Das Kostümforum ist gut besucht …

Hervorgehoben

Inzwischen ist das Kostümforum seit 2010 mehr als 538.000 Mal aufgerufen worden.

Dieser von Andrea Riedel gegründete und geleitete Blog bringt Informationen für Kostümbildner/-innen und andere Bühnenschaffende.

Darüber hinaus bietet das Kostümforum im Bereich Bühne und Film tätigen Menschen die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen.

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ITI Jahrestagung: Symposium „Gekommen um zu bleiben. zu gestalten”

Im Juni 2018 fand im Rahmen des Theaterfestivals Theaterformen in Braunschweig die zweitägige Jahrestagung des Internationalen Theaterinstituts ITI statt.

Das diesjährige Symposium mit dem Thema „Gekommen um zu bleiben. zu gestalten” bezieht sich auf die Künstler/-innen, die durch Flucht und Vertreibung nach Deutschland gekommen sind und durch Gastspiele und Festivals die Theaterprogramme bereichern. Junge Tänzer/-innen, Schauspieler/-innen und Performance Künstler/-innen aus Syrien, Palästina und Afrika führen eine Transit-Existenz. Sie mussten und wollten ihr Ursprungsland verlassen, kommen nach Europa und tragen ihre Sprache, Identität, Mentalität und ihre Weltauffassung im Gepäck und konfrontieren uns als Publikum mit den inhumanen Auswirkungen von Autokratien, dem jüdischen und islamischen Fundamentalismus, dem wirtschaftlichen Kolonialismus und der vielschichtigen Globalisierung.

Ich als Deutsche bin eingebettet in ein kollektives System, dass zwar christliche Werte propagiert aber Waffenexporte an autokratische Staaten liefert und transnational agierende Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland Anteil haben an dem postmodernen Kolonialismus.

Die internationalen Künstler, kommen um zu bleiben und geben den Impuls zu einem öffentlichen Diskurs, Institutionen und Förderstrukturen zu schaffen, die es ermöglichen, Räume für kulturelle und künstlerischen Vielfalt zu eröffnen.

ITI Präsident Joachim Lux, Intendant des Thalia Theaters Hamburg fordert in einer Presseerklärung vom 13. Juni 2018, die Theater- und Kulturbetriebe in ihren Strukturen flächendeckend zu verändern, um den internationalen Künstler/-innen die Möglichkeit zu bieten, nicht nur in Deutschland zu bleiben sondern auch mit ihrer künstlerischen Arbeit Einfluß zu nehmen auf die Theaterprogramme, um diese mitzugestalten.

In offenen Diskussionsforen kamen Künstler/innen, Intendanten/innen der Theaterhäuser und öffentliche Förderer zu Wort.

Drei Theater haben erste Schritte unternommen und geflüchteten Künstler/-innen Strukturen an ihren Häusern zur Verfügung gestellt.

  • Krystel Khoury, Kulturmanagerin aus Damaskus (Open Border Ensemble der Münchner Kammerspiele)
  • Amal Omran, Schauspielerin und Sprecherin aus Syrien (Ma’louba Collective am Theater an der Ruhr, Mülheim)
  • Maryam Abu Khaled, Schauspielerin aus Palästina (Exil Ensemble am Gorki Theater Berlin)

In einer Podiumsrunde sprachen die drei leitenden Künstlerinnen über ihre Herkunft und ihre Intension hier in Deutschland zu arbeiten.

Die Frage kam auf, wie diese drei künstlerischen Projekte an den Theatern finanziert werden?

Finanziert werden und wurden diese künstlerischen Beiträge durch kulturelle und soziale Förderung, die projekt- oder zeitbezogen sind und waren. Nur Maryam Abu Khaled aus Berlin wurde nach Ablauf der Projektförderung ein Ensemble-Vertrag angeboten.

Für viele Bühnen in Deutschland wird die Öffnung für die Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern und die Finanzierung von Projekten nur mit kleinen Schritten zu realisieren sein. 

Um Kulturinstitutionen das Nachdenken, die notwendige Expertise, den Aufbau von Netzwerken zu ermöglichen, hat die Kulturstiftung des Bundes den Fonds 360°-Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft eingerichtet. Anna Zosik von der Kulturstiftung des Bundes erläutert, was 360°-Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft für die kulturellen Institutionen leisten kann.

