Allianz der Freien Künste: Pressemitteilung „Nichts ist in Ordnung”

Eingegangen am 20. Januar 2021

Nichts ist in Ordnung – soloselbstständige Kunstschaffende warten noch immer auf wirksame Bundeshilfen.

Die Allianz der Freien Künste macht sich stark für die soloselbständigen Kunstschaffenden Deutschlands.

Noch immer gibt es keine wirksamen Hilfen für soloselbstständige Künstler*innen in der Coronakrise.

Die Hauptforderungen der Allianz der Freien Künste im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind:

  1. Sofortiger Start und schnellstmögliche Erhöhung des im Rahmen der Neustarthilfe für Soloselbstständige in Aussicht gestellten Zuschussbetrages auf monatlich mindes- tens 1.180 Euro im Sinne eines fiktiven Unternehmer*innenlohns
  2. Zwingende Einstufung von allen soloselbstständigen Kunst- und Kulturschaffenden als »direkt Betroffene« im Rahmen der November- und Dezemberhilfen
  3. Radikale Vereinfachung der Grundsicherung für die Dauer der Pandemie (Wegfall der Bedarfsgemeinschaft, Wegfall der Vermögensprüfung, Wegfall des Bewerbungs- zwanges, Wegfall des de facto geltenden Mobilitäts-Verbotes etc.)
  4. Umgehende Aufstockung der stark überzeichneten Förderprogramme im Rahmen von NEUSTART KULTUR um mindestens eine weitere Kultur-Milliarde
  5. Ernstzunehmende Einbeziehung der Branchen- und Fachverbände auf Bundesebene bei der Ausgestaltung von Hilfs- und Fördermaßnahmen
  6. Einrichtung eines überparteilichen, die Fachverbände einbeziehenden Runden Ti- sches »Kunst und Kultur 2021 ff.«

Hier die vollständige Pressemitteilung als PDF zum DOWNLOAD.

Download (PDF, 149KB)

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