Space“

Erschienen am 15. Dezember 2014 in der Newsletter vom Bund der Szenografen e.V.

Autorin Karin Winkelsesser war DTHG- Vorsitzende von 2006- 2008 und Chefredakteurin der Bühnentechnischen Rundschau.

PQ – das internationale Schaufenster

Die Prager Quadriennale wird seit 1967 alle vier Jahre vom tschechoslowakischen, jetzt dem tschechischen Kulturministerium veranstaltet, bis zur PQ 2011 in enger Kooperation mit dem internationalen Verband der Bühnenbildner, Theaterarchitekten und -techniker, OISTAT. Diese Kooperation haben die Organisatoren der PQ für 2015 aufgekündigt, und auch wesentliche strukturelle Merkmale haben sich verändert. Aus der Ausstellung für „scenography“ and „architecture“ ist nun „performance design“ und „space“ geworden. Es wird keine zentrale Ausstellungshalle mehr geben, sondern die ganze Stadt wird bespielt. Der Bund der Szenografen hat beschlossen, die Initiative dafür zu übernehmen, dass Deutschland auch in dem neuen Konzept mitspielt. Erstmals kümmert sich nun der Berufsstand selbst um seine Repräsentation. Das Konzept sieht kein „Best of“ des deutschen Bühnenbildes vor, sondern einen Querschnitt durch das Schaffen ALLER! Ein ehrgeiziges Projekt! 3000 Postkarten mit der Vorstellung von Projekten und Produktionen braucht die deutsche „Cloud“, um als Ausstellung im Prager Kafka-Haus zu funktionieren.

Die PQ ist die größte Leistungsschau für Bühnenbild und „Performance Design“ weltweit. Bühnenbild und „Design“ made in Germany finden international große Beachtung, und so ist die Teilnahme Deutschlands an der PQ ein „Must“ für den Berufsstand, auch wenn der deutsche Beitrag diesmal kaum öffentliche finanzielle Unterstützung erhält.

Die Vernetzung mit den Kolleginnen und Kollegen allein ist es schon wert, sich an der Cloud zu beteiligen. Die Lichtgrenze war ein „leuchtendes“ Beispiel, wie ein Gemeinschaftsprojekt Verbindungen schaffen und Kreativität freisetzen kann. Die eigene Arbeit im Zusammenklang mit 2999 anderen zu besichtigen und zu reflektieren sollte ein hinreichender Anlass sein, die Postkarte umgehend abzuschicken.

Prager Quadriennale 2015: Bühnen- und Kostümbildentwürfe für die Installation „The Cloud“

Der Bund der Szenografen e.V. kuratiert den deutschen Beitrag bei der Prager Quadriennale 2015, dem Weltgipfeltreffen der Bühnen- und Kostümbildner.

Wir rufen Euch dazu auf, ein Teil dieser Ausstellung zu werden!

Jeder Bühnen-oder Kostümbildner, der in den letzten 6 Jahren tätig war, kann sich beteiligen!

Unser Konzept zielt darauf ab, den Anteil der Szenografie an der Vielfalt der deutschen Theaterlandschaft in einer sozialen und skulpturalen Plastik im Kafka-Haus in Prag auszustellen. Die Installation „The Cloud“ besteht aus ca. 3000 Arbeitsproben in Postkartenformat, die zu einer Wolke zusammengefügt werden und einem Almanach, indem alle Beteiligten mit einer Originalarbeit und in Kurzportraits vorgestellt werden.

Hierfür benötigen wir Arbeitsproben von Bühnen- und KostümbildnerInnen, die den Entwurfsprozess in den Fokus rücken.

Einsendeschluss ist der 06. Januar 2015.

Einzureichen an:
Digital: pq-ausschreibung@szenografen-bund.de
Postalisch: Bund der Szenografen e.V.
im Theaterhaus Mitte
Wallstraße 32, Haus C
10179 Berlin

Kontakt bei Fragen: pq@szenografen-bund.de

Ausschreibung_PQ Bund der Szenografen

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iSFF Berlin: Interview mit Anja Niehaus zu der Fortbildung für Kostümbildner/-innen

Das Institut für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe iSFF bietet in einem Lehrgang eine gezielte Fortbildung für die Tätigkeit als Kostümbildner/-in bei Film- Fernseh- und Werbeproduktionen an. Es werden anhand aktueller Drehbücher Kostümentwürfe erstellt. Branchenprofis vermitteln das gestalterische und organisatorische Know-how. Jeder Teilnehmer erarbeitet eine Präsentation seiner im Lehrgang entwickelten Entwürfe, die einem Produzenten, einem Regisseur und einem Producer vorgestellt werden.