Der Fonds unterstützt Institutionen aus den Sparten Kunst, Musik, Darstellende Künste, Literatur, Architektur, Neue Medien und verwandte Formen sowie spartenübergreifende Institutionen und kunst- und kulturhistorische Museen, die sich in ihrem Feld mit Fragen der Gegenwart befassen, die gesamte Gesellschaft in den Blick zu nehmen: Einwanderung und kulturelle Vielfalt sollen als ebenso chancenreiches wie kontroverses Zukunftsthema aktiv in das eigene Haus und in die Stadtgesellschaft getragen und strukturelle Ausschlüsse im Kulturbetrieb vermindert werden. 

Der Fonds soll eine große Bandbreite von Ansatzpunkten, Strategien und Methoden fördern, die in exemplarischer Weise aufzeigen, wie Institutionen – thematisch und personell – ihr Potenzial zur Mitgestaltung der neuen Stadtgesellschaft wirksam entfalten können.

Am Nachmittag wurden gleichzeitig fünf Gesprächsrunden eröffnet für einen Austausch über die aktuellen Erfahrungen der internationalen Künstler/-innen, der Projektleiter/-innen und der Theaterinstitutionen, um Informationen und Ansätze für eine fruchtbare Zusammenarbeit in der täglichen Praxis zu erhalten.

Vertreten waren als Gesprächspartner 

  • Krystel Khoury, Amal Omran und Maryam Abu Khaled, Moderation Barbara Kastner, freie Dramaturgin.
  • Barbara Kantel, Leiterin Junges Schauspiel Hannover, Moderation Matthias Gehrt, Schauspieldirektor Theater Krefeld-Mönchengladbach
  • Helge Letonja, Choreograf und künstlerischer Leiter des stepptext dance project Bremen im Gespräch mit Kossi Sebastien Aholou-Wokawui und Medoune Seck aus Afrika, Tänzer Moderation Jörg Vorhaben, Chefdramaturg Staatstheater Mainz
  • Mey Seifan, Choreografin aus Syrien, Mitbegründerin der Tanween Company, Moderation Michael Freund ITI Berlin
  • Karen Witthuhn, freie Literatur und Theaterübersetzerin, Mitglied des ITI im Gespräch mit Yvonne Friesel, Dolmetscherin und Theaterübertitlerin

Mich hat Helge Letonjas Gesprächsrunde stepptext dance project in Bremen interessiert. Kossi Sebastien Aholou-Wokawui aus Togo und Medoune Seck aus dem Senegal, beides Tänzer und Künstler, sind Mitglieder der stepptext dance project in Bremen und trainieren mit Helge Letonja und haben sich über das stepptext dance project einen Aufenthaltsstatus erarbeitet, der ihnen ermöglicht auch außerhalb der Projektarbeit mit stepptext dance sich freischaffend weiter zu entwickeln und unabhängig zu werden.

Als letzter Programmpunkt sprach Prof. Dr. Günther Heeg, Direktor des Centre of Competence for Theater der Universität Leipzig. Sein Vortrag galt dem Inhalt seiner Publikation Das Transkulturelle Theater. Grenzüberschreitungen der Theaterwissenschaft in Zeiten der Globalisierung.

Zu dem Symposium ist eine Publikation des ITI erschienen, die die wichtigsten Informationen über die beteiligten Personen und Institutionen enthalten. Leitfäden zur Implementierung einer Diversity-Orientierung der W3-Werkstatt für internationale Kultur und Politik und Ergebnisse und Empfehlungen der Bertelsmann Stiftung: Kunst in der Einwanderungsgesellschaft. Beiträge der Künste für das Zusammenleben in Vielfalt. Auch finden Sie eine Recherche von Dorothea Marcus, Kulturjournalistin und Theaterkritikerin und ein Interview mit Matthias Lilienthal, Intendant der Münchner Kammerspiele.

Die nächste Jahrestagung des ITI wird im Juni 2019 in Köln stattfinden.

