Berlin: -MODE Thema MODE- Vortragsreihe am Kulturforum

In diesem Herbst führt die Kunstbibliothek Berlin in Kooperation mit dem netzwerk mode textil e.V. die Vortragsreihe -MODE Thema MODE- zur Erschließung der Kulturgeschichte von Kleidung und Mode weiter.

Der erste Vortrag: Mode und Öffentlichkeit im Strukturwandel Cathérine Hug, Zürich. Zeit: Mittwoch 17.10.2018 um 18:00 Uhr

Der zweite Vortrag: Kunst und Mode: Schnitt, Naht und Knoten Monika Wagner, Hamburg. Zeit: Mittwoch 18.04.2018 um 18:00 Uhr

Der dritte Vortrag: Travestie – Kleidertausch der Geschlechter Gerrit Berenike Heiter, Leipzig. Zeit: Donnerstag 23.05.2018 um 18:00 Uhr

Ort: Der Veranstalter und der Ort ist die Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin Vortragssaal im Kulturforum, Staatliche Museen zu Berlin Matthäikirchplatz ?10785 Berlin. 

Eintritt frei

Oberhausen: Planungstreffen Frauen*streik

Am 29. September treffen sich im Theater Oberhausen die Mitglieder des Bündnis Frauen*streik 2019. Bei diesem Planungs- und Vernetzungstreffen sind viele feministische Verbände vertreten, um den existenziellen Forderungen von uns Frauen wieder und immer wieder Nachdruck zu verleihen.

Unsere gesellschaftlichen Strukturen sind auch jetzt im 21. Jahrhundert immer noch androzentrisch ausgerichtet, d.h. unser Leben als Frau wird umfangreich von beschränktem maskulinem Denken und Handeln in der Politik, in der Bildung, in der Kultur und in der Wirtschaft geprägt und durch offene und auch versteckte Wiederstände für Reformen wird der Status Quo der Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen mehr oder weniger gehalten.

Auch wenn unsere Kanzlerin Angela Merkel, eine Quotenfrau, sich für einen Welt-Fonds für Frauen stark macht, täuscht es nicht darüber hinweg, dass in Deutschland dringend Handlungsbedarf bezüglich der Gleichstellung der Frau im Arbeitsleben, der Entlohnung und der Mitverantwortung von Arbeitszusammenhängen und ihrer Ziele besteht.

Ich halte nicht viel von Frauenförderung und Fonds für Frauen, weil mit diesen Instrumentarien wieder einmal aufgezeigt wird, das man den Frauen eine gesonderte Rolle in der Wirtschaft und Gesellschaft zuweisen möchte. Es gibt ja meines Wissens explizit keine Fonds für Männer und auch explizit keine Männerförderung. Für mich sind diese Förderprogramme eine politische Augenwischerei. Wie in einer Erhebung mit Daten von 2013 nachgewiesen wurde, verdienen Frauen mit einem Hochschulabschluss durchschnittlich 21,6 % weniger als Männer. Das Entlohnungsgefälle zwischen Männern und Frauen wird weiterhin in unserer Gesellschaft, in der Wirtschaft, in der Bildung, in der Kultur und im Sozialen kalkuliert und implementiert. Fordern wir dann gleichen Lohn für gleiche Arbeit, dürfen wir uns um eine Frauenförderung bewerben und in den Gremien, die über die Förderung entscheiden, sitzen mehr Männer als Frauen.

Wir haben hier in Berlin fast 90.000 alleinerziehende Mütter, die ihre Kinder ernähren müssen. Alleine diese Tatsache fordert Reformen, da viele Frauen jetzt die Ernährer ihrer Familien sind.

Ein Paradebeispiel von Androzentrik des 20. Jahrhundert sind die Handlungen des amerikanische Präsident Donald Trump, der nicht unerheblich auf Europa Einfluss nimmt, weil er aufzeigt, dass sein betrügerisches, verleumderisches, sexistisches, rassistisches und gieriges Verhalten keinerlei politische Konsequenzen für sein Präsidentenamt hat. Die einzigen seiner Handlungen, die dem 21. Jahrhundert entsprechen, sind sein Teenager-GeTwittere von Kurznachrichten und ich hoffe, dass dieser unzulängliche Führungsstil des amerikanischen Präsidenten ein auslaufendes Modell ist.