Leitung: Anja Niehaus und Dozententeam

Hier ein Interview mit Anja Niehaus über die Inhalte der Fortbildung:

Dieser Lehrgang kann von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden.

Fortbildungszeitraum: 24.11.2014 – 6.2.2015 | Mo – Fr 10.00-17.45 Uhr.

Weitere Informationen siehe hier.

iSFF Berlin: Szenenbild-Fortbildung für Bühnenbildner, Architekten und Innenarchitekten

Das Institut für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe iSFF bietet in einem praxisorientierten Lehrgang eine gezielte Fortbildung für die Tätigkeit als Szenenbildner/-in bei Film-, Fernseh- und Werbeproduktionen an.

Neben der Vermittlung ästhetischer Grundlagen erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die Strukturen, Arbeitsabläufe und Berufsbilder bei Film- und Fernsehproduktionen im nationalen und internationalen Raum.

Zum Abschluss des Lehrgangs erarbeitet jede/-r Teilnehmer/-in eine Präsentation ihrer/seiner Entwürfe, die Experten der Branche vorgestellt werden.

Leitung: Annette Ganders-Adlon, Annette Kuhn und Gastdozenten

Hier ein Interview mit Annette Ganders-Adlon über die Inhalte der Fortbildung:

 

Dieser Lehrgang kann von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden.

Fortbildungszeitraum: 24.11.2014-06.02.2015 | Mo.-Fr. 10:00-17:45 Uhr.

Weitere Informationen siehe hier.

Niccolò Machiavelli: „Der größte Feind der neuen Ordnung ist, wer aus der alten seine Vorteile zog“

Berlin: Bund der Szenografen – Vollversammlung am 13. September 2014

Hiermit lade ich Euch zur Mitglieder-Vollversammlung am Samstag, den 13. September, um 14:00 Uhr im Theaterhaus Mitte ein. Interessierte Kolleginnen und Kollegen, die sich über unsere Verbandsarbeit in den Bereichen Bühnen- und Kostümbild, Videokunst und Puppenspiel informieren wollen, sind herzlich willkommen.

Wir werden darüber sprechen, wie wir unseren Berufsstand weiter stärken und unsere Arbeitsbedingungen verbessern können.

Wie wichtig es ist, sich in diesem Sinn zu organisieren, hat sich unlängst daran erwiesen, dass der Bund der Szenografen für unsere künstlerische Arbeit eine verbindliche Festsetzung der Umsatzsteuer auf 7% erwirken konnte.

Eines der Themen, die nun anstehen, ist der Mindestlohn von 8,50 €.

Dankenswerterweise sieht der entsprechende Gesetzentwurf vor, dass Praktika, die länger als sechs Wochen dauern, mit mindestens 8,50 € pro Stunde vergütet werden müssen. Etliche Stimmen aus der Kultur- und Medienbranche drohen nun, dass sie unter derartigen Voraussetzungen keine Praktikumsplätze mehr anbieten könnten.

Meine Meinung hierzu ist:

  • Es darf nichts mehr – wie leider üblich – als Praktikum deklariert werden, was keines ist!
  • Ein Praktikum darf in einem künstlerischen Bereich nicht schlechter bezahlt werden als in einem anderen!
  • Auch unsere Gagen müssen allerwenigstens einem Mindestlohn von 8,50 € gleichkommen!

Diese Wünsch werden allerdings kaum von selbst in Erfüllung gehen …

Ich würde mich also freuen, viele Mitglieder des Kostümforums auf unserer Vollversammlung begrüßen zu können.

Hier mehr Informationen über den Bund der Szenografen e.V.

