von Andrea Riedel

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Das Kostümforum ist nun gut zwei Jahre im Netz…

7. März 2011 in Aufruf

Inzwischen ist das Kostümforum mehr als 43.000 mal aufgerufen worden.

Der Blog wird von Andrea Riedel mit zeitnahen Informationen, unter anderem über Ausstellungen, Beiträge, Präsentationen, Veranstaltungen und kulturpolitische Nachrichten aktualisiert.

Das Kostümforum ist als Gesprächsforum für Kostümbildner/-innen und Kostümschaffende angelegt, um sich untereinander auszutauschen, Informationen weiterzugeben und Gemeinschaften zu gründen.

Um sich an diesem Netzwerk zu beteiligen, ist es notwendig, ein Benutzerkonto zu erstellen und Mitglied zu werden, wobei die Mitgliedschaft kostenlos ist.

Daraufhin folgt vom Administrator eine Freundschaftsanfrage, die das Mitglied annehmen sollte, um Kommentare zu Beiträgen im Blog zu schreiben, bestehenden Gruppen beizutreten oder eigene Gruppen gründen zu können (die je nach Bedarf öffentlich oder privat sein können), Freundeskreise zu bilden …

Es besteht die Möglichkeit unter ihrem Profil in einem Album, Bilder über ihr künstlerisches Schaffen zu veröffentlichen, wobei sie festlegen können, ob diese für alle Besucher, nur für Mitglieder oder nur für Freunde zugänglich sein sollen.

Mit diesen Funktionen schafft das Kostümforum eine Grundlage, sich als Mitglied zu präsentieren und miteinander in Kontakt zu treten, um berufsrelevante Themen zu erörtern, die sich in der heutigen Zeit aufdrängen.

In den öffentlichen Gruppen Kostümbildner/-innen > Arbeitsangebote und Kostümschaffende > Arbeitsangebote erscheinen zeitnah Stellenangebote.

Wir würden es begrüßen, wenn unsere Mitglieder Themen aufgreifen und zur Diskussion stellen, um das Kostümforum dafür zu nutzen, wofür es geplant wurde – als Plattform für die Vernetzung unserer Berufssparte.

Bundestag: Petition gegen Rentenversicherungspflicht für Selbständige

19. Mai 2012 in Aufruf

Liebe Kulturschaffende,

im Januar 2013 soll im Deutschen Bundestag ein umfassendes Rentenreformpaket beschlossen werden, das eine Rentenversicherungspflicht für Selbständige beinhaltet. Die daraus resultierenden Veränderungen hätten weitreichende Auswirkungen für rund 3 Mio. Selbständige.

Der einkommensunabhängige monatliche Beitrag soll rund 400 € betragen. Zudem soll die Wahlfreiheit, in welcher Form die Altersvorsorge erfolgt, stark eingeschränkt werden (nicht vererblich, nicht übertragbar, nicht beleihbar, nicht veräußerbar, nicht kapitalisierbar und als Rente ausgezahlt). Das Ganze geschieht unter dem Vorwand der Vorsorge von Altersarmut unter Selbstständigen, obwohl es derzeit keine Studien gibt, die eine solche Gefahr belegen.

Problematisch ist vor allem, dass eine solche einkommensunabhängige Rentenversicherung zusammen mit dem bereits hohen Krankenversicherungsbeitrag für Selbstständige über 600 € Fixkosten im Monat für Selbstständige bedeutet. Solche Fixkosten gefährden die Existenz junger Selbstständiger in der Gründungsphase, sowie einkommensschwache oder fluktuierende Berufe wie z.B. Kulturschaffende. Eine Lösung wäre eine einkommensgebundene Rentenversicherung bzw. weiterhin die Freiheit, selbstständig die eigene Altersabsicherung zu wählen.

Auf der Website des Deutschen Bundestages wurde eine öffentliche Petition gegen die geplante Rentenversicherungspflicht eingestellt. Damit die Petition im Bundestag Gehör findet, muss sie bis zum 22.05.2012 von 50.000 Personen mitgezeichnet werden.
Den Text der Petition findet Ihr hier.

