Das Kostümforum ist gut besucht …

Hervorgehoben

Inzwischen ist das Kostümforum seit 2010 mehr als 315.000 Mal aufgerufen worden.

Dieser von Andrea Riedel gegründete und geleitete Blog bringt Informationen für Kostümbildner/-innen und andere Bühnenschaffende.

Darüber hinaus bietet das Kostümforum im Bereich Bühne und Film tätigen Menschen die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen.

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London: Deputy Ladies Cutter

Eingegangen am 20. September

The Costume Production department is based within The National Theatre at London’s Southbank.

We have a vacancy for a key role within the Costume Department. Working under the Head Ladies Cutter, the Deputy needs to have an understanding of all costume projects in production as well as on the horizon. Planning and time lines are vital to our success ensuring the shows receive the optimum quality and quantity of making time and that the work on stage is of the highest standard. We need a Deputy Ladies Cutter who will bring these skills to the role.

The Costume Workroom employs eight permanent members of staff who work together supporting all the making elements of a production; Alterations, Men’s Tailoring and Ladies Making. We pride ourselves on very high standards of work plus excellent communication between each other, our Freelance staff, Costume Supervisors and the Designers who come and work with us. Over a year we put on up to 24 shows set in numerous time periods with visually diverse costume designs and challenges. It is an exciting and creative place to work.

We regularly have casual makers working with us to increase our output at busy times. The Deputy Ladies Cutter will need to be the eyes and ears of the Head Ladies cutter; supervising the work of costume makers, work experience placements and the apprentice role. They will need cutting skills to work independently of the Head Cutter and be able to cover for them in their absence. We will expect you to have experience of carrying out and delegating projects with a minimum amount of supervision plus be able to take instruction.

As well as Industry cutting experience we are looking for excellent, accurate hand and machine sewing skills and a calm approach when working with Actors and Designer.

If you have the experience, talent and passion for the role we very much look forward to meeting you and discussing the position further.

This is a permanent position but if you would like to talk about the possibilities of a fixed term contract or to discuss the role before applying do get in touch. ikenrick@nationaltheatre.org.uk

Link to details on our website (look here)

Carol Lingwood
Head of Costume – National Theatre E-mail: clingwood@nationaltheatre.org.uk. Tel: 020 7452 3446. Fax: 020 7452 3730. Mobile: 07801 067641

The closing date for the receipt of completed application forms is: 12 noon Monday 9th October 2017.

HR Department
2017

Hours: 40
Contract Type: Permanent – Full Time
Department: Other
Pay Range: £36,374.16 per annum
Closing Date: 12pm, Monday 9 October 2017

Wien: Ausschreibung Gewandmeister/-in gesucht

Eingegangen am 9. August 2017

Die VEREINIGTE BÜHNEN WIEN GmbH, ein Unternehmen der WIEN HOLDING, zählt mit den beiden Musicalhäusern Raimund Theater und Ronacher zu den erfolgreichsten Musicalproduzenten Europas.

Für die Kostümwerkstätte suchen wir ab 1. November 2017 eine/n erfahrene/n Gewandmeister/-in.

Sie können sich online bewerben bis spätestens 15. September 2017.

Fragen richten Sie bitte an Frau Maria Laza (bewerbung@vbw.at)

Hier die Ausschreibung als PDF.

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iSFF Berlin: Fortbildung für Kostümbildner/-innen

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Kostümbild für Filmproduktionen

Das Institut für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe iSFF bietet in einem schöpferischen Lehrgang eine gezielte Fortbildung für die Tätigkeit als Kostümbildner/-in und die Tätigkeit als Kostümassistent/-in für Kino, TV – Film, Werbeproduktionen und den neuen Internet-Formaten an.

Die umfangreichen Inhalte werden von Filmkostümbildner/-innen und Experten/-innen der Filmbranche vermittelt.