Ort:
Das Zelt im Garten vom Theaterhaus Mitte
Wallstr. 32, Haus C
10179 Berlin

Zeit:
Samstag, den 13. September, 14:00 Uhr

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Luzern: Wettbewerbsausschreibung „Prix Juste-au-Corps“ 2015

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Wettbewerbsausschreibung
Sie sind JungdesignerIn und Mode und Theater sind Ihre Welt? Bereits zum achten Mal schreibt das Luzerner Theater mit dem Prix Juste-au-Corps den in Europa einmaligen Förderpreis für Kostümdesign aus. Junge Talente erhalten die Möglichkeit, das Kostümbild für zwei Figuren aus der bekannten Oper La Bohème von Giacomo Puccini zu gestalten, Theatererfahrung zu sammeln und ihr Werk einer internationalen Jury und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Als Preis winkt ein Vertrag für ein Kostümbild am Luzerner Theater mit einem Honorar von CHF 10.000 und als Publikumspreis eine BERNINA-Nähmaschine.

Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2014

Weitere Informationen zum Wettbewerb
ab dem 4. August 2014
Luzerner Theater
Aylin Leysieffer
Tel. +41 (041) 2281408

aylin.leysieffer@luzernertheater.ch

Paul Green: Berlin Burlesque

Dieser Fotoband widmet sich der unter dem Namen “New Burleske” bekannt gewordenen Wiederbelebung eines Genres, das in den 1930er Jahren in den USA seine erste Hochblüte hatte. Der “Glamour”, um den es hier geht, meint nicht zuletzt aufwendig gearbeitete Kostüme, die dazu dienen, weibliche und männliche Körper faszinierend in Szene zu setzen. Diese “Verführung” beinhaltet natürlich auch, dass mit den Kostümen gespielt wird – wobei es im Unterschied zum Striptease nicht unbedingt darauf ankommt, sich ihrer gänzlich zu entledigen. Das mag manche Zuschauer/-innen enttäuschen, macht es indes für uns als Kostümbildner/-innen vielleicht nur um so reizvoller, uns mit solcherlei “Frivolitäten” zu beschäftigen …

 

(c) Paul Green, Berlin Burlesque

(c) Paul Green, Berlin Burlesque

 

Paul Green:
Berlin Burlesque
Broschur, 131 farbige Fotos, 120 Seiten
Jaron Verlag
€ 19,99
ISBN 978-3-89773-720-4

Dieser Band kann hier beim Verlag erworben werden.

Textile Art Berlin 2014

Die 10. internationale Textilkunst-Messe Textile Art Berlin findet am 28. und 29. Juni in Kreuzberg statt und bietet dem Besucher in diesem Jahr 130 Verkaufs- und Infostände, 24 Ausstellungen, 28 Künstlerworkshops, Mitmachaktionen sowie Filme und fachinformative Vorträge und Modenschauen und einer „Liebhaber-Börse rund um textile Schätze“

Es gibt u.a. Batik, Fiber-Art, Filz, Ikat, Klöppeln, Papier, Patchwork und Quilt-Art, Perlenarbeiten, Seidenmalerei, Spinnen, Sticken, Stoffdruck, Stricken, Upcycling und natürlich Weben.

Ort: Carl-von-Ossietzky-Schule in der Blücherstraße 46,47 in 10961 Berlin/Kreuzberg

Zeiten: Samstag 28. Juni von 10-18 Uhr und Sonntag 29. Juni von 10-17 Uhr
Modenschauen: Samstag 28. Juni 2014: 19.00–21.00 Uhr, 10 Euro.

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Gute Nachrichten aus den Finanzministerien Sachsen und Berlin

Aus der Newsletter des Bundes der Szenografen vom 18.12.2013:

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer des Bund der Szenografen e.V., sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Euch und Sie darüber informieren, dass wir erneut einen großen Erfolg in der Umsatzsteuerproblematik gemacht haben!

In den Finanzministerien Sachsen und Berlin haben sich die Referatsleiter der Ministerien Ende November darauf verständigt, im Fall von Verträgen zwischen Bühnen- oder Kostümbildnern und Theatern als Regelfall anzunehmen, dass es dabei auf “die schöpferische Leistung des beauftragten Bühnen- oder Kostümbildners ankommt” und Vertragsinhalt die Übertragung von Urheberrechten ist. Das bedeutet, dass eindeutig der ermäßigte Umsatzsteuersatz anzuwenden ist. In Kürze soll dazu ein Schreiben im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht werden.