Textile Art Berlin: „Zusammen sind wir KUNST”

Textilkünstlerin Andrea Milde

Auch in diesem Jahr findet die zeitgenössische Textilkunst-Messe auf dem Phorms-Campus Berlin Mitte statt. Schirmherrin ist Frau Prof. Dr. Elisabeth Tietmeyer, Direktorin des MEK (Museum Europäischer Kulturen) in Berlin-Dahlem

Unter dem diesjährigen Motto „Together we make, together we ART / Zusammen sind wir KUNST” können sie vom Samstag den 23. Juni bis Sonntag den 24.Juni die Vielfalt der Textilkunst in Ausstellungen, Workshops, und Mitmachaktionen erkunden. Ein reiches Programm erwartet Sie.

Während der zwei Tage öffnet die „Lieberhaber-Börse rund um Textile Schätze” ab 13.00 Uhr.

Folgende Vorträge werden stattfinden

  • Bärbel Ambrus, „Die dritte Haut – Textiles als Raum“
  • Dr. Christine Groß, „Von Textil aus Kreativ“
  • Dr. Elmar Müller, „Langer Weg zu einer kleinen Sammlung feiner Textilien aus Südostasien“

Die Modenschauen unter dem Motto „ Untragbar Tragbar” finden am Samstag Abend zwischen 19:00 und 21:00 Uhr im Theatersaal statt

Der Dokumentarfilm „Die Unbegleiteten“: von Hanna Schygulla wird am Sonntag um 13:00 Uhr gezeigt.

Hier mehr Informationen über die TEXTILE ART BERLIN 2018

Der Termin für 2018 ist der 23. und 24. Juni.
Öffnungszeiten der Messe:
Samstag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsort
„Phorms Campus Berlin-Mitte“
Ackerstraße 76, 13355 Berlin-Mitte
nahe S-Bahnhof Nordbahnhof
Bus 247 vor der Tür (Gartenplatz)
gebührenfreie Parkzone

Bochum: SAVE THE DATE 3. – 6. MAI 2018

Unter dem TRIPTYCHON ZUR GEGENWART DER DARSTELLENDEN KÜNSTE

wird auf der viertägigen 3. Bundesweiten Ensemble-Versammlung für alle Akteure/-innen der Bühnen Deutschlands und der Film-und Fernsehlandschaft eine Parade der Darstellenden Künste statt finden.

Die Parade startet am Sonntag den 6. Mai ab 13:00 Uhr auf dem Vorplatz des Schauspielhauses in Bochum.

Aufruf vom Ensemble-Netzwerk

Die Darstellenden Künste sind eine wichtige und tragende Säule unserer offenen demokratischen Gesellschaft. Doch wechselnde Beschäftigungsverhältnisse, die Einkommenssituation, Ungleichbehandlung und Ungerechtigkeit, die soziale Unsicherheit und die oftmals geringe Wertschätzung der Arbeit zerren an den Existenzen und am Selbstwertgefühl der Beschäftigten. Dabei lieben sie ihre Arbeit über alles.

Hinzu kommt die wachsende Bedrohung von rechts, die sich als Kulturbewegung versteht, um mit nationalkonservativen Werten unsere multikulturelle Vielseitigkeit und die Freiheit der Kunst in Frage zu stellen.

Wie wichtig frei denkende und finanziell stabile Akteur*innen und Institutionen der Darstellenden Künste für unsere freie, demokratische Gesellschaft sind, sehen wir am deutlichsten dort, wo sie bedroht sind. Was in unseren Nachbarländern in Europa bereits schmerzhafte Realität ist, wird längst auch in deutschen Parlamenten gefordert: „Nationalkultur“ in personell und inhaltlich „entsifften“ Institutionen. Oder auch die Infragestellung der öffentlichen Rundfunkgebühr.

Wenn wir uns dagegen wehren und somit unseren Beitrag zur Stabilisierung der Demokratie leisten, können wir allerdings nicht nach außen gesellschaftskritisch auftreten, während wir im Inneren der Betriebe Unterbezahlung, Sexismus, (Selbst-) Ausbeutung, Ungerechtigkeit, Intransparenz und autoritäre Machtstrukturen dulden.