Der Fokus liegt auf dramaturgische Analyse aktueller Drehbücher, zu denen eigene Kostümentwürfe und Kostümauszüge erstellt werden.

Im mehrtägigen Patinierunterricht können die Teilnehmer unter professioneller Anleitung ihre Erfahrungen mit SFX-Kostümen und verschiedenen Kostümbearbeitungen machen.

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Im gemeinsamen Unterricht mit dem Lehrgang Szenenbild werden die verschiedenen Berufsbilder bei Film- und Fernsehproduktionen im nationalen und internationalen Raum vorgestellt. Auch in diesem Lehrgang werden neben ästhetischen Grundlagenkenntnissen strukturelle und organisatorische Themen wie Projektrealisierung, Kalkulation, Erstellen von Auszügen, Arbeitsplanung, der Umgang mit Arbeits- und Urheberrecht vermittelt. Strukturen, Arbeitsabläufe und Prozesse werden analysiert.

Kostümrecherche – Adele Spitzeder

Kostümrecherche – Adele Spitzeder

Dieser Lehrgang kann von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden.

Fortbildungszeitraum: 30.10.2017 – 18.01.2018 | Mo – Fr 10.00-17.45 Uhr
Ort: Studio 2, Oudenarder Str. 16, 13347 Berlin

Weitere Informationen zum Lehrgang Kostümbild und für die Bewerbung (siehe hier)

Inhalte Lehrgang Kostümbild

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iSFF Berlin: Fortbildung für Szenenbildner/-innen

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Szenenbild für Filmproduktionen

Das Institut für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe iSFF bietet den Lehrgang für das schöpferische Arbeitsfeld des Szenenbildner/-in und des Szenenbildassistenten/-in für Kino, TV-Film- und Werbeproduktionen an

Die umfangreichen Inhalte werden von Szenenbildner//-innen und Experten/-innen der Filmbranche vermittelt.

Der Fokus liegt auf die dramaturgische Analyse aktueller Drehbücher zu denen eigene Szenenbilder Sets entwickelt werden. Dabei werden Themen der Drehortgestaltung, wie On Location, Studiobau und CGI (digitale Seterweiterung) erörtert. Begriffe wie ”Filmische Realität ” und ”Raum im Film” werden anhand von Beispielen untersucht und die Gestaltungsmöglichkeiten des filmischen Lichts im Raum vermittelt.

Die Teilnehmer suchen Drehorte und besuchen die in Berlin ansässigen Fundi, um ihre Sets auszustatten. Verschiedene Techniken, von der Zeichnung bis zum computergenerierten Entwurf, werden vorgestellt und angewendet.

Im gemeinsamen Unterricht mit dem Lehrgang Kostümbild werden die verschiedenen Berufsbilder bei Film- und Fernsehproduktionen im nationalen und internationalen Raum vorgestellt. Neben ästhetischen Grundlagenkenntnissen werden strukturelle und organisatorische Themen wie Projektrealisierung, Kalkulation, Erstellen von Auszügen, Arbeitsplanung, der Umgang mit Arbeits- und Urheberrecht vermittelt.
Strukturen, Arbeitsabläufe und Prozesse werden analysiert.

Präsentation der Entwürfe des Szenenbildes

Präsentation der Entwürfe des Szenenbildes

Dieser Lehrgang kann von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden.

Fortbildungszeitraum: 30.10.2017 – 18.01.2018 | Mo – Fr 10.00-17.45 Uhr
Ort: Studio 1,Seestraße 64, 13347 Berlin

Weitere Informationen zum Lehrgang Szenenbild und für die Bewerbung (siehe hier)

Inhalte Lehrgang Szenenbild

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Walter Schütze: Wie werden Bühnen- und Kostümbildner von der Presse wahrgenommen?

In diesem Artikel reflektiert Walter Schütze, Bühnen- und Kostümbildner und Mitglied des Bundes der Szenografen, warum in den Rezensionen des Feuilleton der Presse und den Medien die künstlerische Arbeit von Bühnen- und Kostümbildner/-innen kaum Erwähnung findet.