Den Aufruf zu diesem Planungstreffen kann ich nur unterstützen und es wäre wunderbar, wenn nicht nur in NRW sondern bundesweit viele Frauen am 8. März 2019 ihre Arbeit an ihren Arbeitsplätzen und im gesellschaftlichen Leben niederlegen. Auch wäre es großartig, wenn wir Frauen im Jahr 2019 mehrmals streiken und zwar immer dann, wenn mit einer Arbeitsniederlegung eine große Wirkung erzielt werden kann, wie z.B. vor einer Premiere, zu einem verkaufsoffenen Sonntag und während des Weihnachtsgeschäfts.

Hier mehr Informationen zu Frauen*streik 2019

29. September 2018 NRW Planungs- und Vernetzungstreffen für einen Frauen*streik

Zeit: 29. September 2018 von 12.00 – 20.00 Uhr

Ort: Im Saal 2 des Theater Oberhausen, Will-Quadflieg-Platz 1, 46045 Oberhausen

Um Anmeldung wird gebeten unter ortmann@theater-oberhausen.de

ITI Jahrestagung: Symposium „Gekommen um zu bleiben. zu gestalten”

Im Juni 2018 fand im Rahmen des Theaterfestivals Theaterformen in Braunschweig die zweitägige Jahrestagung des Internationalen Theaterinstituts ITI statt.

Das diesjährige Symposium mit dem Thema „Gekommen um zu bleiben. zu gestalten” bezieht sich auf die Künstler/-innen, die durch Flucht und Vertreibung nach Deutschland gekommen sind und durch Gastspiele und Festivals die Theaterprogramme bereichern. Junge Tänzer/-innen, Schauspieler/-innen und Performance Künstler/-innen aus Syrien, Palästina und Afrika führen eine Transit-Existenz. Sie mussten und wollten ihr Ursprungsland verlassen, kommen nach Europa und tragen ihre Sprache, Identität, Mentalität und ihre Weltauffassung im Gepäck und konfrontieren uns als Publikum mit den inhumanen Auswirkungen von Autokratien, dem jüdischen und islamischen Fundamentalismus, dem wirtschaftlichen Kolonialismus und der vielschichtigen Globalisierung.

Ich als Deutsche bin eingebettet in ein kollektives System, dass zwar christliche Werte propagiert aber Waffenexporte an autokratische Staaten liefert und transnational agierende Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland Anteil haben an dem postmodernen Kolonialismus.

Die internationalen Künstler, kommen um zu bleiben und geben den Impuls zu einem öffentlichen Diskurs, Institutionen und Förderstrukturen zu schaffen, die es ermöglichen, Räume für kulturelle und künstlerischen Vielfalt zu eröffnen.

ITI Präsident Joachim Lux, Intendant des Thalia Theaters Hamburg fordert in einer Presseerklärung vom 13. Juni 2018, die Theater- und Kulturbetriebe in ihren Strukturen flächendeckend zu verändern, um den internationalen Künstler/-innen die Möglichkeit zu bieten, nicht nur in Deutschland zu bleiben sondern auch mit ihrer künstlerischen Arbeit Einfluß zu nehmen auf die Theaterprogramme, um diese mitzugestalten.

In offenen Diskussionsforen kamen Künstler/innen, Intendanten/innen der Theaterhäuser und öffentliche Förderer zu Wort.

Drei Theater haben erste Schritte unternommen und geflüchteten Künstler/-innen Strukturen an ihren Häusern zur Verfügung gestellt.

  • Krystel Khoury, Kulturmanagerin aus Damaskus (Open Border Ensemble der Münchner Kammerspiele)
  • Amal Omran, Schauspielerin und Sprecherin aus Syrien (Ma’louba Collective am Theater an der Ruhr, Mülheim)
  • Maryam Abu Khaled, Schauspielerin aus Palästina (Exil Ensemble am Gorki Theater Berlin)

In einer Podiumsrunde sprachen die drei leitenden Künstlerinnen über ihre Herkunft und ihre Intension hier in Deutschland zu arbeiten.