Das ensemble-netzwerk arbeitet seit drei Jahren u.a. erfolgreich an besseren Arbeitsbedingungen für fest- und freischaffende Theatermacher*innen. Nun bringt es zum ersten Mal ALLE Akteur*innen der Darstellenden Künste – auch der verpartnerten Rundfunk- und Filmlandschaft – zusammen:

Denn wir müssen zusammenhalten und sichtbar werden

Egal welches Medium, welche Rechtsform, welcher Beruf: Was wir an Veränderungen brauchen, um unseren Beitrag hochwertig, nachhaltig und widerstandsfähig zu leisten, müssen wir deutlich formulieren und sichtbar machen. Und zwar mit all unserer Herrlichkeit, unseren Besonderheiten, unserem Charme und unserer Dringlichkeit.

Es geht um die Bedeutung und die Bedingungen der Existenz der Darstellenden Künste.

Bringt Eure Kinder, Familien und Freund*innen mit!

Bestätigte Redner*innen sind aktuell:  Jürgen Vogel (Schauspieler), Janina Benduski (Vorsitzende Bundesverband freie Theater), Marc Schötteldreier (Bundesverband Casting), Ulrich Khuon (Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Intendant DT Berlin), Lisa Basten (Wissenschaftlerin und Autorin), Laura Naumann (Autorin), Markus Schäfer(Theaterkollektiv Markus & Markus), Johannes Maria Schatz (artbutfair), Sprech-Chor Theater Dortmund, Murali Perumal (Schauspieler), Harald Wolff (Vorsitzender der Dramaturgischen Gesellschaft), Stefan Nowak (ehem. Kameramann)

 Anmeldung unter:

Bitte helft uns bei der Organisation, indem ihr folgende Angaben in eure Anmeldung schreibt.

Bei Einzelpersonen oder kleineren Gruppen:

Name und Tätigkeitsbereich

Bei Institutionen:

Wie viele Mitarbeiter*innen nehmen Teil und wie werden sie ausgestattet. (Transparente, Megaphone, Wagen usw.)

Weitere Informationen demnächst unter www.parade-der-darstellenden-kuenste.de

Zum Programm des TRIPTYCHON ZUR GEGENWART DER DARSTELLENDEN KÜNSTE.

Vom 3. – 4. Mai: Konferenz der Theaterstudierenden im Prinzregententheater Bochum (siehe hier)

Am 4. Mai wird Gregor Sturm vom Bund der Szenografen über die “Krise der Bühnen-und Kostümbildner/-innen – Krise der Freiberufler/-innen“ sprechen.

Vom 4. – 5. Mai: 3. Bundesweite Ensemble-Versammlung mit dem Thema „Was brauchen wir um künstlerisch zu arbeiten und glücklicher zu leben?” (siehe hier)

Am 6. Mai: Parade der Darstellenden Künste ab 13:00 Uhr auf dem Vorplatz des Schauspielhauses in Bochum. (siehe hier)

Berlin: -MODE Thema MODE- Vortragsreihe des Kunstgewerbemuseums

In diesem Frühjahr nimmt die Lipperheidesche Kostümbibliothek in Kooperation mit dem netzwerk mode textil e.V. die Vortragsreihe -MODE Thema MODE- zur Erschließung der Kulturgeschichte von Kleidung und Mode wieder auf.

Der erste Vortrag BENEFICIAL DESIGN widmet sich dem ganzheitlichen Innovationskonzept in der Mode. Vortrag von Friederike von Wedel-Parlow, Berlin

Zeit: Mittwoch 14.03.2018 um 18:00 Uhr

Der zweite Vortrag HOJOHOI gibt Einblicke in die Herstellung von Opernkostümen bei den Bayreuther Festspielen. Vortrag von Dorothea Nicolai, Bayreuth

Zeit: Mittwoch 18.04.2018 um 18:00 Uhr

Der dritte Vortrag KIMONOMANIA befasst sich mit der Exotik und dem Alltag. Vortrag von Ann-Dorothee Schlüter und Christine Waisenschlager, Berlin.

Zeit: Donnerstag 23.05.2018 um 18:00 Uhr

Ort: Vortragssaal im Kulturforum Staatlicher Museen zu Berlin, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin. Informationen zu erfragen unter Tel.: 030/266 423040

Eintritt frei

Bund der Szenografen: Interviews

Der Bund der Szenografen Berlin initiiert seit August 2017 den Dialog zum Thema Szenografie.