Liegt es an der Unterbesetzung von interessierten Kulturjournalisten in den Kulturressorts? Oder bleiben wir Bühnen- und Kostümbildner lieber im Hintergrund, obwohl wir einen maßgeblichen Einfluß auf die Bildsprache der Bühnenproduktionen haben?

Walter Schütze spricht aus seiner Erfahrung und macht Mut, sich klarer zu positionieren.

Vielen Dank für diesen Beitrag.
 

In den letzten Jahren habe ich hauptsächlich für die Oper gearbeitet, hier den Part des Bühnen- und/oder Kostümbildners bei Produktionen verschiedener Regisseure übernommen. Und da klafft, wie vielen von Euch vermutlich bekannt ist, die Wahrnehmung der Presse und die des Publikums noch weiter auseinander als etwa beim Sprechtheater oder beim Musical. Besucher von im Vorfeld von Premieren stattfindenden Opern-Soirèes wollen viel häufiger wissen, wie die Kostüme aussehen werden, als was der Regisseur sich denkt. Hingegen werden die KostümbildnerInnen in der Presse dann meist gar nicht, die BühnenbildnerInnen wenn überhaupt zunehmend nur noch in Klammern genannt.
 
Ich glaube allerdings nicht, dass man das der Presse alleine vorwerfen kann. Allenfalls kann man bei einigen Zeitungen, insbesondere lokalen, kritisieren, dass sie ihre Kulturressorts wohl aus Kostengründen nur noch stiefmütterlich behandeln, somit nicht jeder Theater- und Opernkritiker auch Ahnung von Theater- und/oder Oper hat. In den großen Fachzeitschriften finden Bühne und Kostüm ja auffallend mehr Beachtung als in der Tagespresse. Die Kritiken der örtlichen Käseblättchen sind aber meist schneller im Netz, werden damit am meisten gelesen, bleiben damit bei Google an erster Stelle, während man die fundierten Kritiken wenn überhaupt auf den hinteren Suchplätzen findet. Die nächtlich schnell hingerotzte Rezension setzt sich somit durch. Davon kann ich ein Lied singen. Jedes dritte Mal ist mein Name falsch geschrieben. Und da wird ja durchaus auch voneinander abgeschrieben. Mitunter setzt sich die falsche Schreibweise bis auf das Plakat der folgenden Produktion durch. Aber wem erzähle ich das? Sowas kennt Ihr vermutlich alle.
 
Und gerade deswegen kommt es eben auch darauf an, wie sich ein Team als Ganzes verkauft. Ich kenne da beide Varianten. Es gibt den Regisseur (und hier schreibe ich ganz bewusst kein „Innen“ dahinter), der die Pressetermine wissend und willentlich ohne die Kolleginnen und Kollegen des Bühnen- und Kostümbildes vereinbart und absolviert. Das ist im Allgemeinen der Regisseur, dem man nur flüsternd und nur an der Raucherecke im Hinterhof sagen kann, was einem während der Proben aufgefallen ist. Kommt Euch bekannt vor? Und es gibt Regisseurinnen und Regisseure, die die Interviews im Vorfeld einer Premiere mit den Kollegen des Teams zusammen begehen. Das sind jene, mit denen man auch während der Proben als Team auftritt und durchaus im Rahmen der Produktion öffentlich eigene Meinung einfließen lassen kann. Ein Bühnen- oder Kostümbildner, der im Vorfeld einer Produktion interviewt wurde, findet auch umfassende Erwähnung in der darauffolgenden Kritik, ob die nun gut oder schlecht ist.
 