Die Frage kam auf, wie diese drei künstlerischen Projekte an den Theatern finanziert werden?

Finanziert werden und wurden diese künstlerischen Beiträge durch kulturelle und soziale Förderung, die projekt- oder zeitbezogen sind und waren. Nur Maryam Abu Khaled aus Berlin wurde nach Ablauf der Projektförderung ein Ensemble-Vertrag angeboten.

Für viele Bühnen in Deutschland wird die Öffnung für die Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern und die Finanzierung von Projekten nur mit kleinen Schritten zu realisieren sein. 

Um Kulturinstitutionen das Nachdenken, die notwendige Expertise, den Aufbau von Netzwerken zu ermöglichen, hat die Kulturstiftung des Bundes den Fonds 360°-Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft eingerichtet. Anna Zosik von der Kulturstiftung des Bundes erläutert, was 360°-Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft für die kulturellen Institutionen leisten kann.

Der Fonds unterstützt Institutionen aus den Sparten Kunst, Musik, Darstellende Künste, Literatur, Architektur, Neue Medien und verwandte Formen sowie spartenübergreifende Institutionen und kunst- und kulturhistorische Museen, die sich in ihrem Feld mit Fragen der Gegenwart befassen, die gesamte Gesellschaft in den Blick zu nehmen: Einwanderung und kulturelle Vielfalt sollen als ebenso chancenreiches wie kontroverses Zukunftsthema aktiv in das eigene Haus und in die Stadtgesellschaft getragen und strukturelle Ausschlüsse im Kulturbetrieb vermindert werden. 

Der Fonds soll eine große Bandbreite von Ansatzpunkten, Strategien und Methoden fördern, die in exemplarischer Weise aufzeigen, wie Institutionen – thematisch und personell – ihr Potenzial zur Mitgestaltung der neuen Stadtgesellschaft wirksam entfalten können.

Am Nachmittag wurden gleichzeitig fünf Gesprächsrunden eröffnet für einen Austausch über die aktuellen Erfahrungen der internationalen Künstler/-innen, der Projektleiter/-innen und der Theaterinstitutionen, um Informationen und Ansätze für eine fruchtbare Zusammenarbeit in der täglichen Praxis zu erhalten.

Vertreten waren als Gesprächspartner 

  • Krystel Khoury, Amal Omran und Maryam Abu Khaled, Moderation Barbara Kastner, freie Dramaturgin.
  • Barbara Kantel, Leiterin Junges Schauspiel Hannover, Moderation Matthias Gehrt, Schauspieldirektor Theater Krefeld-Mönchengladbach
  • Helge Letonja, Choreograf und künstlerischer Leiter des stepptext dance project Bremen im Gespräch mit Kossi Sebastien Aholou-Wokawui und Medoune Seck aus Afrika, Tänzer Moderation Jörg Vorhaben, Chefdramaturg Staatstheater Mainz
  • Mey Seifan, Choreografin aus Syrien, Mitbegründerin der Tanween Company, Moderation Michael Freund ITI Berlin
  • Karen Witthuhn, freie Literatur und Theaterübersetzerin, Mitglied des ITI im Gespräch mit Yvonne Friesel, Dolmetscherin und Theaterübertitlerin

Mich hat Helge Letonjas Gesprächsrunde stepptext dance project in Bremen interessiert. Kossi Sebastien Aholou-Wokawui aus Togo und Medoune Seck aus dem Senegal, beides Tänzer und Künstler, sind Mitglieder der stepptext dance project in Bremen und trainieren mit Helge Letonja und haben sich über das stepptext dance project einen Aufenthaltsstatus erarbeitet, der ihnen ermöglicht auch außerhalb der Projektarbeit mit stepptext dance sich freischaffend weiter zu entwickeln und unabhängig zu werden.

Als letzter Programmpunkt sprach Prof. Dr. Günther Heeg, Direktor des Centre of Competence for Theater der Universität Leipzig. Sein Vortrag galt dem Inhalt seiner Publikation Das Transkulturelle Theater. Grenzüberschreitungen der Theaterwissenschaft in Zeiten der Globalisierung.