Die Petition wurde leider in den letzten Wochen kaum kommuniziert. Wenn ihr die Petition unterstützen wollt, unterzeichnet und informiert andere aus eurem Berufsfeld und Bekanntenkreis.

Freiburg: Assistent/-in für Kostümbild

12. Mai 2012 in Allgemeines

Eingegangen am 11. Mai 2012

Kostümassistent/-in am Theater Freiburg

Das Theater Freiburg sucht für die Spielzeit 2012 / 2013 eine/n Kostümassistenten/-In

Aufgaben:

  • Der Aufgabenbereich umfasst die Realisierung bzw. Betreuung der zugeteilten Produktionen bis zur Premiere:
  • Ansprechpartner für die jeweilige Produktion
  • Teilnahme an Kostümbesprechungen und Protokollführung
  • Bereitstellung der Proben-Kostüme
  • Materialrecherche
  • Organisation und Betreuung der Kostümanproben
  • Bearbeiten und Färben der Kostüme und Stoffe
  • Betreuung der Endproben, Erstellen von Kostümlisten und Umzugsplänen
  • Allgemeine abteilungsbezogene Tätigkeiten, z.B. Praktikantenbetreuung,

Voraussetzungen:

  • Abschluss eines Studiums im Bereich Kostümbild oder vergleichbare Qualifikation
  • künstlerische und gestalterische Begabung
  • handwerkliches Geschick und Organisationstalent
  • eigenständiges Arbeiten wie auch Teamfähigkeit
  • künstlerisches Einfühlungsvermögen und Kontaktfreude
  • Verlässlichkeit, Belastbarkeit und Flexibilität
  • praktische Berufserfahrung im Kostümbereich an einem Theater sind von Vorteil

Das Beschäftigungsverhältnis richtet sich nach NV Bühne .

Bewerbung bitte an:

Theater Freiburg Eigenbetrieb

Intendanz

Bertoldstr. 46

79098 Freiburg

Darmstadt: Assistent/-in für Kostümbild

7. Mai 2012 in Ausschreibung

Eingegangen nochmals am 03.05.2012

Assistent/in für Kostümbild in Darmstadt

Das Staatstheater Darmstadt ist eine Dienststelle des Landes Hessen. Mit Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater und Konzertwesen beschäftigt es bis zu 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bringt jährlich bis zu 40 Neuproduktionen mit Rahmenprogrammen in rund 700 Veranstaltungen zur Aufführung.

Zu besetzen ist zum 16. August 2012 die Position einer/eines Assistent/in für Kostümbild

Aufgaben:

Der Aufgabenbereich umfasst die Realisierung bzw. Betreuung der zugeteilten Produktionen bis zur Premiere:

- Ansprechpartner für die jeweilige Produktion

- Teilnahme an Kostümbesprechungen und Protokollführung

- Bereitstellung der Probenkostüme

Materialrecherche und Durchführung von Bestellungen bzw. Einkauf der Stoffe, Materialien und Zubehör

- Organisation und Betreuung der Kostümanproben

- Bearbeiten und Färben der Kostüme und Stoffe

- Verwaltung bzw. Überwachung des Produktionsbudgets

- Betreuung der Endproben, Erstellen von Kostümlisten und Umzugsplänen

- Allgemeine abteilungsbezogene Tätigkeiten, z.B. Praktikantenbetreuung, Lagerhaltung

Voraussetzungen:

- Abschluss eines Studiums im Bereich Kostümbild oder vergleichbare Qualifikation

- künstlerische und gestalterische Begabung

- handwerkliches Geschick und Organisationstalent

- eigenständiges Arbeiten wie auch Teamfähigkeit

- künstlerisches Einfühlungsvermögen und Kontaktfreude

- Verlässlichkeit, Belastbarkeit und Flexibilität

- praktische Berufserfahrung im Kostümbereich an einem Theater sind von Vorteil

Das Beschäftigungsverhältnis richtet sich nach NV Bühne (SR Bühnentechniker). Nach dem Frauenförderplan des Landes Hessen besteht eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte bis zum 25. Mai 2012 an:

Staatstheater Darmstadt

Personalabteilung

Georg-Büchner-Platz 1

64283 Darmstadt

Hamburg: Recycling-Designerin Katell Gélébart

11. April 2012 in Ausstellungen

Noch bis zu dem 6. Mai 2012 finden zeitgleich im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zwei Ausstellungen statt, die unterschiedliche Perspektiven auf die Mode beleuchten.