Aber, und das wiederum sage ich aus meiner (bisher nur einmaligen) Erfahrung als Regisseur: Man muss das schon auch wollen. Presse und Publikum gehen mit Regisseurinnen und Regisseuren ganz anders ins Gericht als mit jeder Bühnenbildnerin und jedem Kostümbildner. PR via Kritik ohne das Risiko von Anfeindungen unter der Gürtellinie gibt es nun mal leider auch nicht. Und ich glaube, es hat sich noch keiner von uns beschwert, wenn wir in schlechten Kritiken nicht erwähnt werden. Womit ich beim nächsten Punkt wäre. Es ist ja wirklich nicht so, dass sich alle Bühnen- und Kostümbildner um Öffentlichkeitsarbeit bemühen würden. Im Gegenteil gibt es durchaus sehr viele, die sich auch ein Stück weit hinter dem Regisseur verstecken oder, um es positiver zu formulieren, in Bescheidenheit in den Hintergrund treten. Da gibt es sogar sehr berühmte Beispiele. Und das ist ja auch ok so, denn das mag jeder handhaben, wie er es für richtig hält. Es gab durchaus Zeiten, die noch nicht so lange her sind, zu denen überhaupt so gut wie nie Bühnen- und/oder KostümbildnerInnen in den Rezensionen der Presse genannt wurden. Im europäischen Ausland ist das weitverbreitet heute noch so.
 
Und es ist, entschuldigt, wenn ich da Einigen von Euch widerspreche, natürlich auch nicht immer so, dass das Kostüm- und Bühnenbild gleich aufwendig wären. Manchmal ist das so. Manchmal aber auch nicht. Oft ist das Bühnenbild, genauso oft aber auch das Kostümbild aufwendiger. Wenn ich eine Oper mit 120 Darstellern in einer grauen Kiste spielen lasse, dann kann das Kostümbild sogar wesentlich aufwendiger sein. Ich stimme aber natürlich zu, dass vor allem Kostümbildnerinnen (und diesmal ist das innen bewusst klein geschrieben, denn es betrifft hauptsächlich Kolleginnen) unverhältnismäßig schlecht bezahlt werden. Mich hat vor einigen Jahren eine sehr bekannte Berliner Intendantin (in Weiß) mal gefragt, warum das so sei. Ihr könnt Euch vorstellen, dass mir da die Spucke weggeblieben ist. Also wenn sie’s nicht weiß…
 
Schlimm genug, dass wir Bühnen- und KostümbildnerInnen mit dem Verweis auf klamme Kassen der Kommunen zunehmend immer schlechter bezahlt werden. Und die beim Bund der Szenografen engagierten Kollegen leisten in dieser Hinsicht wirklich schon Großes. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank dafür. Was das Missverhältnis der Bezahlung der verschiedenen Mitglieder eines Regieteams betrifft, gilt es aber vor allem erstmal, dass wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. Wie oft habe ich mich schon über Kollegen geärgert, die ohne Not für Nichts oder so gut wie Nichts arbeiten. Ein Stück weit bestimmen auch wir selbst unseren Marktpreis. Und glaubt mir, ich argumentiere nicht aus einer Luxussituation heraus. Im Gegenteil. Trotzdem weiß ich, dass es manchmal einfach sinnvoller ist, nein zu sagen.
 
Und wir müssen das natürlich auch ein Stück weit mit unseren Regisseuren und den Theatern klären. Wer von Euch kennt denn das jeweilige Regiehonorar bei Euren Produktionen? Also ich meistens nicht. Die Presse und die Honorarabstufungen geben auch wieder, wie ein Team sich nach außen darstellt. Was spricht dagegen, mit dem Regisseur gemeinsam in die Verhandlung zu gehen? Ich weiß, das ist selten, gibt’s aber und führt meiner Erfahrung nach auch insgesamt zu einer besseren Produktionsatmosphäre. Warum nicht auch diesbezüglich für mehr Transparenz kämpfen? Wenn ich weiß, dass der Regisseur, mit dem ich arbeite, das gleiche Honorar wie ich bekommt, dann gehe ich doch auch selbst ganz anders heran, als wenn ich die ganze Zeit im Hinterkopf habe: Der stößt sich hier gerade reich, während ich den schlecht bezahlten Dienstleister gebe. Ich weiß natürlich, dafür braucht es auch die aufgeschlossenen Regisseurinnen und Regisseure, vielleicht aber auch einfach neue vertragliche Regelungen. Das Ganze erinnert ein bisschen an die Diskussion von vor ein paar Jahren, ob die Bühnen- und KostümbildnerInnen nun auch Kunst machen oder nicht, sprich, wie die Regisseure mit einer Umsatzsteuer von sieben statt neunzehn Prozent veranschlagt werden. Eine heute wie damals absurde Diskussion.
 
