iSFF Berlin: Fortbildung für Kostümbildner und Szenenbildner

Das Institut für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe iSFF Berlin bietet in einem Lehrgang eine gezielte Fortbildung für die Tätigkeit als Kostümbildner/-in und die Tätigkeit als Filmkostümassistent/-in für Film- Fernseh- und Werbeproduktionen und den neuen Internet-Formaten an.

Der Fokus liegt auf projektorientiertem Arbeiten mit aktuellen Drehbüchern, zu denen Kostümentwürfe und Kostümauszüge erstellt werden.

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Im mehrtägigen Patinierunterricht können die Teilnehmer unter professioneller Anleitung ihre Erfahrungen mit SFX-Kostümen und verschiedenen Kostümbearbeitungen machen.

 

Im gemeinsamen Unterricht mit dem Lehrgang Szenenbild werden die verschiedenen Berufsbilder bei Film- und Fernsehproduktionen im nationalen und internationalen Raum vorgestellt. Strukturen, Arbeitsabläufe und Prozesse werden analysiert.

Am Ende des Lehrgangs präsentiert jeder Teilnehmer seine erarbeiteten Entwürfe zu historischen und zeitgenössischen Drehbüchern vor einem Regisseur, Producer und Produzenten.

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Dieser Lehrgang kann von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden.

Fortbildungszeitraum: 16.11.2015 – 28.1.2016 | Mo – Fr 10.00-17.45 Uhr

Ort: Studio 2, Oudenarder Str. 16, 13347 Berlin

Weitere Informationen zum Lehrgang Kostümbild und für die Bewerbung (siehe hier)

Zeitgleich findet der Lehrgang für das Arbeitsfeld des Szenbildners/-in und des
Szenenbildassistenten/-in für Film- Fernseh- und Werbeproduktionen statt.

Der Fokus liegt auf die Analyse von Drehbüchern, seiner dramaturgischen Struktur und seiner Figuren. Dabei werden insbesondere auch die zentralen Fragen der Realisierbarkeit, Finanzierbarkeit und der szenografischen Umsetzung erörtert. Verschiedene Möglichkeiten der Drehortgestaltung (On-Location, Studiobau, digitale Seterweiterung) werden hierbei berücksichtigt.

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Die Teilnehmer suchen Drehorte und besuchen die in Berlin ansässigen Fundi, um ihre Sets auszustatten. Verschiedene Techniken, von der Zeichnung bis zum computergenerierten Entwurf, werden vorgestellt und angewendet.
Organisatorische Themen wie Arbeitsplanung, Kalkulation, das Erstellen von Auszügen, der Umgang mit Arbeits- und Urheberrecht sowie verschiedene Bewerbungsstrategien werden anhand von aktuellen Beispielen aus Film und Fernsehen vorgestellt.

Zum Abschluss des Lehrgangs erarbeitet jeder Teilnehmer eine Präsentation seiner Entwürfe, die Experten der Branche vorgestellt werden.

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Dieser Lehrgang kann von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden.

Fortbildungszeitraum: 16.11.2015 – 28.1.2016 | Mo – Fr 10.00-17.45 Uhr
Ort: Studio 2, Oudenarder Str. 16, 13347 Berlin

Weitere Informationen zum Lehrgang Szenenbild und für die Bewerbung (siehe hier)

Berlin: Tanz im August: ”Shock! Electric! Movements!”

Ein Traum für jeden Kostümbildner, für eine Tanzkompanie, wie die von Marie Chouinards Kostüme zu entwerfen, auf den Proben auszuprobieren, zu modifizieren, um sie dann auf der Bühne an den Tänzern zu erleben.

Der Tanzabend beginnt mit Marie Chouinards neuster Choreografie. In „Soft virtuosity, still humid, on the edge” sind ihre Tänzer eine blaue Gruppe, sie tragen schlichte T-Shirts, rasen mit einer Geschwindigkeit über die Bühne, jede Figur mit einer anderen Gangart, als hätte der durchtrainierte Körper ein Handicap, ihre Zungen tanzen mit. Die T-Shirts werden über die Köpfe gezogen, gesichtslos bleibt nur der sich rythmisch pulsierende bewegte Körper, der sein Bewegungsablauf beibehält.
Nun kommen Kameras zum Einsatz, die T-Shirts sitzen wieder an ihren Körpern, die Köpfe der Tänzer/-innen werden gefilmt und an die Bühnenrückwand projiziert. Von den vermummten Körpern zu den Großaufnahmen der Gesichter. es ist als ob ich mir zwei Filme mit gleichem Inhalt zur gleichen Zeit ansehe. Ich sehe die Halbtotale und die Großaufnahme. Mit dieser digitalen Technik beobachte ich nun, ein für mich heilige Gesellschaft des 21 Jahrhunderts, stehend, sitzend und liegend, arrangiert wie auf einem Gemälde, die sich in minimaler Bewegung wie in Zeitlupe auf der Bühnen von links nach rechts bewegt, geführt von einem Licht in das gelobte Land, wo Vögel zwitschern und Regen fließt.