Inspirations, eine Hommage an den großen Modeschöpfer Alexander McQueen und die Ausstellung „Was da ist“ Objekte und Kleidung aus Verpackungsmaterialien der Recycling-Designerin Katell Gélébart.

Dieses Video gibt einen Einblick in das Recyling-Design.

Berlin: „Kostümkollektiv“ im Kunstquartier Bethanien

5. April 2012 in Organisationen

 

Die Initiative gemeinsamer Kostümfundus Berlin für alle freien Theater, Tanz- und Performancegruppen hat sich nun innerhalb eines Jahres zu einem Kostümkollektiv gegründet und feiert am 19. April im Kunstquartier Bethanien am Mariannenplatz 2 in 10997 Berlin seine Eröffnung. Siehe hier

Das Kostümkollektiv ist eine professionelle Anlaufstelle für die praktische und ästhetische Realisierung von Kostümen für freie Künstler, Schauspieler, Regisseure, Choreographen, Performer und Kostümbildner ebenso wie Theaterpädagogen und Spielleiter.

Der nun angelegte Fundus mit einer Kostümsammlung von mehr als 4000 Teilen, lebt nicht nur von dem Verleih an die freie Theaterszene, sondern die Idee ist, dass die Nutzer auch ihre eigenen Kostüme zur Verfügung stellen. Dies ist ein gutes Beispiel für Ressourcenbündelung in Form der Wiederverwendung und Wiederverwertung von abgespielten Vorstellungen und ihren Kostümen.

Als gemeinnütziger Verein ist das Kostümkollektiv ein aktives Netzwerk für Kostümbildner und hat sich zur Aufgabe gemacht Fortbildungen und Workshops zu organisieren. Der erste Workshop mit dem Thema „ Nach dem Entwurf kommt die Vermittlung“ findet am 28. April 2012 statt. Darüber hinaus sind alle interessierte Kostümbildner/-innen zu einem Kolloquium „Interessenvertretung“ eingeladen.

 

Workshop

Nach dem Entwurf kommt die Vermittlung
Auch die Erfahrensten von uns stoßen hin- und wieder auf Widerstände und Missverständnisse, die uns nicht verständlich sind.
Caroline Scholz Ott, ausgebildete Sprecherziehrin und Sprecherin, mit Erfahrungen in Beratung und Coaching von Künstlern hilft uns mit spielerischen Übungen, Kommunikations-schwierigkeiten zu überwinden und sprecherisch unsere Entwürfe in der Öffentlichkeit zu vertreten.

Termin: Samstag 28. April 2012 von 10-17 Uhr
Ort: Studio 142 – Kunstquartier Bethanien
Unkostenpauschale 30.- €
Anmeldung bitte bis zum 24. 4. 2012 workshop[at]kostuemkollektiv.de

Kolloquium Interessenvertretung

Welche Interessen würden wir gerne in Sinne unseres Berufsstandes vertreten wissen?
Was möchten wir ändern? Welche Vereinigungen könnten unsere Interessen vertreten?
Geleitet wird das Kolloquium von Sonja Kloevekorn und dem Kostümkollekti

Termin: Samstag 5. Mai 2012 um 11 Uhr
Ort: Kostümkollektiv – Kunstquartier Bethanien
Kosten: um eine Spende wird gebeten
Anmeldung bitte bis zum 30. 4. 2012 workshop[at]kostuemkollektiv.de

 

Die Öffnungszeiten des Kostümkollektivs sind ab dem 18. April 2012 wie folgt:

Di + Do 10-13 Uhr, Di + Fr 14-18 Uhr und Samstag bis 12-15 Uhr.