Zu dem Symposium ist eine Publikation des ITI erschienen, die die wichtigsten Informationen über die beteiligten Personen und Institutionen enthalten. Leitfäden zur Implementierung einer Diversity-Orientierung der W3-Werkstatt für internationale Kultur und Politik und Ergebnisse und Empfehlungen der Bertelsmann Stiftung: Kunst in der Einwanderungsgesellschaft. Beiträge der Künste für das Zusammenleben in Vielfalt. Auch finden Sie eine Recherche von Dorothea Marcus, Kulturjournalistin und Theaterkritikerin und ein Interview mit Matthias Lilienthal, Intendant der Münchner Kammerspiele.

Die nächste Jahrestagung des ITI wird im Juni 2019 in Köln stattfinden.

Textile Art Berlin: „Zusammen sind wir KUNST”

Textilkünstlerin Andrea Milde

Auch in diesem Jahr findet die zeitgenössische Textilkunst-Messe auf dem Phorms-Campus Berlin Mitte statt. Schirmherrin ist Frau Prof. Dr. Elisabeth Tietmeyer, Direktorin des MEK (Museum Europäischer Kulturen) in Berlin-Dahlem

Unter dem diesjährigen Motto „Together we make, together we ART / Zusammen sind wir KUNST” können sie vom Samstag den 23. Juni bis Sonntag den 24.Juni die Vielfalt der Textilkunst in Ausstellungen, Workshops, und Mitmachaktionen erkunden. Ein reiches Programm erwartet Sie.

Während der zwei Tage öffnet die „Lieberhaber-Börse rund um Textile Schätze” ab 13.00 Uhr.

Folgende Vorträge werden stattfinden

  • Bärbel Ambrus, „Die dritte Haut – Textiles als Raum“
  • Dr. Christine Groß, „Von Textil aus Kreativ“
  • Dr. Elmar Müller, „Langer Weg zu einer kleinen Sammlung feiner Textilien aus Südostasien“

Die Modenschauen unter dem Motto „ Untragbar Tragbar” finden am Samstag Abend zwischen 19:00 und 21:00 Uhr im Theatersaal statt

Der Dokumentarfilm „Die Unbegleiteten“: von Hanna Schygulla wird am Sonntag um 13:00 Uhr gezeigt.

Hier mehr Informationen über die TEXTILE ART BERLIN 2018

Der Termin für 2018 ist der 23. und 24. Juni.
Öffnungszeiten der Messe:
Samstag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsort
„Phorms Campus Berlin-Mitte“
Ackerstraße 76, 13355 Berlin-Mitte
nahe S-Bahnhof Nordbahnhof
Bus 247 vor der Tür (Gartenplatz)
gebührenfreie Parkzone

Bochum: SAVE THE DATE 3. – 6. MAI 2018

Unter dem TRIPTYCHON ZUR GEGENWART DER DARSTELLENDEN KÜNSTE

wird auf der viertägigen 3. Bundesweiten Ensemble-Versammlung für alle Akteure/-innen der Bühnen Deutschlands und der Film-und Fernsehlandschaft eine Parade der Darstellenden Künste statt finden.

Die Parade startet am Sonntag den 6. Mai ab 13:00 Uhr auf dem Vorplatz des Schauspielhauses in Bochum.

Aufruf vom Ensemble-Netzwerk

Die Darstellenden Künste sind eine wichtige und tragende Säule unserer offenen demokratischen Gesellschaft. Doch wechselnde Beschäftigungsverhältnisse, die Einkommenssituation, Ungleichbehandlung und Ungerechtigkeit, die soziale Unsicherheit und die oftmals geringe Wertschätzung der Arbeit zerren an den Existenzen und am Selbstwertgefühl der Beschäftigten. Dabei lieben sie ihre Arbeit über alles.

Hinzu kommt die wachsende Bedrohung von rechts, die sich als Kulturbewegung versteht, um mit nationalkonservativen Werten unsere multikulturelle Vielseitigkeit und die Freiheit der Kunst in Frage zu stellen.

Wie wichtig frei denkende und finanziell stabile Akteur*innen und Institutionen der Darstellenden Künste für unsere freie, demokratische Gesellschaft sind, sehen wir am deutlichsten dort, wo sie bedroht sind. Was in unseren Nachbarländern in Europa bereits schmerzhafte Realität ist, wird längst auch in deutschen Parlamenten gefordert: „Nationalkultur“ in personell und inhaltlich „entsifften“ Institutionen. Oder auch die Infragestellung der öffentlichen Rundfunkgebühr.