Es klingt noch jetzt in meinem Ohr, ”Shock! Elektric! Movements!”

Was von Weitem auf der Bühnenrückwand projiziert, wie die Darstellung von sortierten Chromosomenabbildungen aussieht, sind die Tuschekleckse, kaligrafische Spuren oder auch gestische Flecken, gemalt von Henri Michaux in den 60Jahren des letzten Jahrhunderts. Mit einem rasanten Tempo nehmen abwechselnd die zehn tanzenden schwarzen Silhouetten mit ihrem Körper die gestische Form der Projektionen auf. Die Bewegungsabläufe steigern sich im Rhythmus und die Tuschezeichnungen werden komplexer, aus Chromosomen werden Daphnien und Hüpferlinge und auch die Tänzer erwecken mit ihren Körpern das projizierte Kleingetier zum Leben. Als Zuschauer werde ich mit einer Fülle von Bewegungsabläufen und Figurenkonstellationen überflutet, denn es wird ersichtlich, dass hier ein lange Reihe von Tuschezeichnungen, die Mouvements von Henry Michaux abgetanzt werden. Das Tempo der Choreografie wird angetrieben durch ein Elektro-Metal-Beat. Nachdem das letzte Tuscheblatt im Hintergrund erscheint, wusste ich ”Der Trip ist zu Ende”. Vor Freude und Begeisterung musste auch ich mich in der Zuschauerreihe bewegen und ich klatschte bis die Hände brannten.

Verpasst nicht die Gelegenheit internationale Tanzkompanien bis einschließlich dem 4. September 2015 in Berlin kennen zu lernen (siehe hier)

Zum ersten Mal zu sehen ist die Weltpremiere „The Ghosts” von Constanza Macras Dorky Park vom 4. – 8. September in der Schaubühne am Lehniner Platz.

Das Wetter in Prag und die deutsche Kulturpolitik

Zum Wetter!
Auf der Prager Quadriennale zeigten wir in der Installation „The Cloud“ mit Skizzen und Fotos von 168 Bühnen- und Kostümbildner/-innen, wie vielfältig und sinnstiftend die künstlerischen Beiträge Schauspiel- und Opernproduktionen prägen.

Zur Kulturpolitik!
Ausgehend davon, dass die Bühnen in Deutschland einen kulturellen Auftrag zu erfüllen haben, dafür steht ihnen ja ein Finanzhaushalt zur Verfügung, frage ich ich mich schon seit geraumer Zeit, wie diese Haushaltsmittel verteilt werden.
Bei den Gagen für Bühnen- und Kostümbildner/-innen gibt es kein Korrektiv.

Es gibt Gagen für „Leuchtürme“ und Gagenangebote für „Glühwürmchen”.

Der künstlerische Auftrag und das Arbeitsvolumen für Schauspiel- und Opernproduktionen, sei es an einem Staatstheater oder ein Stadttheater, sind miteinander vergleichbar und doch sind die Gagenangebote inzwischen in vielen Fällen obszön, Verhandlungsspielraum gibt es nicht und es wird erwartet, dass unser Berufsstand dazu bereit ist, durch ihre künstlerische „Sponsorenleistungen”, den Kulturbetrieb aufrecht zu erhalten.

Was könnte diesem Gagen-Dumping Einhalt gebieten?

Der Bund der Szenografen e.V. plant für den Herbst 2015 eine Befragung zur Arbeitssituation freiberuflich tätiger Kostüm- und Bühnenbildner/-innen. Damit soll erstmalig in der Bundesrepublik die Arbeitswirklichkeit dieser Berufsgruppe umfassend ermittelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Wir laden alle Kollegen/-innen zu unserer Vollversammlung ein.
Sie wird am 26. September 2015 um 14:00 Uhr im Zelt vom Theaterhaus Mitte,
Wallstraße 32 in 10179 Berlin stattfinden.