Die Intension, Mitglieder zu ihren Arbeitsweisen und Denkansätzen zu befragen und zu veröffentlichen, entstand aus dem Wunsch einen inhaltlichen, den Horizont erweiternden Austausch zu führen.

Da ich ein Mitglied des Bundes der Szenografen bin, habe ich mich den Fragen gestellt und exemplarisch Fotomaterial dafür ausgesucht. Diese Form des Dialogs, stärkt mein Selbst-Verständnis als Szenografin und beim Lesen der Interviews meiner Kollegen/-innen, kann ich nur immer wieder feststellen, dass unser künstlerisches Können und unsere Kompetenz großartig und breit gefächert ist. Dieses Potenzial wird von den Bühnen Deutschlands erwartet und abgerufen und zu einem großen Prozentsatz miserabel bezahlt.

Inzwischen kann man die Interviews auf der Internetpräsenz des Bundes der Szenografen einsehen und lesen. (siehe hier)

Meine Beteiligung an der Interview-Reihe des Bundes der Szenografen als PDF.

Download (PDF, 598KB)

Moskau: Ausschreibung ”DAS INNOVATIVE KOSTÜM“

“INNOVATIVE COSTUME of the 21st CENTURY: THE NEXT GENERATION”

“Das INNOVATIVE KOSTÜM DES 21. JAHRHUNDERTS: DIE NÄCHSTE GENERATION“

Liebe junge Designer*innen

Im Geist der Ausstellung “Costume at the Turn of the Century: 1990-2015” laden wir Euch herzlich ein, an der Ausstellung vom staatlichen A.-A.-Bakhrushin-Theatermuseum mit dem Titel “INNOVATIVE COSTUME of the 21st CENTURY: THE NEXT GENERATION” teilzunehmen. Die Eröffnung dieser Ausstellung findet von Juli bis August 2019 im Museum für Geschichte, in der Nähe des Roten Platz in Moskau, statt.

Alle Designer*innen, die im 21. Jahrhundert ihre Karriere begonnen haben, dürfen mitmachen.

Wir suchen Kostümentwürfe von Designer*innen, die zwischen 2000-2018 innovative Arbeiten geschaffen haben. Entwürfe von Student*innen, Berufseinsteiger*innen, freiberuflichen Kostüm- oder Modedesigner*innen, Gewandmeister*innen sowie Schneider*innen werden akzeptiert. Die Designer*innen werden ersucht, ihre bahnbrechendsten Arbeiten einzureichen, die sich mit neuen Ideen und/oder der erfinderischer Verwendung von Materialien und/oder der innovativen Technologien befassen. Wir suchen Kostüm-Figurinen, Collagen, Fotografien, computergenerierte Entwürfe, Videos und dreidimensionale Kostüme für Musiktheater, Tanz, Schauspiel, Kino und Performance-Kunst. Innovatives Modedesign, konzeptionelle Arbeiten, tragbare Kunst, Kostüme als Installation und nicht realisierte Projekte sind ebenfalls zugelassen und erwünscht.

Vorzugsweise das Fotomaterial mit 300 dpi einreichen in der Größe von 24 cm x 36 cm.

Einsendeschluss ist der 1. Februar 2018 um 23:59 Uhr Mitternacht.

Als Kuratoren von “Innovative Costume of the 21st Century: The Next Generation” erwarten wir revolutionäre, kreative, originelle, individuelle, ungewöhnliche, einzigartige, inspirierende, mutige, innovative, experimentelle Designs aus über 50 Nationen der Welt. Wir sind gespannt auf die Utopien der visionären Designer unserer Zeit über die Welt, das Leben und Zukunft.

Unser Ziel ist es einerseits, das künstlerische Vokabular, das die nächste Generation von Theater- und Modedesignern entwickelt, zu kuratieren und zu dokumentieren und andererseits eine Plattform zu schaffen, auf der der Dialog über aktuelle Themen erforscht werden kann. Nach wie vor wird neben der außergewöhnlichen Ausstellung in Moskau auch ein umfangreicher Katalog und ein Web-Archiv entstehen.

Für weitere Fragen zu den Einreichungen wendet Euch bitte an Eure nationalen Kuratoren. Alle technischen Fragen richten Sie bitte an Julianne D’ Errico (jd.innovativeco@gmail.com).