Wenn wir uns dagegen wehren und somit unseren Beitrag zur Stabilisierung der Demokratie leisten, können wir allerdings nicht nach außen gesellschaftskritisch auftreten, während wir im Inneren der Betriebe Unterbezahlung, Sexismus, (Selbst-) Ausbeutung, Ungerechtigkeit, Intransparenz und autoritäre Machtstrukturen dulden.

Das ensemble-netzwerk arbeitet seit drei Jahren u.a. erfolgreich an besseren Arbeitsbedingungen für fest- und freischaffende Theatermacher*innen. Nun bringt es zum ersten Mal ALLE Akteur*innen der Darstellenden Künste – auch der verpartnerten Rundfunk- und Filmlandschaft – zusammen:

Denn wir müssen zusammenhalten und sichtbar werden

Egal welches Medium, welche Rechtsform, welcher Beruf: Was wir an Veränderungen brauchen, um unseren Beitrag hochwertig, nachhaltig und widerstandsfähig zu leisten, müssen wir deutlich formulieren und sichtbar machen. Und zwar mit all unserer Herrlichkeit, unseren Besonderheiten, unserem Charme und unserer Dringlichkeit.

Es geht um die Bedeutung und die Bedingungen der Existenz der Darstellenden Künste.

Bringt Eure Kinder, Familien und Freund*innen mit!

Bestätigte Redner*innen sind aktuell:  Jürgen Vogel (Schauspieler), Janina Benduski (Vorsitzende Bundesverband freie Theater), Marc Schötteldreier (Bundesverband Casting), Ulrich Khuon (Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Intendant DT Berlin), Lisa Basten (Wissenschaftlerin und Autorin), Laura Naumann (Autorin), Markus Schäfer(Theaterkollektiv Markus & Markus), Johannes Maria Schatz (artbutfair), Sprech-Chor Theater Dortmund, Murali Perumal (Schauspieler), Harald Wolff (Vorsitzender der Dramaturgischen Gesellschaft), Stefan Nowak (ehem. Kameramann)

 Anmeldung unter:

Bitte helft uns bei der Organisation, indem ihr folgende Angaben in eure Anmeldung schreibt.

Bei Einzelpersonen oder kleineren Gruppen:

Name und Tätigkeitsbereich

Bei Institutionen:

Wie viele Mitarbeiter*innen nehmen Teil und wie werden sie ausgestattet. (Transparente, Megaphone, Wagen usw.)

Weitere Informationen demnächst unter www.parade-der-darstellenden-kuenste.de

Zum Programm des TRIPTYCHON ZUR GEGENWART DER DARSTELLENDEN KÜNSTE.

Vom 3. – 4. Mai: Konferenz der Theaterstudierenden im Prinzregententheater Bochum (siehe hier)

Am 4. Mai wird Gregor Sturm vom Bund der Szenografen über die “Krise der Bühnen-und Kostümbildner/-innen – Krise der Freiberufler/-innen“ sprechen.

Vom 4. – 5. Mai: 3. Bundesweite Ensemble-Versammlung mit dem Thema „Was brauchen wir um künstlerisch zu arbeiten und glücklicher zu leben?” (siehe hier)

Am 6. Mai: Parade der Darstellenden Künste ab 13:00 Uhr auf dem Vorplatz des Schauspielhauses in Bochum. (siehe hier)

Berlin: -MODE Thema MODE- Vortragsreihe des Kunstgewerbemuseums

In diesem Frühjahr nimmt die Lipperheidesche Kostümbibliothek in Kooperation mit dem netzwerk mode textil e.V. die Vortragsreihe -MODE Thema MODE- zur Erschließung der Kulturgeschichte von Kleidung und Mode wieder auf.