Auf der Vollversammlung werden wir den Fragebogen vorstellen, der zum einen eine Erhebung der Gagen sein wird, die wir für unsere Arbeit als Bühnen- und Kostümbildner in den Kulturbetrieben durchschnittlich angeboten bekommen. Zum anderen werden wir durch Fragen zu den Arbeitsbedingungen an den Opern- und Schauspielhäusern, Fakten sammeln und aufbereiten, um mit einem Reformpaket für unseren Berufsstand einen kulturpolitischen Diskurs führen zu können.

„The Cloud” geht auf die Prager Quadriennale

Der deutsche Beitrag auf der Prager Quadriennale 2015, eine raumfüllende Papierinstallation bestehend aus Beiträgen von 168 Bühnen- und Kostümbildner/-innen, die ihre Skizzen- und Bühnenfotos zur Verfügung gestellt haben.

„The Cloud” wird erstmals auf der Messe Stage/Set/Scenery in Berlin vom 9. – 11. Juni zu sehen sein. (siehe hier)

Danach wird die fragile Raumskulptur in Prag im Kafka Haus aufgebaut.

Prager Quadriennale
Weltausstellung für Bühne / Kostüme / Szenografie!
60 Länder – 50000 Besucher
Prag 18. – 28. Juni 2015

 

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Textile Art Berlin: Ost trifft West!

Die 11. internationale Textilkunst-Messe Textile Art Berlin findet am 28. und 29. Juni wieder in Kreuzberg statt und bietet dem Besucher in diesem Jahr 125 Verkaufsstände, 31 Ausstellungen, 28 Künstlerworkshops sowie Filme und fachinformative Vorträge.
Mit dem diesjährigen Ausstellungsthema „ Ost trifft West” können Sie an zwei exklusiven Workshops zum Thema „Tuschemalerei und Kalligraphie“ und „Stickerei der Miaos, Techniken und Symbol“ teilnehmen. Der Deutsch-Kirgisische Kulturverein zeigt eine exklusive Ausstellung über Filzteppiche aus den Bergen des Tienschan und des Altai und die traditionelle Herstellung von Filzapplikationen, Kleidern und Accessoires.

Aus einigen osteuropäischen Ländern sind Künstler da, so auch aus Litauen, der Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Dies können Sie auf der Textilen Art Berlin finden:

Accessoires Applikation Art to Wear Batik Bücher Collagen Drucken Filze Filzen Furoshiki Häkeln Hüte Installation Kalligraphie Klöppeln Marmorieren Materialien Mode Mode;Seide Mustertücher Nähen Papier Patchwork Perlen Quilts Schmuck Seide Seidenmalerei Shibori Skulpturen Spitze Sticken Stoffe Stricken Suminagashi Taschen Tifaifai Tuschmalerei Weben Wohndekor

 

Mehr Informationen über die Textile Art Berlin (siehe hier)

Ort: Carl-von-Ossietzky-Schule in der Blücherstraße 46,47 in 10961 Berlin/Kreuzberg
Zeiten: Samstag 28. Juni von 10-18 Uhr und Sonntag 29. Juni von 10-17 Uhr?
Tageskarte 10 Euro, Dauerkarte 16 Euro

Auch gibt es das neue Textile Art Magazin online unter (siehe hier)

Veröffentlicht unter Messen

Oscar für Milena Canonero

Einige hatten bereits Mark Bridges, der für Inherent Vice nominiert war, als Gewinner des diesjährigen Oscars für Kostümbild gesehen.

So Wolfgang Stuflesser in einem hier nachzulesenden Beitrag für den NDR, in dem auch ein Interview mit Bridges zu finden ist.

Für dessen Website siehe hier.

Nominiert waren auch Colleen Atwood für Into the Woods, Anna B. Sheppard für Maleficent und Jacqueline Durran für Mr. Turner.

Gewonnen hat allerdings Milena Canonero mit Grand Budapest Hotel.

Es ist dies nicht ihr erster Oscar, sondern der vierte – bei insgesamt neun Nominierungen seit 1976.

Wir gratulieren!

Veröffentlicht unter Preise

art but fair: Umfrage für faire Arbeitsbedingungen in der darstellenden Kunst!