Abschließend sei aber nochmals die Hauptproblematik angesprochen: Theater, insbesondere die staatlichen und städtischen, haben kein Recht der Welt unter dem Deckmantel der Kultur Kulturschaffende auszubeuten. Es liegt ein Stück weit an uns selbst, uns nicht ausbeuten oder hinsichtlich unserer Urheberrechte über den Tisch ziehen zu lassen.
Ich sage immer, das ist kein Hobby, sondern mein Beruf.

Allianz der Freien Künste macht sich stark für Soloselbständige

Am Dienstag den 27. Juni 2017 fand die erste Pressekonferenz der Allianz der Freien Künste im Radialsystem statt. Diese Allianz vereint 8 Verbände, in denen freie Kunst- und Kulturschaffende organisiert sind. In ihrem Positionspapier geht es u.a. um eine bessere Altersversorgung, um die Reformierung der Fördersysteme auf Bundesebene und das die Freien Künste umfangreicher bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten repräsentiert werden.

Hier geht es auf die Internetseite Allianz der freien Künste

Theater Freiburg: Ausschreibung Ausstattungsassistent/-in Spielzeit 2017 – 2018

Eingang: 29.03.2017

Das Theater Freiburg sucht ab der Spielzeit 2017/2018 eine/n Ausstattungsassistentin/en

Aufgaben: Der Aufgabenbereich umfasst die Realisierung bzw. Betreuung der zugeteilten Produktionen bis zur Premiere:

• Ansprechpartner für die jeweilige Produktion
• Teilnahme an Bauproben, Besprechungen und Protokollführung
• Materialrecherche
• Einkäufe für die Produktionen
• Betreuung der Proben und Endproben
• Erstellen von Kostümlisten, Umzugsplänen, Requisitenlisten und die Aktualisierung der    Baupläne
• allgemeine abteilungsbezogene Tätigkeiten, z.B. Praktikantenbetreuung Voraussetzungen:
• Abschluss eines Studiums im Bereich Kostümbild und/oder Bühnenbild oder eine vergleichbare Qualifikation
• künstlerische und gestalterische Begabung
• handwerkliches Geschick und Organisationstalent
• eigenständiges Arbeiten
• Verlässlichkeit, Belastbarkeit und Flexibilität
• Berufserfahrung im Ausstattungsbereich an einem Theater

Möglichkeiten: Es ist am Theater Freiburg durchaus möglich und auch gewollt, dass Ausstattungsassistenten/innen in unseren kleineren Produktionsstätten, neben der Assistententätigkeit auch eigene Ausstattungen machen sollen. Das Beschäftigungsverhältnis richtet sich nach NV Bühne. Reisekosten für das Bewerbungsgespräch werden nicht übernommen.

Bewerbungen bitte bis 30.04.2017

an Joerg.hauser@theater.freiburg.de

Textile Art Berlin: „In Quest of Beauty – Inspiration, Creation, Sensation”

VDA Kaunas Kunstfakultät, Rasa Labinaite, Foto Giedre Kriaucionyte

VDA Kaunas Kunstfakultät, Rasa Labinaite, Foto Giedre Kriaucionyte

Auf die „Suche nach Schönheit” kann man sich auch dieses Jahr anlässlich der 13. Textile Art Berlin begeben – Bewährtes Konzept unter einem neuen „alten“ Dach.