Gleichzeitig weisen beide Ministerien darauf hin, dass “Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung von Rechten” den wesentlichen Vertragsinhalt ausmachen sollen – und geben damit einen Teil der Verantwortung für die angemessene Besteuerung an die Theater zurück.

Hoffen wir, dass weitere Bundesländer bald nachziehen!

Bund der Szenografen e.V.

 

Zumal als Vorstandsmitglied des Bundes der Szenografen freue ich mich sehr über diese Entwicklung.

Ich hoffe ebenfalls, dass hiermit ein entscheidender Schritt für mehr Rechtssicherheit bezüglich der Besteuerung unserer künstlerischen Leistung nach ermäßigtem Umsatzsteuersatz getan ist.

Es wäre nur folgerichtig, wenn die von den genannten Finanzministerien vertretene Sicht der Dinge dann auch in unseren Werkverträgen mit Schauspielhäusern umgesetzt würde. Der Bund der Szenografen entwickelt derzeit gemeinsam mit Rechtsanwalt Oliver Kummer einen entsprechenden Mustervertrag, der in naher Zukunft mit Vertretern des Deutschen Bühnenvereins erörtert werden soll.

Wie gesehen hat der Bund der Szenografen in diesem Jahr schon sehr viel für uns erreicht. Damit unser Berufsverband im kommenden Jahr mit noch größerer Durchsetzungskraft arbeiten kann, möchte ich allen Kolleginnen und Kollegen, die noch nicht Mitglied sind, einen Beitritt nahelegen.

 

Werde Mitglied beim Bund der Szenografen!

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Berlin: Große Party im Grünen Salon

 

Ohne Doping geht es nicht!

Der Bund der Szenografen möchte mit allen Theaterkunstgeschaffigen feiern, tanzen ….

Dafür ist der Grüne Salon an der Volksbühne am 3. November reserviert.

Für Musik ist gesorgt.

Um zahlreiche Erscheinungen mit Stimmung wird ausdrücklich ersehnt!
 

Einladung

Einladung


 

Ort: Grüner Salon in der Volksbühne
am Rosa-Luxemburg-Platz (Berlin)

Zeit: Sonntag, 3. November
Einlass: ab 19:00 Uhr

NDR: Das Kulturjournal spricht mit Theaterschaffenden über die bestehende Steuerpolitik

Gesendet am 14. Oktober um 22:45 Uhr

 

Ungerechte Steuerpolitik für Theatermacher – Warum Bühnenbildner in ihrer Existenz bedroht sind
Wenn das Finanzamt sich meldet, ist das oft kein Grund zur Freude. Viele freischaffende Bühnen- und Kostümbildner trifft es allerdings gerade besonders hart: Denn statt bislang 7 Prozent Umsatzsteuer müssen sie nun oft 19 Prozent abführen. Gerade Berufsanfänger, die ohnehin keine hohen Honorare bekommen, sind durch diese Erhöhung in ihrer Existenz bedroht. Die höhere Steuer müssen sie aus der eigenen Tasche bezahlen, von den Theatern bekommen sie nicht mehr. Auch einige etablierte Bühnenbildner müssen hohe Summen für die letzten sechs Jahre nachzahlen. Regisseure und Choreographen dagegen sind neuerdings von der Umsatzsteuer befreit. Eine Ungleichbehandlung, die nur schwer nachzuvollziehen ist. Das Kulturjournal spricht mit Theaterschaffenden über diese Steuerpolitik und die Folgen für die Theater.

Kunstmuseum Wolfsburg: Slapstick!

Slapstick – so wird im Englischen die Narrenpritsche genannt, ein Requisit, dessen Leisten mit lautem Knall aufeinanderklatschen, wenn ein Schelm einen anderen verhaut.

Und natürlich ist Slapstick auch der Name eines Genres, das seinerseits in der Tradition der Commedia dell’arte steht und zu dem Filme wie die von Charlie Chaplin, Buster Keaton, Harold Lloyd oder Laurel & Hardy gehören.

Was aber hat moderne Kunst damit zu tun?

Dieser Frage geht eine Ausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg nach.