Die Umfrage ist bis zum 18. Februar 2015 freigeschaltet. Macht mit, damit „art but fair” ausreichende Informationen über die prekären Arbeitsbedingungen in der darstellenden Kunst und der Musik erhält.

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„art but fair“ Newsletter – 23.01.2015

art but fair? Die große UMFRAGE!

Liebe Mitstreiter*innen!
Was müssen wir unternehmen, damit faire Arbeitsbedingungen in der darstellenden Kunst und der Musik zu einer Selbstverständlichkeit werden?
Zu dieser Frage wird gerade von der Kulturpolitischen Gesellschaft unter Mitwirkung von art but fair und mit Unterstützung der HANS-BÖCKLER-STIFTUNG eine Studie durchgeführt. Sie soll uns helfen unsere Selbstverpflichtung und das Gütesiegel weiterzuentwickeln. Kernstück der Untersuchung ist eine große Umfrage, die ab sofort bis zum 18. Februar online ist.
Jeder kann also mitbestimmen! Besucht bitte hierfür die folgende Seite und nehmt an der Umfrage teil. Es dauert nur 10 Minuten!
Herzliche Grüße des gesamten Teams!
UND HIER GEHT ES DIREKT ZUR UMFRAGE:
P.S. Bei Fragen zur Umfrage oder zur Studie allgemein, wendet Euch bitte direkt an unser Team-Mitglied Maximilian Norz unter kontakt@mnorz.de

Veröffentlicht unter Aufruf

Teilnahme an der Prager Quadriennale leicht gemacht!!!

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EINSENDESCHLUSS IST DER 25. JANUAR 2015

SEI AUCH DU DABEI!

EURE ENTWÜRFE IN EINER RAUMINSTALLATION! MIT ALMANACH!

DAS GRÖSSTE SAMMELWERK DES SZENOGRAFISCHEN SCHAFFENS!

WELTAUSSTELLUNG FÜR BÜHNE / KOSTÜM / SZENOGRAFIE!
60 LÄNDER – 50 000 BESUCHER – PRAGER QUADRIENNALE 2015
PRAG 18. – 28. JUNI 2015

DANK UNSERES NEUEN UPLOAD-TOOLS, IST DAS EINREICHEN JETZT NOCH LEICHTER!

BILDMATERIAL HOCHLADEN

INFOS UNTER: pq@szenografen-bund.de

 

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Prager Quadriennale: Das internationale Schaufenster für „Performance Design und Space“

Erschienen am 15. Dezember 2014 in der Newsletter vom Bund der Szenografen e.V.

Autorin Karin Winkelsesser war DTHG- Vorsitzende von 2006- 2008 und Chefredakteurin der Bühnentechnischen Rundschau.

PQ – das internationale Schaufenster

Die Prager Quadriennale wird seit 1967 alle vier Jahre vom tschechoslowakischen, jetzt dem tschechischen Kulturministerium veranstaltet, bis zur PQ 2011 in enger Kooperation mit dem internationalen Verband der Bühnenbildner, Theaterarchitekten und -techniker, OISTAT. Diese Kooperation haben die Organisatoren der PQ für 2015 aufgekündigt, und auch wesentliche strukturelle Merkmale haben sich verändert. Aus der Ausstellung für „scenography“ and „architecture“ ist nun „performance design“ und „space“ geworden. Es wird keine zentrale Ausstellungshalle mehr geben, sondern die ganze Stadt wird bespielt. Der Bund der Szenografen hat beschlossen, die Initiative dafür zu übernehmen, dass Deutschland auch in dem neuen Konzept mitspielt. Erstmals kümmert sich nun der Berufsstand selbst um seine Repräsentation. Das Konzept sieht kein „Best of“ des deutschen Bühnenbildes vor, sondern einen Querschnitt durch das Schaffen ALLER! Ein ehrgeiziges Projekt! 3000 Postkarten mit der Vorstellung von Projekten und Produktionen braucht die deutsche „Cloud“, um als Ausstellung im Prager Kafka-Haus zu funktionieren.

Die PQ ist die größte Leistungsschau für Bühnenbild und „Performance Design“ weltweit. Bühnenbild und „Design“ made in Germany finden international große Beachtung, und so ist die Teilnahme Deutschlands an der PQ ein „Must“ für den Berufsstand, auch wenn der deutsche Beitrag diesmal kaum öffentliche finanzielle Unterstützung erhält.