 

Kostümkollektiv

„FASHION TALKS“

15. März 2012 in Buchbesprechungen

Die Ausstellung FASHION TALKS, die bis Ende Februar im Museum für Kommunikation in Berlin zu sehen war, wandert nun weiter nach Frankfurt am Main.

Im dortigen Museum für Kommunikation wird sie am 21. März um 19:00 Uhr von neuem eröffnet. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Siehe hier

Danach soll diese schöne Ausstellung auch noch im Museum für Kommunikation in Nürnberg gezeigt werden.

So lohnenswert ein Besuch bei FASHION TALKS ist, so empfehlenswert ist die begleitende Publikation, die von der Museumsstiftung Post und Telekommunikation im Eigenverlag herausgebracht wurde:

 

Fashion Talks

 

Der von Lieselotte Kugler und Gregor Isenbort herausgegebene Band gliedert sich in fünf Teile:

  • Uniformität
  • Jugendszenen
  • Strategien
  • Themenwelten: Denim Tartan Camouflage
  • Das Neue

Unter diesen Überschriften sind 22 Aufsätze von Autorinnen und Autoren verschiedener Provenienz versammelt, die sich in vielfältiger Weise mit der Frage beschäftigen, wie Mode als Kommunikationsform funktioniert und vermarktet wird.

Herausgekommen ist dabei ein überaus anregendes Buch, das auch Kostümbildner/-innen, die sich in Stylecodes auskennen, nicht enttäuscht.

Das Inhaltsverzeichnis kann hier eingesehen werden.

Allerdings ist diese 266 Seiten starke Publikation  – obwohl sie eine ISBN-Nummer besitzt (978-3-9813202-2-0) – offenbar nicht über den Buchhandel, sondern nur in den Museumsshops zu erhalten. Dort kostet sie € 19,99.

Die Website der Ausstellung ist übrigens hier zu finden.

Interessant sind auch die Videos auf dem Kanal FashionTalksVideo bei YouTube. Siehe hier

Ein Beispiel dazu:

Berlin: netzwerk mode textil

24. Februar 2012 in Allgemeines

netzwerk mode textil ist eine Interessenvertretung der kulturwissenschaftlichen Textil-, Kleider- und Modeforschung e. V.

„Intelligente Verbindungen“ – unter diesem Motto trat netzwerk mode textil e. V. bei seiner Auftaktveranstaltung im März 2009 zusammen. Der Titel ist bis heute Programm. Es geht um die berufliche Vernetzung aller, die sich für die Kulturgeschichte und Kulturwissenschaft von Textilien, Bekleidung und Mode interessieren.

Die klar strukturierte und stets aktuelle Internetseite bietet eine Fülle von Informationen von hohem Nutzwert: Hier finden sich Hinweise auf die neusten Publikationen, aktuelle Ausstellungen und Fachtagungen. Es gibt fachlich fundierte Buchrezensionen, Ausstellungsbesprechungen und eine gut sortierte Linksammlung. Mitglieder haben zudem Zugang zu Verzeichnissen von Museen, Sammlungen, Ausbildungsstätten, Modefilmen und Stiftungen sowie zu Literaturverzeichnissen zur Kulturgeschichte der Bekleidung und Mode.

Das Netzwerk fördert auch den persönlichen Austausch unter den Mitgliedern. Einmal im Monat laden die Berliner Netzwerker/-innen zum Jour fixe ein. In dieser Runde lassen sich wertvolle Kontakte knüpfen und neue Projekte diskutieren. Auch im Rheinland, in Hamburg und Zürich treffen sich regelmäßig Mitglieder, stellen ihre Arbeit vor und planen gemeinsame Aktionen, Ausstellungsbesuche oder Exkursionen. Die jährliche Mitgliederversammlung findet an wechselnden Orten statt und wird begleitet von einem anspruchsvollen, abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Eine Vereinszeitschrift ist in Planung.

Inzwischen zählt netzwerk mode textil e. V. zahlreiche WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Disziplinen zu seinen Mitgliedern. Hierzu gehören Kunst- und Modegeschichte, Modetheorie, Kulturwissenschaft, Kulturanthropologie, Ethnologie, Soziologie u.v.m.. KuratorInnen, TextilrestauratorInnen, KostümgestalterInnen sowie Textil- und ModedesignerInnen schlossen sich ebenso an wie KünstlerInnen, TextilwissenschaftlerInnen, ModejournalistInnen und viele Lehrende, Studierende, DoktorantInnen und Auszubildende.