Diese publikumswirksame Messe findet dieses Jahr erstmals im Phorms Campus Berlin-Mitte statt. Ein einzigartiges Beispiel für die gelungene Transformation eines historischen Industriegebäudes in einen Ort der Begegnung und Bildung. Hier entstand eine bilinguale Schule, in der Kinder aller Altersstufen von der Kita bis zur gymnasialen Oberstufe untergekommen sind – und ab 2017 ist er auch der neue Austragungsort für die

TEXTILE ART BERLIN

mit dem diesjährigen Aufruf „In Quest of Beauty – Inspiration, Creation, Sensation!“  unter der Schirmherrschaft von Frau Prof. Dr. Elisabeth Tietmeyer, Direktorin des MEK (Museum Europäischer Kulturen) in Berlin-Dahlem.

Hier soll wirklich jeder mitmachen können und seine Kreativität entfalten. Die TEXTILE ART BERLIN bietet dafür alles was mit Händen bearbeitet und hergestellt werden kann: Batik, Fiber-Art, Filzen, Häkeln, Ikat, Klöppeln, Kumihimo, Papierarbeiten, Patchwork, Quilten, Arbeit mit Perlen, Seidenmalen, Spinnen, Sticken, Stricken, Stoffdruck, Upcycling, Wassergrafik und Weben.

Mehr als 100 Künstler, Kunsthandwerker und Händler haben sich angemeldet und werden ihr Handwerk und Werke präsentieren. Darüber hinaus sind 20 Gruppen- und Einzelausstellungen geplant und 20 Workshops und Mitmachaktionen registriert. Das Schul-Café übernimmt die „gastronomische“ Betreuung.

Hier mehr Informationen über die TEXTILE ART BERLIN 2017

Der Termin für 2017 ist der 24. und 25. Juni.

Veranstaltungsort
„Phorms Campus Berlin-Mitte“
Ackerstraße 76, 13355 Berlin-Mitte
nahe S-Bahnhof Nordbahnhof
Bus 247 vor der Tür (Gartenplatz)
gebührenfreie Parkzone

Redaktion Thomas Riedel

UEBERBUEHNE: Interviews, Theorie und Praxis

Gerne möchte ich auf die Internetseite Ueberbuehne.de hinweisen.

Thea Hof, Rob Kraatz und Marina Felix, Bühnenbildner/-innen veröffentlichen seit 2014 auf Ihrer Internetseite ÜBERDEHNE.de Interviews mit Bühnenbildner/-innen, Buchempfehlungen, Reiseberichte und Einblicke in Bühnenbild Studiengänge.

Hier geht es auf die Präsenz UEBERBUEHNE.de

Ergebnisse: Umfrage zu der Arbeitswirklichkeit von Bühnen- und Kostümbildner-innen

Dank an alle Mitglieder des Kostümforums, die an der Umfrage vom 15. Mai 2016 bis zum 29. Juli 2016 teilgenommen haben.

Von 865 angeschriebenen Kollegen und Kolleginnen aus den Berufsverbänden Bund der Szenografen e.V., GTKOS (Gesellschaft der Kostümschaffenden), GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger), Kostümforum und LAFT Berlin (Landesverband freier darstellende Künste e.V.) nahmen 289 Künstler/-innen an der Umfrage teil.

Betreut hatte die Umfrage der Soziologe Martin Kohler. Der Lehrstuhl Methoden der empirischen Sozialforschung der Universität Potsdam führte die Umfrage durch.

Die Ergebnisse der Befragung spiegeln das gesamte Spektrum der Arbeitsrealität an den deutschen Bühnen wieder und haben uns dazu veranlasst ein Reformpaket zu formulieren, dass zu angemessenen Produktionsgagen für freischaffende Bühnen- und Kostümbildner/-innen führen soll.