Die Vernetzung mit den Kolleginnen und Kollegen allein ist es schon wert, sich an der Cloud zu beteiligen. Die Lichtgrenze war ein „leuchtendes“ Beispiel, wie ein Gemeinschaftsprojekt Verbindungen schaffen und Kreativität freisetzen kann. Die eigene Arbeit im Zusammenklang mit 2999 anderen zu besichtigen und zu reflektieren sollte ein hinreichender Anlass sein, die Postkarte umgehend abzuschicken.

Prager Quadriennale 2015: Bühnen- und Kostümbildentwürfe für die Installation „The Cloud“

Der Bund der Szenografen e.V. kuratiert den deutschen Beitrag bei der Prager Quadriennale 2015, dem Weltgipfeltreffen der Bühnen- und Kostümbildner.

Wir rufen Euch dazu auf, ein Teil dieser Ausstellung zu werden!

Jeder Bühnen-oder Kostümbildner, der in den letzten 6 Jahren tätig war, kann sich beteiligen!

Unser Konzept zielt darauf ab, den Anteil der Szenografie an der Vielfalt der deutschen Theaterlandschaft in einer sozialen und skulpturalen Plastik im Kafka-Haus in Prag auszustellen. Die Installation „The Cloud“ besteht aus ca. 3000 Arbeitsproben in Postkartenformat, die zu einer Wolke zusammengefügt werden und einem Almanach, indem alle Beteiligten mit einer Originalarbeit und in Kurzportraits vorgestellt werden.

Hierfür benötigen wir Arbeitsproben von Bühnen- und KostümbildnerInnen, die den Entwurfsprozess in den Fokus rücken.

Einsendeschluss ist der 06. Januar 2015.

Einzureichen an:
Digital: pq-ausschreibung@szenografen-bund.de
Postalisch: Bund der Szenografen e.V.
im Theaterhaus Mitte
Wallstraße 32, Haus C
10179 Berlin

Kontakt bei Fragen: pq@szenografen-bund.de

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iSFF Berlin: Interview mit Anja Niehaus zu der Fortbildung für Kostümbildner/-innen

Das Institut für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe iSFF bietet in einem Lehrgang eine gezielte Fortbildung für die Tätigkeit als Kostümbildner/-in bei Film- Fernseh- und Werbeproduktionen an. Es werden anhand aktueller Drehbücher Kostümentwürfe erstellt. Branchenprofis vermitteln das gestalterische und organisatorische Know-how. Jeder Teilnehmer erarbeitet eine Präsentation seiner im Lehrgang entwickelten Entwürfe, die einem Produzenten, einem Regisseur und einem Producer vorgestellt werden.

Leitung: Anja Niehaus und Dozententeam

Hier ein Interview mit Anja Niehaus über die Inhalte der Fortbildung:

Dieser Lehrgang kann von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden.

Fortbildungszeitraum: 24.11.2014 – 6.2.2015 | Mo – Fr 10.00-17.45 Uhr.

Weitere Informationen siehe hier.

iSFF Berlin: Szenenbild-Fortbildung für Bühnenbildner, Architekten und Innenarchitekten

Das Institut für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe iSFF bietet in einem praxisorientierten Lehrgang eine gezielte Fortbildung für die Tätigkeit als Szenenbildner/-in bei Film-, Fernseh- und Werbeproduktionen an.

Neben der Vermittlung ästhetischer Grundlagen erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die Strukturen, Arbeitsabläufe und Berufsbilder bei Film- und Fernsehproduktionen im nationalen und internationalen Raum.

Zum Abschluss des Lehrgangs erarbeitet jede/-r Teilnehmer/-in eine Präsentation ihrer/seiner Entwürfe, die Experten der Branche vorgestellt werden.

Leitung: Annette Ganders-Adlon, Annette Kuhn und Gastdozenten

Hier ein Interview mit Annette Ganders-Adlon über die Inhalte der Fortbildung:

 

Dieser Lehrgang kann von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden.

Fortbildungszeitraum: 24.11.2014-06.02.2015 | Mo.-Fr. 10:00-17:45 Uhr.

Weitere Informationen siehe hier.