Hier mehr Informationen über die Interessenvertretung netzwerk mode textil.

Berlin: „Hoffnungsschimmer“ – Auszeichnung für faire Arbeitsbedingungen

12. Februar 2012 in Allgemeines

Die Bundesvereinigung der Flmschaffenden-Verbände hat gestern in einem Festakt zum zweiten Mal die Auszeichnung Hoffnungsschimmer verliehen, mit der faire Arbeitsbedingungen bei Film- und Fernsehproduktionen gewürdigt werden.

Der Preis ging an den Film Barbara (Regie: Christian Petzold, Produktion: Florian Koerner von Gustorf und Michael Weber – Schramm Film), der am selben Abend im Rahmen der Berlinale seine Premiere feierte.

Entschieden wurde über die Auszeichnung in einem vom Netzwerk crew united durchgeführten Voting, bei dem Filmschaffende, die 2011 an Produktionen mitgearbeitet haben, ihre Arbeitsbedingungen bewerten konnten.

In ihrer Laudatio verdeutlichte Marion Kracht nochmals die mit dem Hoffnungsschimmer verbundenen Anliegen: angemessene Kalkulation von zeitlichem Aufwand und Entlohnung sowie eine durch Respekt und wechselseitige Wertschätzung geprägte Kommunikation.

In diesem Zusammenhang regte Marion Kracht an, eine dem Fairtrade-Siegel entsprechende Kennzeichnung einzuführen.

Angelika Krüger-Leißner, filmpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, griff diesen Vorschlag mit der Überlegung auf, dass er in die anstehende Novellierung des Filmfördergesetzes (FFG) einfließen könnte.

 

Auszeichnung für die Filmproduktion „Barbara“

Auszeichnung für die Filmproduktion „Barbara“

Berlin: iSFF – Seminar für Kostüm- und Szenenbild (Film und Fernsehen)

31. Januar 2012 in Weiterbildung

Das Institut für Film- und Fernsehberufe Berlin (iSFF) bietet jedes Jahr ein von Anja Niehaus und Annette Ganders geleitetes zweimonatiges Seminar für Kostüm- und Szenenbild im Bereich Film und Fernsehen an.

In diesem Jahr waren die Inhalte der beiden Gewerke gezielt aufeinander abgestimmt, um aufzuzeigen, welche Möglichkeiten sich aus einer solchen Synergie hinsichtlich der filmischen Bildmittel ergeben.

Die Themenschwerpunkte für Filmkostüm waren: Produktionsstrukturen, Erschließung von Drehbüchern und Erstellung von Auszügen, Kalkulation und Verhandlungsführung, Abstimmung mit Regie und Kamera, Kommunikation unter den verschiedenen Gewerken.

Alle diese Module wurden praxisnah von erfahrenen Fachleuten unterrichtet.

Die gemeinsame gestalterische Aufgabe der Kostümbildner/-innen und Szenenbildner/-innen bestand aus Entwürfen für den historischen Film Die Verführerin – Adele Spitzeder (Regie: Xaver Schwarzenberger), der 2011 vom BR produziert wurde. Die unter der Leitung der Film-Kostümbildnerin Anne Jendritzko und der Szenenbildnerin Anette Kuhn erarbeiteten Ergebnisse wurden abschließend vor einem Fachpublikum präsentiert.

 

Kostümrecherche – Adele Spitzeder

Kostümrecherche – Adele Spitzeder

Präsentation der Kostümentwürfe

Präsentation der Kostümentwürfe

Kostümrecherche "Adele Spitzeder"

Kostümrecherche "Adele Spitzeder"

Kostümentwürfe aus Papier

Kostümentwürfe aus Papier

Präsentation der Kostümentwürfe

Präsentation der Kostümentwürfe

Präsentation der Entwürfe des Szenenbildes

Präsentation der Entwürfe des Szenenbildes

Präsentation der Entwürfe des Szenenbildes

Präsentation der Entwürfe des Szenenbildes

Präsentation der Entwürfe des Szenenbildes

Präsentation der Entwürfe des Szenenbildes

 

Zusätzlich zu den bereits erwähnten Angeboten gab es eine Einführung ins Patinieren, die der Film-Kostümbildner Jürgen Knoll leitete.