Vorausschickend möchte ich bemerken, dass Theaterkünstler/-innen einen wichtigen Beitrag für unsere demokratische Gesellschaft leisten und dafür verdienen sie Wertschätzung!

Das Reformpaket für 2017

Die Fakten

  • 72%  der Bühnen- und Kostümbildner/-innen sind Akademiker.
  • 89% der Bühnen- und Kostümbildner/-innen sind freischaffend tätig.
  • 3,8 Produktionen realisieren wir pro Jahr durchschnittlich.
  • 1643,12 Euro  Brutto verdienen wir im Monat durchschnittlich.
  • 12% weniger Gage erhalten Frauen bei gleicher Arbeit.
  • Kostümbildner/-Innen verdienen 26% weniger als Bühnenbildner/-Innen bei gleicher Arbeit
  • Um 6 % haben sich unsere Einkommen im Laufe der letzten 7 Jahren verschlechtert.

Wir fordern

  • die Einführung einer gesetzlichen Sockelgage für Bühnen- und Kostümbildner/-innen von 15.000 Euro Brutto pro Produktion. Dies entspricht dem Gehalt eines Grundschullehrers.
  • gleiche Gagen für Männer und Frauen.
  • gleiche Gagen für Bühnen- und Kostümbildner/-innen.
  • die Umsatzsteuerbefreiung für alle Theaterschaffenden Künstler/-innen
  • Gagentransparenz.
  • die Personaldichte muss der Produktionsdichte entsprechen! Deshalb mehr Ausstattungsleiter, Assistenten und handwerkliche Spezialisten!
  • keine Privatisierung oder Teilprivatisierung von Theaterwerkstätten!
  • Etatanpassungen in Entsprechung zum Produktionsvolumen, zu Preisschwankungen und zu Tariferhöhungen.
  • die vollständige Erstattung von Fahrt- und Übernachtungskosten.
  • die Politik und die Theater auf, eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch angemessene Bezahlung und familienfreundliche Strukturen zu ermöglichen.
  • mehr Risikobereitschaft von Intendanz und Dramaturgie sowie mehr Bereitschaft zu Forschung und Experiment.
  • eine Umkehr von Fast-Food-Produktion und Akkordarbeit hin zu nachhaltigen Produktionsweisen.
  • ein Rotationsprinzip bei der Auftragsvergabe von Regie, Bühne und Kostüm.
  • die Politik und die Hochschulen auf Strategien zu entwickeln, welche die Arbeitsmöglichkeiten für Absolventen der Bühnen- und Kostümbildstudiengänge auf dem übersättigten Markt verbessern.
  • Der Bund der Szenografen steht als beratendes Gremium dem Deutschen Bühnenverein für alle Entscheidungen, die in unserem Bereich getroffen werden, zur Verfügung.
  • Der Bund der Szenografen steht bei Findungskommissionen für Intendantenbesetzungen als beratendes Gremium zur Verfügung.

In unserem umfangreichen Reformpaket finden Sie die Berechnung einer Sockelgage, um den gesetzlichen Mindestlohn für unsere künstlerische Arbeit zu erhalten und wir zeigen die Leistungsphasen auf, die zu einem Bühnenbild oder Kostümbild führen.

Hier der ausführliche Forderungskatalog als PDF zum Download.

Download (PDF, 511KB)

 

Buchempfehlung: Kostümbild • Kostümdesign

Hier möchte ich auf die Wiederauflage des Buches Kostümbildner in Film, Fernsehen und Theater von der Kostümbildnerin Riccarda Merten-Eicher hinweisen.

Ihr Werk ist nun unter dem Titel Kostümbild I Kostümdesign beim Schüren Verlag zu erhalten (siehe hier)

Eine Buchbesprechung der Erstausgabe finden Sie auf dem Kostümforum (siehe hier)

168 Seiten

€ 19,90

ISBN 978-3-89472-958-5