Für weitere Fragen, die von Ihrem Kurator nicht beantwortet werden können, wenden Sie sich bitte an die Chef-Kuratorin Susan Tsue oder an den Künstlerischen Leiter Igor Roussanoff unter innovativecostume2019@gmail.com.

Hier ein Link auf die letzte Ausstellung, die ein ähnliches Ziel hatte, um einen Eindruck des Ergebnisses bekommt?

In Deutschland wird die Suche nach den Designer*innen mit der Hilfe des Bundes der Szenografen e. V. durchgeführt.

Eure nationalen Kuratoren sind:

Uta Gruber-Ballehr: uta@ballehr.eu

Sebastian Hannak: mail@sebastianhannak.com

Lukas Noll: lukas.noll@t-online.de

Gregor Sturm: mail@gregorsturm.de

Wir freuen uns auf Eure Einreichungen

China: International Stage Art Network • Ausstellungsausschreibung für Kostümbild und Maske

Eingegangen am 28. November 2017

iSTAN steht für International Stage Art Network in Beijing / China.

Der Aufruf zu einer Ausstellungsbeteiligung geht sowohl an Studierende als auch an professionelle Kostümbildner/-innen und Maskenbildner/-innen.

Ausschreibungsende für die erste Evaluierung ist der 28. Februar 2018.

Genaue Wettbewerb- und Ausstellungsbeschreibung können Sie in der PDF lesen.

Download (PDF, 408KB)

Berlin: Vortrag mit der Kostümbildnerin Lisy Christl

Eingegangen am 29. November 2017

Im Rahmen des Seminars Modetheorie/Modesoziologie von Prof. Dr. Antonella Giannone findet an der Weißensee Kunsthochschule Berlin ein öffentlicher Vortrag mit der Kostümbildnerin Lisy Christl statt. Lisy Christl ist eine der bedeutendsten deutschen Kostümbildnerin für den Film und wurde 2009 und 2012 beim Deutschen Filmpreis für das beste Kostümbild ausgezeichnet.

Siehe Kalendereintragung der Weißensee Kunsthochschule Berlin.

Zeit: Donnerstag, 14. Dezember 2017 um 17:00 Uhr

Ort: KHB-Hörsaal, Weißensee Kunsthochschule Berlin, Bühringstraße 20 in 13086 Berlin

Alina Gause: „Der rote Faden – das bin ich.“

Finden Sie Ihren persönlichen Modus Vivendi mit dem kreativen Beruf

Alina Gause –  Diplompsychologin, Autorin, Sängerin, Schauspielerin

Ich wurde in Berlin geboren und absolvierte dort meine Ausbildung in Tanz, Gesang und Schauspiel. Es folgten Engagements – u.a. mit eigenen Texten und Kompositionen – z.B. am Maxim Gorki Theater, Theater des Westens, Hebbeltheater, in Stuttgart und Freiburg sowie beim Film und Fernsehen. Neben meiner Tätigkeit als Künstlerin absolvierte ich ein Psychologiestudium und spezialisierte mich auf die Lebens- und Arbeitsumstände von Kreativen, weil mich diese Fragen nicht losließen:

Warum schaffen es manche Künstler, ihr Talent zu etablieren und andere nicht?Warum verzweifeln so viele an der Berufsrealität? Wie kann man Kreativen helfen, ihr eigener Stratege und Unterstützer zu werden?

Ich entwickelte ein auf Kreative zugeschnittenes Beratungskonzept, das ich seit 2009 für Künstler aller Sparten in meiner Berliner Beratungspraxis sowohl als Einzelberatung als auch für Gruppen anbiete. Ich wurde Redaktionsmitglied des Schauspielermagazins ca:stmag, veröffentlichte 2011 mein erstes Buch („Warum Künstler die glücklicheren Menschen sein könnten“) und 2016 mein zweites  („Kompass für Künstler – ein persönlicher Wegbegleiter für Kreative“ , Springer Verlag). 2014 erhielt ich einen Lehrauftrag an der Universität der Künste in Berlin („Psychologisches Kompetenztraining für Künstler“) und wurde Referentin im Institut für Coaching und Achtsamkeit (ICA) in Berlin.