Die Kunst des Patinierens

Die Kunst des Patinierens

 

Für ausführliche Informationen zu den beteiligten Dozentinnen und Dozenten, zu den Inhalten und zum Bewerbungsablauf siehe hier.

Stuttgart: Verhandlungsführung für Kostümbildner/-innen

20. November 2011 in Weiterbildung

In Kooperation mit der GTKos findet in der Zeit vom 14. Januar bis 15. Januar 2012 von 12:00 bis 17:30 Uhr ein Seminar mit dem Titel Verhandlungsführung und Selbstmanagemet für Kostümbildner statt.

Bis zum 15. Dezember 2011 können Sie sich noch für dieses Seminar bei Uta Gruber-Ballehr anmelden.

Seminar: “Verhandlungsführung und Selbstmanagement für Kostümbildner“

In einem zweitägigen Seminar werden folgende Themen erarbeitet:

Die Notwendigkeit einer berufsständischen Organisation

Wesentliche Aspekte gelingender Kommunikation

Grundzüge der Konflikthandhabung

Verhandlungsvorbereitung und Verhandlungsdurchführung

Der persönliche Auftritt

Übungen zu diesen Themen

Dozenten: Herr Dr. Joachim Kepplinger (Psychologe an der Polizeiakademie Freiburg) und Frau Birgit Vogel (Psychologin, Leiterin einer psychologischen Beratungsstelle und systematische Beraterin).

Termin/Ort: Beginn: Samstag den 14.1. um 12 Uhr bis Sonntag den 15.1.2012 um 17.30 Uhr, in der Kostümabteilung der Staatstheater Stuttgart

Finanzen: Die Kursgebühr beläuft sich auf 130 €. Es wird eine Rechnung vom GTKos über die Kursgebühr ausgestellt, so dass das Seminar als Fortbildung steuerlich absetzbar ist.

Anmeldefrist ist der 15. Dezember 2011. Die Anmeldung ist schriftlich (formlos) an Uta Gruber-Ballehr: uta@ballehr.eu zu richten.

Berlin: Stellenausschreibung für die Leitung der Kostümwerkstätten

13. Oktober 2011 in Ausschreibung

Eingegangen am 12. Oktober 2011

Die Stiftung Oper in Berlin bietet eine Stelle für die Leitung der Kostümwerkstätten.

Einsendeschluss der Bewerbungen ist der 15. Dezember 2011.

 

Bremen: Vodou – Kunst und Kult aus Haiti

13. Oktober 2011 in Ausstellungen

Wer sich für Götter, Geister und Rituale interessiert, hat nun die Möglichkeit im Übersee-Museum Bremen, über 350 Objekte der Sammlung Lehmann zu sehen, die zum letzten Mal in Europa präsentiert wird.

Geheimgesellschaft

Geheimgesellschaft

 

Vodou- Kunst und Kult aus Haiti vom 8. Oktober 201 bis 29. April 2012 in Bremen (siehe hier)

Berlin: 7. Textiltag: Schmuck und was uns schmückt

13. Oktober 2011 in Veranstaltungen

In diesem Jahr findet der 7. Textiltag mit dem Thema Schmuck und was uns schmückt am Samstag den 22. Oktober 2011 in der Zeit von 11:00 bis 17:00 Uhr im Museum Europäischer Kulturen Dahlem statt. Mehr als 16 verschiedene Workshops werden an diesem Tag von Textilkünstler/-innen angeboten.

Museum Europäischer Kulturen
Staatliche Museen zu Berlin
Eingang: Lansstraße 8
14195 Berlin

Hier finden sie das Programm der Workshops.

It’s a remake!