Niccolò Machiavelli: „Der größte Feind der neuen Ordnung ist, wer aus der alten seine Vorteile zog“

Berlin: Bund der Szenografen – Vollversammlung am 13. September 2014

Hiermit lade ich Euch zur Mitglieder-Vollversammlung am Samstag, den 13. September, um 14:00 Uhr im Theaterhaus Mitte ein. Interessierte Kolleginnen und Kollegen, die sich über unsere Verbandsarbeit in den Bereichen Bühnen- und Kostümbild, Videokunst und Puppenspiel informieren wollen, sind herzlich willkommen.

Wir werden darüber sprechen, wie wir unseren Berufsstand weiter stärken und unsere Arbeitsbedingungen verbessern können.

Wie wichtig es ist, sich in diesem Sinn zu organisieren, hat sich unlängst daran erwiesen, dass der Bund der Szenografen für unsere künstlerische Arbeit eine verbindliche Festsetzung der Umsatzsteuer auf 7% erwirken konnte.

Eines der Themen, die nun anstehen, ist der Mindestlohn von 8,50 €.

Dankenswerterweise sieht der entsprechende Gesetzentwurf vor, dass Praktika, die länger als sechs Wochen dauern, mit mindestens 8,50 € pro Stunde vergütet werden müssen. Etliche Stimmen aus der Kultur- und Medienbranche drohen nun, dass sie unter derartigen Voraussetzungen keine Praktikumsplätze mehr anbieten könnten.

Meine Meinung hierzu ist:

  • Es darf nichts mehr – wie leider üblich – als Praktikum deklariert werden, was keines ist!
  • Ein Praktikum darf in einem künstlerischen Bereich nicht schlechter bezahlt werden als in einem anderen!
  • Auch unsere Gagen müssen allerwenigstens einem Mindestlohn von 8,50 € gleichkommen!

Diese Wünsch werden allerdings kaum von selbst in Erfüllung gehen …

Ich würde mich also freuen, viele Mitglieder des Kostümforums auf unserer Vollversammlung begrüßen zu können.

Hier mehr Informationen über den Bund der Szenografen e.V.

Ort:
Das Zelt im Garten vom Theaterhaus Mitte
Wallstr. 32, Haus C
10179 Berlin

Zeit:
Samstag, den 13. September, 14:00 Uhr

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Luzern: Wettbewerbsausschreibung „Prix Juste-au-Corps“ 2015

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Wettbewerbsausschreibung
Sie sind JungdesignerIn und Mode und Theater sind Ihre Welt? Bereits zum achten Mal schreibt das Luzerner Theater mit dem Prix Juste-au-Corps den in Europa einmaligen Förderpreis für Kostümdesign aus. Junge Talente erhalten die Möglichkeit, das Kostümbild für zwei Figuren aus der bekannten Oper La Bohème von Giacomo Puccini zu gestalten, Theatererfahrung zu sammeln und ihr Werk einer internationalen Jury und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Als Preis winkt ein Vertrag für ein Kostümbild am Luzerner Theater mit einem Honorar von CHF 10.000 und als Publikumspreis eine BERNINA-Nähmaschine.

Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2014

Weitere Informationen zum Wettbewerb
ab dem 4. August 2014
Luzerner Theater
Aylin Leysieffer
Tel. +41 (041) 2281408

aylin.leysieffer@luzernertheater.ch

Paul Green: Berlin Burlesque

Dieser Fotoband widmet sich der unter dem Namen “New Burleske” bekannt gewordenen Wiederbelebung eines Genres, das in den 1930er Jahren in den USA seine erste Hochblüte hatte. Der “Glamour”, um den es hier geht, meint nicht zuletzt aufwendig gearbeitete Kostüme, die dazu dienen, weibliche und männliche Körper faszinierend in Szene zu setzen. Diese “Verführung” beinhaltet natürlich auch, dass mit den Kostümen gespielt wird – wobei es im Unterschied zum Striptease nicht unbedingt darauf ankommt, sich ihrer gänzlich zu entledigen. Das mag manche Zuschauer/-innen enttäuschen, macht es indes für uns als Kostümbildner/-innen vielleicht nur um so reizvoller, uns mit solcherlei “Frivolitäten” zu beschäftigen …

 

(c) Paul Green, Berlin Burlesque

(c) Paul Green, Berlin Burlesque

 

Paul Green:
Berlin Burlesque
Broschur, 131 farbige Fotos, 120 Seiten
Jaron Verlag
€ 19,99
ISBN 978-3-89773-720-4

Dieser Band kann hier beim Verlag erworben werden.