Innerhalb der verschiedenen Tätigkeiten verfolge ich dasselbe Ziel: Kreative Persönlichkeiten darin zu unterstützen, ihren persönlichen Modus Vivendi zu entwickeln.

Die unterschiedlichen Genres haben unterschiedliche Anforderungen zu bewältigen. Auf dem Jour Fixe des Bundes der Szenografen z.B. gab ich ein Seminar zum Thema „Wie können Szenografen Ihre Arbeit erfolgreicher vertreten?“. Dort wurde deutlich, dass die Bedeutung szenografischer Arbeit für eine Inszenierung häufig nachrangig bewertet wird, was sich auch in den Budgets widerspiegelt, dass die Mehrheit lieber in der Werkstatt arbeitet, als öffentlich für sich zu sprechen oder Akquise zu betreiben und das Spannungsfeld zwischen Beruf und Berufung, das die meisten Kreativen kennen, auch hier ein großes Thema ist, wie mir eine Szenografin berichtete: „Man nimmt, was man kriegen kann und der Traum von der Oper wird hinten angestellt.“

Meine Beratung basiert auf psychologischer Qualifikation und Kenntnis der Berufsrealität. Diese Voraussetzungen ermöglichen Kreativen einen Austausch auf Augenhöhe über ihren bisherigen Lebensweg und die Einschätzung und Entwicklung zukünftiger Ziele und notwendiger Mittel.

So gehen wir vor

Zunächst telefonieren wir unverbindlich und kostenfrei miteinander, um Ihr Anliegen zu besprechen. Daraus entwickeln wir eine auf Sie persönlich zugeschnittene Vorgehensweise. Hier reicht die Bandbreite von einem einzelnen Beratungsgespräch über einen mittelfristigen Zielprozess bis hin zu einer langfristigen Unterstützung. Häufige Themenbereiche sind:

  • Selbstorganisation und Projektrealisierung
  • Persönliche Standortbestimmung und Neuausrichtung
  • Selbstzweifel, Ängste und Blockaden
  • Akquise-Strategien und Gagenverhandlungen

Sollten wir uns zu einer Zusammenarbeit entscheiden, nehme ich Sie unbefristet in meine Kartei auf. Das ist kostenfrei und bietet Ihnen die Möglichkeit

  • mich bei kurzen Fragen zu kontaktieren
  • mein Netzwerk zu nutzen
  • von mir über für Sie interessante Angebote oder Kontakte informiert zu werden

Rufen Sie mich jederzeit gerne unverbindlich an oder schreiben Sie mir, um mehr zu erfahren!

030 – 707 64 684 oder info@artists-way.de

iSFF Berlin: Fortbildung für Kostümbildner/-innen

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Kostümbild für Filmproduktionen

Das Institut für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe iSFF bietet in einem schöpferischen Lehrgang eine gezielte Fortbildung für die Tätigkeit als Kostümbildner/-in und die Tätigkeit als Kostümassistent/-in für Kino, TV – Film, Werbeproduktionen und den neuen Internet-Formaten an.

Die umfangreichen Inhalte werden von Filmkostümbildner/-innen und Experten/-innen der Filmbranche vermittelt.

Der Fokus liegt auf dramaturgische Analyse aktueller Drehbücher, zu denen eigene Kostümentwürfe und Kostümauszüge erstellt werden.

Im mehrtägigen Patinierunterricht können die Teilnehmer unter professioneller Anleitung ihre Erfahrungen mit SFX-Kostümen und verschiedenen Kostümbearbeitungen machen.

 

Im gemeinsamen Unterricht mit dem Lehrgang Szenenbild werden die verschiedenen Berufsbilder bei Film- und Fernsehproduktionen im nationalen und internationalen Raum vorgestellt. Auch in diesem Lehrgang werden neben ästhetischen Grundlagenkenntnissen strukturelle und organisatorische Themen wie Projektrealisierung, Kalkulation, Erstellen von Auszügen, Arbeitsplanung, der Umgang mit Arbeits- und Urheberrecht vermittelt. Strukturen, Arbeitsabläufe und Prozesse werden analysiert.

Dieser Lehrgang kann von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden.

Fortbildungszeitraum: 30.10.2017 – 18.01.2018 | Mo – Fr 10.00-17.45 Uhr
Ort: Studio 2, Oudenarder Str. 16, 13347 Berlin