Der erste Vortrag BENEFICIAL DESIGN widmet sich dem ganzheitlichen Innovationskonzept in der Mode. Vortrag von Friederike von Wedel-Parlow, Berlin

Zeit: Mittwoch 14.03.2018 um 18:00 Uhr

Der zweite Vortrag HOJOHOI gibt Einblicke in die Herstellung von Opernkostümen bei den Bayreuther Festspielen. Vortrag von Dorothea Nicolai, Bayreuth

Zeit: Mittwoch 18.04.2018 um 18:00 Uhr

Der dritte Vortrag KIMONOMANIA befasst sich mit der Exotik und dem Alltag. Vortrag von Ann-Dorothee Schlüter und Christine Waisenschlager, Berlin.

Zeit: Donnerstag 23.05.2018 um 18:00 Uhr

Ort: Vortragssaal im Kulturforum Staatlicher Museen zu Berlin, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin. Informationen zu erfragen unter Tel.: 030/266 423040

Eintritt frei

Das Kostümforum ist gut besucht …

Hervorgehoben

Inzwischen ist das Kostümforum seit 2010 mehr als 550.000 Mal aufgerufen worden.

Das Kostümforum ist auch unter https://www.kostuemforum.de zu erreichen. Dies ist eingerichtet worden, um Daten abhörsicher zu übertragen.

Dieser von Andrea Riedel gegründete und geleitete Blog bringt Informationen für Kostümbildner/-innen und andere Bühnenschaffende.

Darüber hinaus bietet das Kostümforum im Bereich Bühne und Film tätigen Menschen die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen.

Um sich an diesem Netzwerk zu beteiligen, ist es notwendig, ein Benutzerkonto zu erstellen und Mitglied zu werden, wobei die Mitgliedschaft kostenlos ist.

Bei der Eingabe des Benutzernamens bitte keinen Bindestrich und keinen Punkt verwenden.

 

Bund der Szenografen: Interviews

Der Bund der Szenografen Berlin initiiert seit August 2017 den Dialog zum Thema Szenografie.

Die Intension, Mitglieder zu ihren Arbeitsweisen und Denkansätzen zu befragen und zu veröffentlichen, entstand aus dem Wunsch einen inhaltlichen, den Horizont erweiternden Austausch zu führen.

Da ich ein Mitglied des Bundes der Szenografen bin, habe ich mich den Fragen gestellt und exemplarisch Fotomaterial dafür ausgesucht. Diese Form des Dialogs, stärkt mein Selbst-Verständnis als Szenografin und beim Lesen der Interviews meiner Kollegen/-innen, kann ich nur immer wieder feststellen, dass unser künstlerisches Können und unsere Kompetenz großartig und breit gefächert ist. Dieses Potenzial wird von den Bühnen Deutschlands erwartet und abgerufen und zu einem großen Prozentsatz miserabel bezahlt.

Inzwischen kann man die Interviews auf der Internetpräsenz des Bundes der Szenografen einsehen und lesen. (siehe hier)

Meine Beteiligung an der Interview-Reihe des Bundes der Szenografen als PDF.

Download (PDF, 598KB)

Moskau: Ausschreibung ”DAS INNOVATIVE KOSTÜM“

“INNOVATIVE COSTUME of the 21st CENTURY: THE NEXT GENERATION”

“Das INNOVATIVE KOSTÜM DES 21. JAHRHUNDERTS: DIE NÄCHSTE GENERATION“

Liebe junge Designer*innen

Im Geist der Ausstellung “Costume at the Turn of the Century: 1990-2015” laden wir Euch herzlich ein, an der Ausstellung vom staatlichen A.-A.-Bakhrushin-Theatermuseum mit dem Titel “INNOVATIVE COSTUME of the 21st CENTURY: THE NEXT GENERATION” teilzunehmen. Die Eröffnung dieser Ausstellung findet von Juli bis August 2019 im Museum für Geschichte, in der Nähe des Roten Platz in Moskau, statt.

Alle Designer*innen, die im 21. Jahrhundert ihre Karriere begonnen haben, dürfen mitmachen.