27. September 2011 in Präsentationen

It’s a remake! Freies Videoprojekt im Wintersemester 2010/11 unter der Leitung von Gastprofessorin Barbara Loreck
Studiengang Kostümbild, Universität der Künste Berlin.

remake als aktuelle Arbeitsweise und häufig angewandte künstlerische Strategie stand am Ausgangspunkt für das Videoprojekt mit Studierenden im Hauptstudium. Diese Strategie umfasst Formen des reenactments, des tableau vivant und verschiedene Spielformen zwischen Original, fake und Kopie, die alle eine wichtige Rolle für Choreographie, Performance und Theater heute spielen, neben der langen Tradition des Remakes im Kino.
Zwischen drei Filmen konnten die Studierenden für ihre praktische Arbeit wählen:

Sedmikrásky (Tausendschönchen) von Vera Chytilová, Tschechoslowakei 1966
Cléo de 5 à 7 (Cleo – Mittwoch zwischen 5 und 7) von Agnes Varda, Frankreich/Italien 1962
Vertigo von Alfred Hitchock, USA 1958

Alle drei Filme verbindet ihre ähnliche Entstehungszeit, ein die klassische Erzählkonventionen sprengender Umgang mit dem Element „Farbe“ sowie eine bzw. zwei junge Frauen als zentrale Figuren des Films.
Meine Auswahl war vor allem von meinem Interesse an dem Transformationsprozess getragen, der entsteht, wenn Studierende heute auf die weibliche Hauptfigur etwa ihren Alters blicken aus einer historischen und ästhetischen Distanz von etwa 50 Jahren. Mit welchen gestalterischen und narrativen Mitteln werden sie den Film ihrer Wahl in die Gegenwart holen? Wie reorganisiert die studentische Arbeit die genderspezifisch gelenkten Blicke und Identifikationsmuster? Welche kinemathographischen/narrativen Facetten wird ihre Replik auf das Original aufgreifen? Welchen Stellenwert erhält die Farbe bei Kostüm und Ausstattung?

Entstanden sind drei Kurzfilme, eine Videoinstallation und eine Fotoarbeit.

Die Beteiligten am Projekt:
Studierende: Claudio Aguirre, Marianne Heide, Charlotte Pistorius, Anna Söder, Rebekka Stange, Lisa Schwarz
Einführung Videoschnitt: Clarissa Thieme, Experimentelle Mediengestaltung UdK

It's a remake – Seite2

Sponsor des Monats: Kashmir Heritage

14. September 2011 in Präsentationen

Wir freuen uns sehr, die Firma Kashmir Heritage als unseren ersten Sponsor vorstellen zu können.

Die in Amersfoort in den Niederlanden ansässige Firma Kashmir Heritage widmet sich seit 2008 dem Handel mit wertvollen Kashmir-Schals. Alle ihre Stücke sind in Handarbeit gefertigte Unikate. Wer einen solchen erwirbt, tritt zugleich in Beziehung zu einer jahrhundertalten Tradition.

Nathalie Cassée , die Inhaberin von Hashmir Heritage hat uns folgende Fotos zur Verfügung gestellt, um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie ein hochwertiger Kashmir-Schal hergestellt wird und wie er aussieht. Diese beiden Fotos veranschaulichen die sogenannte Kani-Technik, bei der hölzerne Spulen mit Kashmir-Garn umwickelt zum Weben verwendet werden.

 

Manufaktur von Kashmir-Schals

Manufaktur von Kashmir-Schals


Handgewebter Kashmir-Schal

Handgewebter Kashmir-Schal


 
Das nächste Bild zeigt ein Beispiel für den sogenannten Ari-Schal, der sich durch reiche Stickerei in einer speziellen Ketten-Stich-Technik auszeichnet.
 
Bestickter Kashmir-Schal

Bestickter Kashmir-Schal


 
Weitere Informationen zu Kashmir Heritage gibt es hier.
 
Außerdem möchten wir diese Gelegenheit wahrnehmen, um auf die Meesterlijk Designmesse hinzuweisen, die vom 24. September bis 2. Oktober 2011 in Amsterdam stattfindet auf der Kashmir Heritage mit einem Stand vertreten sein wird.