Sie stellt Arbeiten zeitgenössischer Künstler mit einigen der Klassiker des Slapstick-Films zusammen. So wird etwa Der Lauf der Dinge von Peter Fischli und David Weiss mit Chaplins Modern Times zusammengebracht. In einem anderen Raum wird Deadpan von Steve McQueen neben Steamboat Bill Jr. von Buster Keaton gezeigt. Und neben The Battle of the Century von Laurel & Hardy sind das Video Tortenschlacht von Alexej Koschkarow und 32 Torten von Vincent Olinet zu sehen.

Wirken diese Zusammenstellungen ähnlich schlagend, wie wenn die Leisten einer Narrenpritsche aufeinandertreffen?

Für mich war das in dieser Ausstellung weniger wichtig. Als Kostümbildnerin fand ich es eher bewundernswert, was unsere – vielfach leider unbekannt gebliebenen – Kolleginnen und Kollegen in den klassischen Slapstick-Filmen geleistet haben, denn sie haben diese mit der gleichen Präzision ausgestattet wie sie hinter der scheinbaren Leichtigkeit eines Chaplin oder Keaton steht.

Also Hut ab … und autsch!

Die Ausstellung läuft noch bis zum 02.02.2014.

P.S.: Am Samstag, den 24.08., gibt es in Wolfsburg eine Slapstick!Night.

Torten 2007 32 Torten, Holz, Styropor, Zucker, Kunstharz. Jede Torte ca. 35 x 30 x 30 cm Courtesy Galerie Ruth Leuchter, Düsseldorf und Galerie Laurent Godin, Paris

Torten 2007
32 Torten, Holz, Styropor, Zucker, Kunstharz. Jede Torte ca. 35 x 30 x 30 cm
Courtesy Galerie Ruth Leuchter, Düsseldorf und Galerie Laurent Godin, Paris

Berlin: Interdisziplinäre Improvisationswerkstatt

logo_kollektiv

Das Kostümkollektiv bietet monatlich das Werkstatt-Format Kostüm + an. Hier können Künstler auf und hinter der Bühne gemeinsam in Improvisationen einen bestimmten Aspekt von Kostümbild erforschen. Diese Aspekte sind z.B. bisher gewesen: Bewegung, Text, Rolle und Körper.

Unter Anleitung von einer Kostümbildnerin und einer Partnerin aus einem anderen Fach der Bühnenkunst ( z.B. Tanz, Regie, Schauspiel, Performance, Theaterpädagogik oder Kulturwissenschaft…) untersuchen wir Kostüme und Material aus unserem Fundus und loten Ansätze und Parameter des jeweiligen Themenfeldes aus.

Die Workshopleitung ist erfahren in der Anleitung und Vermittlung und schneidet ihre Methoden extra auf das jeweilige Thema zu.

Die kommende Werkstatt beschäftigt sich mit der Persona, dem öffentlichen Ich auf der Bühne in Performance, Aktion und Präsentation:
Wie viel Ich steckt in einem Kostüm? Wie viel Kleidung ist Verkleidung? Kostüm wird als wichtiger Partner der Bühne, Aktion und Präsentation erforscht. Diesmal ist das Forschungsthema die Identität des öffentlichen Ich. Material aus unserem Fundus dient als Arbeitsgrundlage. Diese Werkstatt richtet sich an alle Künstler auf- und hinter der Bühne, ob Performance, Tanz, Schauspiel, Musik oder Pädagogik.

Leitung: Tanja Arthur (Performerin, Regisseurin und Kulturwissenschaftlerin) und Muriel Nestler (Bühnen- und Kostümbildnerin)

Hier können Sie sich anmelden:

So | 25. August | 11:00 -17:00 Uhr
Treffpunkt im Kostümkollektiv | Kunstquartier Bethanien
Unkostenpauschale: 35 €
Anmeldung bitte bis 15. August unter: workshop[at]kostuemkollektiv.de
Nächster Termin: 21. September (Kostüm + Spiel)

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Berlin: Rundgang an der Universität der Künste

Wie jedes Jahr endet das Sommersemester an der UdK mit einem dreitägigen Rundgang (Siehe hier)

An neun verschiedenen Standorten der UdK sind die Ateliers, Studios, Werkstätten und die Probebühne für interessierte Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Zeit:
12. bis 14. Juli 2013
Fr 13-22 Uhr, Sa 11-22 Uhr, So 11-20 Uhr

Ort:
UdK Berlin
Hardenbergstr. 33
10623 Berlin

Hier eine Einladung des Studiengangs Kostümbild:

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