Wir suchen Kostümentwürfe von Designer*innen, die zwischen 2000-2018 innovative Arbeiten geschaffen haben. Entwürfe von Student*innen, Berufseinsteiger*innen, freiberuflichen Kostüm- oder Modedesigner*innen, Gewandmeister*innen sowie Schneider*innen werden akzeptiert. Die Designer*innen werden ersucht, ihre bahnbrechendsten Arbeiten einzureichen, die sich mit neuen Ideen und/oder der erfinderischer Verwendung von Materialien und/oder der innovativen Technologien befassen. Wir suchen Kostüm-Figurinen, Collagen, Fotografien, computergenerierte Entwürfe, Videos und dreidimensionale Kostüme für Musiktheater, Tanz, Schauspiel, Kino und Performance-Kunst. Innovatives Modedesign, konzeptionelle Arbeiten, tragbare Kunst, Kostüme als Installation und nicht realisierte Projekte sind ebenfalls zugelassen und erwünscht.

Vorzugsweise das Fotomaterial mit 300 dpi einreichen in der Größe von 24 cm x 36 cm.

Einsendeschluss ist der 1. Februar 2018 um 23:59 Uhr Mitternacht.

Als Kuratoren von “Innovative Costume of the 21st Century: The Next Generation” erwarten wir revolutionäre, kreative, originelle, individuelle, ungewöhnliche, einzigartige, inspirierende, mutige, innovative, experimentelle Designs aus über 50 Nationen der Welt. Wir sind gespannt auf die Utopien der visionären Designer unserer Zeit über die Welt, das Leben und Zukunft.

Unser Ziel ist es einerseits, das künstlerische Vokabular, das die nächste Generation von Theater- und Modedesignern entwickelt, zu kuratieren und zu dokumentieren und andererseits eine Plattform zu schaffen, auf der der Dialog über aktuelle Themen erforscht werden kann. Nach wie vor wird neben der außergewöhnlichen Ausstellung in Moskau auch ein umfangreicher Katalog und ein Web-Archiv entstehen.

Für weitere Fragen zu den Einreichungen wendet Euch bitte an Eure nationalen Kuratoren. Alle technischen Fragen richten Sie bitte an Julianne D’ Errico (jd.innovativeco@gmail.com).

Für weitere Fragen, die von Ihrem Kurator nicht beantwortet werden können, wenden Sie sich bitte an die Chef-Kuratorin Susan Tsue oder an den Künstlerischen Leiter Igor Roussanoff unter innovativecostume2019@gmail.com.

Hier ein Link auf die letzte Ausstellung, die ein ähnliches Ziel hatte, um einen Eindruck des Ergebnisses bekommt?

In Deutschland wird die Suche nach den Designer*innen mit der Hilfe des Bundes der Szenografen e. V. durchgeführt.

Eure nationalen Kuratoren sind:

Uta Gruber-Ballehr: uta@ballehr.eu

Sebastian Hannak: mail@sebastianhannak.com

Lukas Noll: lukas.noll@t-online.de

Gregor Sturm: mail@gregorsturm.de

Wir freuen uns auf Eure Einreichungen

China: International Stage Art Network • Ausstellungsausschreibung für Kostümbild und Maske

Eingegangen am 28. November 2017

iSTAN steht für International Stage Art Network in Beijing / China.

Der Aufruf zu einer Ausstellungsbeteiligung geht sowohl an Studierende als auch an professionelle Kostümbildner/-innen und Maskenbildner/-innen.

Ausschreibungsende für die erste Evaluierung ist der 28. Februar 2018.

Genaue Wettbewerb- und Ausstellungsbeschreibung können Sie in der PDF lesen.

Download (PDF, 408KB)

Berlin: Vortrag mit der Kostümbildnerin Lisy Christl

Eingegangen am 29. November 2017

Im Rahmen des Seminars Modetheorie/Modesoziologie von Prof. Dr. Antonella Giannone findet an der Weißensee Kunsthochschule Berlin ein öffentlicher Vortrag mit der Kostümbildnerin Lisy Christl statt. Lisy Christl ist eine der bedeutendsten deutschen Kostümbildnerin für den Film und wurde 2009 und 2012 beim Deutschen Filmpreis für das beste Kostümbild ausgezeichnet.

Siehe Kalendereintragung der Weißensee Kunsthochschule Berlin.

Zeit: Donnerstag, 14. Dezember 2017 um 17:00 Uhr

Ort: KHB-Hörsaal, Weißensee Kunsthochschule Berlin, Bühringstraße 20 in 13086 Berlin